Dienstag, 13. Dezember 2016

Percy Jackson - Die letzte Göttin



Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 29.09.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 23.08.2013
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551312464
  • Flexibler Einband 512 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Diebe in Olymp
Im Bann des Zyklopen
Der Fluch des Titanen
Die Schlacht um das Labyrinth
Die letzte Göttin



Inhalt


Auf Percy Jackson und seine Freunde wartet ein heißer Tanz: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute den Sitz der Götter zu verteidigen. Doch sie haben einen Verräter in den eigenen Reihen.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Was sich lange angekündigt hat, wird nun zur Tatsache: der Titan Kronos marschiert mit seinen Heer nach New York, um den Olymp und mit ihm die Götter zu zerstören. Können Percy Jackson und seine Freunde ihn aufhalten?

„Die letzte Göttin“ ist der Abschlussband der „Percy Jackson“-Reihe. Die Bände bauen aufeinander auf, daher empfehle ich, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da sonst mangels Vorwissen Verständnisschwierigkeiten entstehen könnten.

Wie bei der Reihe gewohnt wird auch dieser Band aus der Ich-Perspektive von Percy Jackson erzählt. Percy ist mittlerweile knapp sechzehn und hat von seinem Charme glücklicherweise nichts eingebüsst. Allerdings erscheint er mir mittlerweise doch etwas zu Obrigkeitsgläubig. Er geht davon aus, dass er beim Kampf um den Olymp sterben wird und nimmt das einfach so hin. Wo bleibt da die Rebellion, das Aufbegehren gegen das ausausweichlich scheinende Schicksal? Wer gibt (vor allem in dem Alter) einfach so auf, ohne sich gross zu wehren?! Auch wird hier seine Herkunft als Sohn des Poseidon etwas zu stark betont. Alle Probleme werden mit magischen Fähigkeiten gelöst. Wo bleibt das schlaue Kombinieren, dass die Vorgänger so ansprechend gemacht hat?

Wie auch schon der Vorgänger, „Die Schlacht um das Labyrinth“, weicht auch der Abschlussband der Reihe vom zunächst etablierten Erzählschema (kleiner Fall zur Einleitung – Aufenthalt im Camp – verschwundener Freund – Suche nach dem Freund – Kampf mit dem „Boss-Gegner“) ab. Das Camp Half Blood spielt in diesem Band kaum eine Rolle, die gesamte Geschichte dreht sich um die grosse Schlacht um den Olymp, auch wenn diese in kleinere Scharmützel an verschiedenen Orten aufgeteilt wird. Auch hier werden wieder neue Figuren und mythologische Wesen vorgestellt, während einige altbekannte ihren Abschied nehmen. Die Handlung bleibt aber sehr spannend, auch wenn an der Auflösung schon zu Beginn der Reihe keine Zweifel geherrscht haben. Wie es dazu kommt, ist aber dennoch unterhaltsam. Wer mit ausgedehnten Schlachtenszenen nichts anfangen kann, wird sich hier allerdings nicht wohl fühlen, da quasi das ganze Buch sich nur um die Abschlussschlacht um den Olymp dreht.

Wie von den Vorgängern bekannt, lässt sich der Schreibstil des Autors Rick Riordan auch in diesen Band angenehm und flüssig lesen und er spickt die actiongeladenen Szenen grosszügig mit Humor. Bei der Vorstellung, wie eine (lebendig gewordene) Statue von Benjamin Franklin mit einer aufgerollten Zeitung einen Höllenhund vermöbelt, musste wohl nicht nur ich lachen.

Mein Fazit

Ein actionreicher, humorvoller und stellenweise auch rührender Abschluss der Fantasy-Reihe.





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