Mittwoch, 18. März 2015

Die drei Königinnen


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von Anthony Horowitz

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 28.10.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 28.10.2014
  • Verlag : Insel Verlag
  • ISBN: 9783458739661
  • Sprache: Deutsch


Inhalt


Zunächst scheint es sich um einen Einbruch zu handeln, als ein junger Mann erschossen aufgefunden wird und der Hausherr die Tat gesteht. Aber dann wird der Fall immer rätselhafter: Was hat es mit den drei verschwundenen Queen Victoria-Figürchen auf sich? Und wieso haben die Nachbarn nichts gehört?

Inspector Jones von Scotland Yard sucht in seiner Verzweiflung Rat bei Sherlock Holmes, und dank der bewährten Unterstützung durch Dr. Watson gelingt es dem Meisterdetektiv in kürzester Zeit, die verwirrenden Puzzleteile zu sortieren und dem staunenden Inspektor ein kaltblütiges Verbrechen zu enthüllen.
(Quelle: Amazon)



Mein Fazit


In drei Häuser wird eingebrochen, und jedes Mal wurde nur eine wertlose Büste gestohlen. Nur Sherlock Holmes kann herausfinden, was hinter den Diebstählen steckt.

Bei „die drei Königinnen“ handelt e sich um eine Kurzgeschichte im Stil der Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle – mit der Betonung auf „kurz“: lediglich rund 50 Seiten umfasst die Erzählung, dann hat Holmes den Fall aufgeklärt. Da ich die Geschichte kostenlos bei Amazon downloaden konnte, hat mich die Kürze nicht gross gestört, viele der Originalgeschichten waren ja auch nur Kurzgeschichten und keine Romane, aber wenn ich dafür bezahlt hätte, wäre ich mir wohl etwas veräppelt vorgekommen.

Wie man es sich von den Originalen gewohnt ist übernimmt auch hier Dr. John Watson die Rolle des Erzählers in der Ich-Perspektive. Der Fall selbst ist nicht überragend spannend oder einzigartig, aber gut durchdacht und zu Sherlock Holmes passend. Sowohl die Handlung wie auch der Schreib- und Erzählstil passen sich gut den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle an.

Bei „Die Drei Königinnen“ handelt es sich um wirklich solide Kost für Holmes-Fans. Wer die Originale liebt, wird sicher auch die stilecht gehaltene Kurzgeschichte von Anthony Horowitz mögen. 






 Daggis Buch-Challenge


Aufgabe 17 bildet ein Buch mit einer Zahl im Titel, die ist hiermit auch erfüllt.

Montag, 16. März 2015

Die Keltennadel



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von Patrick Dunne

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 27.11.2001
  • Aktuelle Ausgabe : 17.01.2008
  • Verlag : Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783809024521
  • Flexibler Einband: 430 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich.



Inhalt


Denn gekommen ist der große Tag seines Zornes; und wer kann da bestehen? Die Apokalypse des Johannes, 6, 17Das keltische Erbe Irlands wird meist in melancholischen Liedern besungen oder in geheimnisvollen Geschichten heraufbeschworen. Doch es gibt auch dunkle Prophezeiungen aus dieser Zeit. Als in einer Kirche außerhalb von Dublin ein grausiger Mord begangen wird, führen die Spuren zu einer Sekte, die keltische und christliche Traditionen vereinnahmt und die Apokalypse sehr wörtlich nimmt ...
(Quelle: Amazon)



Mein Fazit


In einer Kirche wird die nackte Leiche einer jungen Frau gefunden. War es ein Ritualmord? Wer steckt dahinter, und was soll die damit übermittelte Botschaft sein? Ein Priester und eine Journalistin versuchten den Fall zu lösen, nachdem die Polizei nicht mehr weiterkommt.

Geheime Gruppierungen, Morde mit einer versteckten Botschaft, grundsätzlich liebe ich solche Thriller. „Die Keltennadel“ hat mich aber leider enttäuscht. Schon von Anfang an konnte ich mich mit dem Schreibstil von Patrick Dunne nicht anfreunden, die Lektüre erschien mir zäh und anstrengend. Die Geschichte dreht sich in erster Linie um den Priester Liam Lavelle und die Journalistin Jane Wade, die weiteren erwähnte Personen bleiben im Laufe des Buches mehr oder weniger blosse Namen, gross charakterisiert werden sie nicht. Auch Jane Wade bleibt eher blass, lediglich Liam Lavelle nahm für mich Form an.

In „Die Keltennadel“ mischt der Autor Patrick Dunne verschiedene Handlungsstränge zusammen, die jedoch teilweise nur am Rande oder sogar gar nicht (zumindest nicht erkennbar) mit dem Hauptstrang in Berührung kommen. Die Geschichte wird so unnötig kompliziert und verworren, die Übersicht leidet. Die Auflösung wird zwar durch das gesamt Buch und verschiedene Handlungsstränge hindurch vorbereitet, schlussendlich bleibt die Erklärung (und vor allem die Motivation hinter den Taten) dennoch nur bedingt nachvollziehbar.

„Die Keltennadel“ erhält von mir eine mittlere Wertung im Sinne von „ganz okay“, da die Grundgeschichte, die Idee hinter dem ganzen, wirklich spannend ist. Leider schafft es die Ausführung nicht, den Inhalt entsprechend zu präsentieren. Weiterempfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, ich selber werde es nicht noch einmal lesen. 








 Daggis Buch-Challenge


"Die Keltennadel" spielt in Irland. Damit erfülle ich die Aufgabe Nr. 50, ein Buch das im englischsprachigen Ausland spielt

Samstag, 14. März 2015

Vergeltung / Teil 1-6


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von Katharina Peters

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.12.2014 - 25.02.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 17.12.2014- 25.02.2015
  • Verlag : Aufbau Digital
  • ISBN: 9783841209207
  • E-Buch Text: jeweils rund 80 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Dieses Buch besteht aus sechs Teilen, die jeweils einzeln veröffentlicht wurden.Den ersten Teil habe ich kostenlos von Lovelybooks zur Verfügung gestellt erhalten, die anderen Teile habe ich selbst gekauft.


Inhalt


1. Das Mädchen
Hannah Jakob, ausgebildete Kriminalpsychologin, ist als Sonderermittlerin bundesweit im Einsatz. Ihr Spezialgebiet: vermisste Kinder und Frauen. Dabei hat sie einen ungewöhnlichen Partner: ihr Hund Kotti.
Ihr neuester Fall führt sie nach Berlin. Mark Springer, ein junger Kollege vom LKA bittet um ihre Mithilfe. Ein Anwalt ist spurlos verschwunden. Eigentlich nichts für Hannah, doch Robert Bleichert ist eine überaus zwielichtige Figur. Er war nicht nur Berater im Rotlichtmilieu, sondern hat sich auch um Fälle von Kindesmisshandlung gekümmert.  
(Quelle: Amazon)

2. Carnifex
 Die Obduktion der toten Corinna ergibt keine sicheren Beweise für eine Straftat. Doch Hannah Jakob glaubt nicht an einen tragischen Unglücksfall. Ganz offensichtlich sollte das Mädchen zum Schweigen gebracht werden. Nur wer steckt dahinter? Hannah ermittelt weiter im Umfeld des verschwundenen Rechtsanwalts Bleichert. Plötzlich taucht ein Scheiben auf – mit der Aufschrift: Carnifex. Jemand bezeichnet sich als „Der Henker“!  
(Quelle: Amazon)

3. Das zweite Opfer
Es scheint auf der Hand zu liegen, dass Rechtsanwalt Bleichert seine Dienste hin und wieder einschlägigen Kreisen zur Verfügung stellte – und dafür gewisse Vergünstigungen bei bestimmten Mädchen erwartete.
Bei ihren Recherchen in seiner Kanzlei stößt Hannah auf zwei alte Vermisstenfälle, die sie aufhorchen lassen. So hat Bleichert eine Familie vertreten, deren vier Jahre alter Sohn unter nie geklärten Umständen starb. Mutter und Schwester sind danach spurlos verschwunden. 
(Quelle: Amazon)

4. Das Medaillon
Hannah steht unter großem Druck und ist froh, dass Mark Springer wieder zum Team stößt. Noch immer ist nicht klar, wer das Bekennerschreiben verfasst hat. Was hat Carnifex vor? Und was haben Muhlt und Bleichert gemeinsam? Hannah ahnt, dass es eine Verbindung geben muss. Henriette Muhlt hatte mehrfach mit dem Jugendamt zu tun. Auch sie stand unter dem Verdacht, ihre Kinder zu misshandeln. 
(Quelle: Amazon)

5. Friedhof der Tiere
Der Leichenfund auf einem Tierfriedhof versetzt alle in helle Aufregung. Hannah glaubt, vor einem Durchbruch zu stehen. Bei der männlichen Leiche handelt es sich eindeutig um Bleichert. Eine Leiche jedoch gibt besondere Rätsel auf – sie ist wesentlich älter. Hannah recherchiert im Umfeld des Tierfriedhofs und machte eine spannende Entdeckung. 
(Quelle: Amazon)

6. Das Verhör
Mit Tim Kilbart hat Hannah nun einen Verdächtigen, auch wenn er sich als sehr abgeklärt zeigt. Er hatte eine Verbindung zu Bleichert, doch in welcher Beziehung stand er zu den anderen Opfern? Hannah gibt nicht auf. Weitere Überschneidungen bringen den Fall entscheidend weiter: Kann Kilbart der Kontakt zu einer Sozialarbeiterin nachgewiesen werden, die sowohl zu Nico Bleichert als auch zu den Muhlt-Kindern Kontakt hatte? 
(Quelle: Amazon)



Mein  Fazit

Nachfolgend die Gedanken, die ich mir zu den einzelnen Teilen gemacht habe:


1. Das Mädchen

Hannah Jakobs, Spezialistin für Vermisstenfälle, soll das Verschwinden eines Anwalts aufklären. Zur Seite steht ihr dabei nicht nur der junge Kollege Mark Springer, sondern auch ihr Hund Kotti.

Der erste Teil des Thrillers „Vergeltung“ führt (natürlich) die handelnden Personen und die Rahmengeschichte ein. Die Geschichte startet sehr spannend, es werden Verbindungen ins Drogen- und Rotlichtmilieu angedeutet, vielleicht geht es sogar um Menschenhandel. Sehr viel erfährt der Leser jedoch noch nicht, da die Einführung lediglich 86 Seiten umfasst.

Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, wobei klar Hannah die Hauptprotagonistin zu sein scheint. Sie ist mir recht sympathisch (vor allem ihre Hundeliebe), was für mich eine Hauptvoraussetzung ist, ein Buch zu mögen.

Leider geht der erste Abschnitt mitten in der Erzählung zu Ende. Bei der sechsteiligen Reihe „Vergeltung“ handelt es sich nämlich nicht um sechs zusammengehörende Geschichten, sondern um ein einziges Buch, dass (mehr oder weniger willkürlich) in sechs Teile aufgeteilt wurde, ohne dass am Ende der einzelnen Teile ein Zwischenfazit gezogen wird. Der einzige Grund, ein Buch auf diese Weise zu veröffentlichen sehe ich ehrlich gesagt darin, uns Lesern mehr Geld abknöpfen zu können. In diesem Fall hat es der Verlag geschafft, mich zu ködern: ich finde die Geschichte sehr spannend, daher „muss“ ich mir wohl die weiteren Teile besorgen, obschon ich mit dieser Form von Veröffentlichung eigentlich nicht wirklich einverstanden bin.



2. Carnifex

Nach der Einführung im ersten Teil nimmt nun die Fallaufklärung Fahrt auf, die Ermittler gehen den ersten Spuren nach. Die Handlung ist immer noch in zwei Stränge geteilt, wobei noch nicht klar ist, was es mit dem zweiten Protagonisten, Sven, auf sich hat.

Nachdem der erste Teil quasi im „Nichts“ geendet hat, wird die Erzählung an der selben Stelle wieder aufgenommen, auch der zweite Teil endet mit einem Cliffhanger. Ich kann daher meine Ansicht, dass das Buch zur Veröffentlichung ziemlich willkürlich in sechs Teile aufgespalten wurde, ohne dass diese in sich abgeschlossen sind, leider nur bestätigen. Es erinnert mich etwas an eine Daily Soap im Fernsehen, wo die Folgen auch so geschnitten werden, damit man ja keine verpassen will. Dies trübt etwas den Lesespass, da die einzelnen Teile jeweils im Abstand von zwei Wochen veröffentlicht werden.



3.  Das zweite Opfer

Mark Springer liegt nach dem Angriff auf ihn im Krankenhaus. Sven hat ihn womöglich vor dem Tod gerettet. Hannah Jakobs ist mittlerweile überzeugt, dass der Anwalt Bleichert tot ist, sucht aber immer noch nach den Zusammenhängen und dem Motiv.

Im dritten Teil von „Vergeltung“ passiert nicht viel. Hannah folgt den Spuren, womit ich Aussagen von Zeugen und Beteiligten meine, physische Spuren gibt es immer noch keine. Auffällig ist, dass jede Spur irgendwohin zu führen scheint, Sackgassen sind bisher keine ersichtlich.

Ich bin auf jeden Fall auf den nächsten Teil gespannt, den ich bereits vorbestellt habe.


4. Das Medaillon

Folge 4 bringt uns eine neue Spur, respektive ein neues Motiv. Weg vom Rotlichtmilieu, hin zur häuslichen Gewalt.

Zwischen Teil 3 und 4 lagen bei mir einige Wochen, was dem Lesespass eindeutig geschadet hat. Am Anfang jedes Teils ist zwar eine Personenbeschreibung zu finden, diese umfasst jedoch nur einen Bruchteil der in der Geschichte vorkommenden Personen, sodass ich bei einigen keine Ahnung mehr hatte, wer er oder sie ist und was diese Person mit der Handlung zu tun hat. Vielleicht sollte ich „Vergeltung“ nach Abschluss aller Teile nochmal am Stück durchlesen?

Der Schluss des Abschnitts bringt die Polizei in ihren Ermittlungen auf jeden Fall einen grossen Schritt weiter, jetzt wird’s wirklich spannend…


5. Friedhof der Tiere

Nachdem Hannah & Co. im vorhergehenden Abschnitt schlagartig weitergekommen sind, bleibt der 5. Teil ziemlich ruhig. Nennenswerte Fortschritte zeigen sich keine. Eine Füllerepisode, bei der die Spannung leider merklich absinkt…

6. Das Verhör

Hmm… Ich bin mir nicht sicher, was ich vom Schluss halten soll. Für den Leser wird der Fall aufgelöst, jedoch nicht für die Polizei. Was mit den Beteiligten passiert, bleibt unklar. Und das letzte Kapitel hat mich eher verwirrt, als dass es mich zufriedengestellt hätte. In meinen Augen leider nicht der erhoffte Abschluss


Gesamtfazit

Die Geschichte von „Vergeltung“ fand ich grundsätzlich sehr interessant. Leider gelingt es der Autorin Katharina Peters nicht, die Spannung über den gesamten Krimi (ich empfand die Reihe nicht als Thriller) aufrechtzuerhalten. Gar nicht gefallen hat mir die Taktik des Verlags, das Buch in sechs Teilbände aufzuteilen. Die Lektüre wurde so mehrfach unnötig unterbrochen (die zweite Hälfte habe ich am Stück gelesen. Wer sich für „Vergeltung“ interessiert, dem kann ich nur empfehlen, sich alle Teile auf einmal zu holen und sie dann ohne grössere Pause zu lesen), ich hatte nach Pausen oftmals Mühe, wieder in die Geschichte hineinzufinden und mich an die vielen erwähnten Personen zu erinnern. Ich konnte zudem keinen sinnvollen Grund für die Aufteilung erkennen, die einzelnen Teile sind in sich nicht abgeschlossen. Daher muss ich davon ausgehen, dass diese Art der Veröffentlichung einzig dem höheren finanziellen Gewinn geschuldet war. 

Wer sich nicht scheut, dem Verlag deutlich mehr zu bezahlen, als bei einer „normalen“ Veröffentlichung verlangt würde, und sich die Teilbände alle auf’s Mal zulegen möchte, der kann mit „Vergeltung“ einen durchaus spannenden Kriminalroman lesen. Abzug bei der Wertung gibt’s allerdings für die Veröffentlichungstaktik.





Daggis Buch-Challenge


Wie erwähnt habe ich den ersten Teil als Rezensionsexemplar erhalten. Den zweiten Teil habe ich mir geholt, als er rauskam und dabei die weiteren vier Teile gleich vorbestellt. Damit erfülle ich (gleich mehrfach) die Aufgabe Nr. 54, ein Buch, das ich vorbestellt habe.



Freitag, 13. März 2015

Tödliches Rendezvous



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von Beate Maxian

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.03.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 01.03.2011
  • Verlag : Goldmann
  • ISBN: 9783442474264
  • Flexibler Einband: 272 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Inhalt


Die Enthüllungsjournalistin Hilde Jahn ist der Story ihres Lebens auf der Spur, nur leider wird das Treffen mit ihrem geheimnisvollen Informanten zu einem Rendezvous mit dem Tod. Ihre Assistentin Sarah Pauli übernimmt und stößt auf eine Geschichte über eine Reihe von mysteriösen Todesfällen unter Wiens Arbeitslosen. Doch je weiter ihre Recherchen fortschreiten, umso näher kommt ihr der Mörder …
(Quelle: Goldmann)


Mein Fazit


Die Journalistin Hilde Jahn wird ermordet. Ihre Assistentin Sarah Pauli erhält den Auftrag, Hildes Artikel fertigzuschreiben. War diese Geschichte das Mordmotiv?

Die Protagonistin Sarah war mir von Beginn weg sehr sympathisch, was auch gut ist: ein Grossteil der Geschichte dreht sich nämlich nicht direkt um den Kriminalfall, sondern um Sarah und ihr Privatleben. Wer sie nicht mag, wird daher ziemlich sicher das ganze Buch nicht mögen. Die eigentliche Ermittlung findet mehr in Nebenhandlungen statt, Sarah löst den Fall schlussendlich nur durch Zufall, und nicht durch kriminalistische Anstrengung. 
 
Ich war erst ein Mal in Wien, und das ist auch schon ein paar Jahre her, aber nach meiner Einschätzung hat die Autorin Beate Maxian das Flair ziemlich gut getroffen, ohne zu viele „Fachbegriffe“ zu verwenden, die nur echte Wiener verstehen könnten. 

Die Auflösung war leider etwas vorhersehbar, sodass die Spannung gegen den Schluss nur noch von der Frage hochgehalten wurde, ob ich denn mit meiner Vermutung recht hatte (ja, hatte ich). Vereinzelt sind auch kleinere Logikfehler zu finden, bei denen man ein Auge zudrücken muss.

Zusammenfassend habe ich mich bei der Lektüre von „Tödliches Rendezvous“ gut unterhalten. Das Buch hat dennoch einige Schwächen, über die ich jedoch (zumindest für dieses Mal) hinwegsehen konnte. Nicht allzu kritische Liebhaber von Regio-Krimis können hier mit gutem Gewissen zugreifen. 







Daggis Buch-Challenge


"Tödliches Rendezvous" spielt in Wien, damit erfülle ich Aufgabe Nr. 49, ein Buch, das im deutschsprachigen Ausland spielt.


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