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Freitag, 21. August 2015

Der letze Kampf / The last Battle



Bildquelle


von C.S. Lewis
übersetzt durch Wolfgang Hohlbein und Christian Rendel

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.06.2000
  • Aktuelle Ausgabe : 01.06.2008
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800053803
  • Fester Einband 176 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.


Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf


Leseprobe
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Inhalt


Es ist Narnias schwärzeste Stunde. Aslan hat die Herrschaft übernommen und befiehlt den Bewohnern Narnias für die grausamen Kalormenen zu arbeiten. König Tirian erkennt, dass es gar nicht Aslan ist und ruft Eustace und Jill zu Hilfe, damit sie den wahren Aslan finden und seinem Land den Frieden bringen. Zusammen stehen sie vor ihrem schwersten Kampf.
(Quelle: Ueberreuter)


Meine Meinung


Ein Affe verkleidet einen Esel als Löwen, nennt ihn Aslan und versucht so, die Herrschaft über Narnia zu erlangen. Der herrschende König von Narnia ruft ein letztes Mal die Menschenkinder zu Hilfe.

„Der letzte Kampf“ ist der siebte und letzte Teil der „Chroniken von Narnia“. Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, als Einzellektüre eignet sich der Band aber trotzdem nicht, da die ganze Welt im Buch auf den bisherigen Geschichten aufbaut und besonders der Schluss gewissermassen einen Rückblick auf die ganze Reihe darstellt.

Der Schreibstil von C.S. Lewis ist, wie von den anderen Bänden gewohnt, einfach und kindgerecht gestaltet. Leider konnte mich „Der letzte Kampf“ nicht mehr so faszinieren, wie die ersten Bände der Reihe. Über eine lange Zeit fehlen die Identifikationsfiguren, erst nach knapp der Hälfte erscheinen dann Eustace und Jill, die im vorhergehenden Band eingeführt wurden und mir nicht wirklich sympathisch sind. Auch die religiösen Aspekte, die ich in den ersten Bänden noch gut ignorieren konnte, treten nun unübersehbar in den Vordergrund. Und auch die Entwicklung von Susan, die in zwei, drei Sätzen abgetan wurde, verdarb mir etwas den Spass an der Lektüre.

Mein Fazit

Leider ist der Zauber der ersten Bände verlorengegangen. Fans der „Chroniken von Narnia“ sollten diesen Band dennoch unbedingt lesen, um die Geschichte zu einem Abschluss zu bringen.




Samstag, 18. Juli 2015

Der silberne Sessel / The silver chair



Bildquelle


von C.S. Lewis
übersetzt durch Wolfgang Hohlbein und Christian Rendel

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1999
  • Aktuelle Ausgabe : 01.03.2008
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800053810
  • Fester Einband 213 Seiten
  • Sprache: Deutsch
Leseprobe
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Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.


Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf

 

 Inhalt


Verfolgt von einer Meute gemeiner Mitschüler fliehen Eustace und Jill durch eine geheimnisvolle Tür in einer Steinmauer – und befinden sich plötzlich in Narnia. Der weise und mächtige Löwe Aslan hat einen besonderen Auftrag für sie: Sie sollen den verschollenen Prinzen und Thronfolger Rilian finden. Ihr Auftrag führt sie bis in das finstere Unterland, wo die gefährliche grüne Hexe sie schon erwartet.
(Quelle: Ueberreuter)


Meine Meinung


Eustace Scrubbs und seine Schulkameradin Jill Pole sollen in Narnia nach dem Sohn des Königs suchen.

Die Pevensie-Kinder sind nun alle zu alt, um nach Narnia reisen zu können, und wurden von ihren Nachfolgern abgelöst. Nachdem einer der beiden Protagonisten, Scrubb, schon im vorhergehenden Band eingeführt wurde, kommt nun auch noch eine neue, Jill dazu. Leider konnte ich hier mit keinem der beiden etwas anfangen. Scrubb war mir schon im Vorgänger unsympathisch (wenn er auch im Laufe der Geschichte etwas netter wurde), und Jill macht zunächst mal alles falsch, was sie falsch machen kann und jammert dann auch noch dazu.

Wie auch in den Vorgängern ist die Sprache relativ einfach und kindgerecht gehalten. Den Platz im Buch hat der Autor etwas ungünstig ausgenutzt, die eher langweiligeren Bereiche der Reise werden lang und breit ausgeführt, und sobald es dann spannend wird, ist die Szene nach wenigen Sätzen vorbei. Hier hätte ich mir eine etwas ausgewogenere Verteilung gewünscht.

Mein Fazit

Die durchaus spannende Handlung verliert leider viel durch die unpassende Setzung von Schwerpunkten (ausführliche Beschreiben und eher langweiligen Szenen, nur kurzer Erwähnen der eigentlich spannenden Bereichen). Als Teil der Narnia-Reihe als Ganzes natürlich dennoch lesenswert.




Montag, 25. Mai 2015

Die Reise auf der Morgenröte / The Voyage of the Dawn Treader



Bildquelle



von C.S. Lewis
übersetzt durch Christian Rendel, Heike und Wolfgang Hohlbein

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1992
  • Aktuelle Ausgabe : 01.10.2007
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800053490
  • Fester Einband: 215 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.



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Inhalt


Sehnsüchtig warten Lucy und Edmund darauf, wieder nach Narnia gerufen zu werden. Und das Wunder geschieht! Gemeinsam mit ihrem schrecklichen Cousin Eustachius Knilch befinden sie sich plötzlich an Bord der »Morgenröte«, dem Schiff König Kaspians von Narnia.
(Quelle: Ueberreuter)


Mein Fazit


Lucy und Edmund reisen wieder nach Narnia, dieses Mal begleitet von ihrem unausstehlichen Cousin.

„Die Reise auf der Morgenröte“ ist der fünfte Teil der „Chroniken von Narina“. Theoretisch liesse sich das Buch auch alleinstehend lesen, ich empfehle jedoch, bei Interesse gleich die ganze Narnia-Reihe durchzulesen, da ansonsten doch einiges unklar bleiben könnte.

Der Schreibstil des Autors C.S. Lewis richtet sich merklich an Kinder. Die Sätze sind eher einfach gehalten, ohne komplizierte Wendungen oder Fremdworte. Wie bereits aus den vorhergehenden Bänden bekannt, ist den Büchern oft ein etwas belehrender Ton zu entnehmen, die „Moral von der Geschicht‘“. Auch die christlichen Anspielungen treten hier wieder etwas deutlicher hervor als in anderen Bänden. Dadurch merkt man auch gut, dass die Buchreihe nun doch rund 50 Jahre alt ist, dieses moralisierende entspricht nicht mehr unseren heutigen Kinderbuchgewohnheiten.

In meinen Augen hat C.S. Lewis hier zu viel Handlung in ein zu kurzes Buch gepresst. Auf den knapp 300 Seiten passiert recht viel, die Truppe erlebt einige Abenteuer, die dann aber auf nur 20-30 Seiten zusammengepresst werden nach dem Motto „so ist’s ausgegangen“. Hier hätte ich mir gewünscht, das Buch wäre deutlich dicker (oder es wären weniger geschehen), damit die einzelnen Erlebnisse ausführlicher hätten präsentiert werden können.

Ich denke, eine Empfehlung erübrigt sich hier. Wer die komplette Narnia-Reihe durchlesen will, wird sich „Die Reise auf der Morgenröte“ ohnehin vornehmen, wer nur mal in die Welt von Narnia reinschnuppert möchte, dem empfehle ich der „Der König von Narnia“. „Die Reise auf der Morgenröte hat mich gut unterhalten, das überhastete Tempo und die religiösen Hinweise haben mich aber doch etwas gestört (mehr als noch in anderen Bänden).





Zitat


(erster Satz des Buches) "There was a boy called Eustace Clarence Scrubb, and he almost deserved it."


Dienstag, 12. Mai 2015

Prinz Kaspian von Narnia / Prince Caspian


Bildquelle


von C.S. Lewis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 22.11.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 22.11.2013
  • Verlag : Ueberreuter Verlag
  • ISBN: 9783764190262
  • E-Buch Text: 191 Seiten

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.



Inhalt


Narnia ist in höchster Gefahr! Der grausame Miraz droht die Herrschaft an sich zu reißen. Verzweifelt bläst Prinz Kaspian in das Zauberhorn der ersten Könige von Narnia, um Rettung herbeizuholen.
(Quelle: Ueberreuther)


Mein Fazit


Peter, Susan, Edmund und Lucy reisen wieder nach Narnia. Für sie ist nur ein Jahr vergangen, in Narnia aber Jahrhunderte, und das Land ist auf ihre Hilfe angewiesen, um wieder die alten, geliebten Zustände herzustellen.

Wie die anderen Bände der Narnia-Reihe ist auch „Prinz Kaspian von Narnia“ recht kurz gehalten und lässt sich flüssig durchlesen. Der Autor C.S. Lewis hat auch hier viel Sorgfalt auf die Beschreibung des Landes und der Leute aufgewendet, sodass man sich ganz in die Welt von Narnia hineinfühlen kann. Natürlich lässt sich auch hier, wie in den anderen Bänden der Reihe, eine Allegorie auf das Christentum hineinlesen (was vom Autor wohl auch so gewollt ist), diese Interpretation drängt sich aber nicht auf, man kann die Bücher auch ganz ohne christliche Hintergedanken lesen. Da es sich bei der Narnia-Reihe um Kinderbücher handelt, ist der Schreibstil eher einfach gehalten und kommt mir kurzen, wenig komplexen Sätzen aus. Dem Lesespass tut dies aber meines Erachtens keinen Abbruch, die Bücher eignen sich auch für Erwachsene gut zum zwischendurch lesen.

Interessierten empfehle ich, die Narnia-Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, in der „Prinz Kaspian von Narnia“ den vierten Band darstellt (nach Erscheinungsdatum sortiert ist „Prinz Kaspian“ der zweite Band“).





Freitag, 30. Januar 2015

Der Ritt nach Narnia / The Horse and his Boy


Bildquelle


von C.S. Lewis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1992
  • Aktuelle Ausgabe : 01.01.2007
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800052653
  • Fester Einband: 191 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.


Inhalt

 

Ein wilder Galopp in die Freiheit NARNIA... Heimat der sprechenden Tiere... wo sich eine düstere Verschwörung zusammenbraut und eine große Aufgabe wartet. Auf ihrer verzweifelten Flucht vor Sklaverei und Entbehrung treffen sich ein einsamer Junge und ein vorwitziges Pferd. Sie suchen ein besseres Leben, doch sie finden sich bald mitten in einem schrecklichen Kampf wieder. Ein Kampf, der über ihr Schicksal und das Schicksal ganz Narnias entscheiden wird.
 (Quelle: Amazon)


Mein Fazit




Ein Junge und ein sprechendes Pferd machen sich auf dem Weg nach Narnia, dem Land, in dem alle guten Menschen und Tiere in Freiheit leben können.

„Der Ritt nach Narnia“ ist der dritte Band der „Chroniken von Narnia“ (ich zähle die Bände inhaltlich chronologisch, und nicht nach Erscheinungsdatum, daher ist es für mich der dritte, Erscheinungschronologisch müsste man hier vom fünften Band sprechen). Leider konnte er mich nicht mehr so stark begeistern wie die beiden Vorgänger. Die Handlung zieht sich recht zäh durch das Buch, wenn man bedenkt, dass kaum mehr passiert, als dass Shasta und Bree (der Junge und das Pferd) von A nach B reisen. Zwischendurch schliesst sich ihnen ein zweites Paar aus Jugendlicher und sprechendem Pferd an, es gibt einige Versteckspiele und Verfolgungsjagden, am Schluss eine grosse Schlacht, aber das war’s dann schon (ich gebe zu, manch ein Hollywoodfilm hat auch nicht mehr Handlung…).

Was mir hier besonders (wenn auch eher negativ) aufgefallen ist, sind die ewigen Wiederholungen, die C.S. Lewis anscheinend sehr mochte. Wurde im vorherigen Band, „Der König von Narnia“ mehrfach erwähnt, dass es eine dumme Idee sei, die Türe hinter sich zu schliessen, wenn man sich im Kleiderschrank versteckt, wird hier die Floskel „möge er ewig leben“ bis auf ganz wenige Ausnahmen immer aufgesagt, sobald der Name des Herrschers Tisroc erwähnt wird. Die ersten paar Mal mag das ja noch lustig sein, aber nach dem zwanzigsten Mal fängt es an zu nerven. Und nach dem fünfzigsten Mal erst recht…

Wie in den Vorgängern ist der Schreibstil auch in „Der Ritt nach Narnia“ recht einfach gehalten und wirkt etwas antiquiert, was bei einem Kinderbuch aus den 1950ern aber auch nicht anders zu erwarten ist. Zum Vorlesen wird es sich wohl gut auch für jüngere Kinder eignen, Blut fliesst hier kaum.

Zusammenfassend fand ich das Buch ganz in Ordnung, als Einstieg in "Die Chroniken von Narnia" kann ich es aber nicht empfehlen. Erstens würde hier doch Vorwissen fehlen, das in "Der König von Narnia" aufgebaut wird, zweitens handelt es sich hier wirklich nicht um den besten Band der Reihe.









Daggis Buch-Challenge


Da ich vor einigen Wochen die komplette Narnia-Reihe auf den SuB gepackt hatte und dies der dritte von sieben Bänden ist, war C.S. Lewis vor der Lektüre von "Der Ritt nach Narnia" der meistvertretene Autor auf meinem SuB. Damit ist auch Aufgabe 30 der Challenge erfüllt: ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich) von dem (mit) die meisten Bücher auf Deinem SuB liegen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Der König von Narnia / The Lion, the Witch and the Wardrobe



Bildquelle


von C.S. Lewis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 22.11.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 22.11.2013
  • Verlag : Ueberreuter Verlag
  • ISBN: 9783764190248
  • Fester Einband: 168 Seiten

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf






Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat



Inhalt


Sie öffnen eine Tür und finden eine Welt voller Magie
NARNIA... gefangen im ewigen Winter... ein Land, das darauf wartet, befreit zu werden. Durch einen Kleiderschrank gelangen Lucy, Edmund, Susan und Peter nach Narnia, das unter der Schreckensherrschaft der Weißen Hexen steht. Als alle Hoffnung verloren scheint, bringt die Rückkehr des mächtigen Löwen Aslan die Wende...
(Quelle: Ueberreuter)



Mein Fazit



Durch einen alten Kleiderschrank gelangen vier Geschwister in das magische Land Narnia, in dem der gute Löwe Aslan gegen eine böse Hexe um die Herrschaft kämpft.

Wie ihr an meiner Ein-Satz-Zusammenfassung erkennen könnt, beschreibt der englische Originaltitel „The Lion, the witch and the wardrobe“ (Der Löwe, die Hexe und der Kleiderschrank) die Geschichte recht gut. Über den Inhalt muss ich wohl nicht mehr viel sagen, denn obschon die Geschichte bei uns nicht gar so bekannt ist wie in Grossbritannien wird durch die erfolgreiche Verfilmung wohl jeder Fantasy-Fan die Handlung kennen.

„Der König von Narnia“ ist, je nach Sichtweise, der erste oder der zweite Teil der Narnia-Reihe. Er wurde als erstes veröffentlicht, in der Handlung spielt er jedoch nach „Das Wunder von Narnia“. Die Geschichte wird aus der Perspektive des allwissenden Beobachters erzählt, der mir zwischenzeitlich doch etwas auf den Geist gegangen ist, weil er nicht nur alles, sondern auch alles besser weiss (ich brauche nicht gefühlte 15 Mal zu lesen, dass es eine dumme Idee ist, die Türe hinter sich zu schliessen, wenn man sich in einem Kleiderschrank versteckt, das habe ich schon nach dem ersten Mal begriffen). Der Schreibstil richtet sich klar an Kindern und wirkt nach dem heutigen Verständnis etwas antiquiert, was aufgrund des Alters der Erzählung ja auch nicht verwundern sollte. Auch als Erwachsener kann man sich aber mit dem Schreibstil gut anfreunden, hochstehende sprachliche Ergüsse sollten jedoch nicht erwartet werden.

Viele Kritiker bemängeln am „König von Narnia“ die starken Bezüge zur christlichen Religion. Solche Parallelen lassen sich nicht leugnen, der Autor Clive Staples Lewis war ein religiöser Mensch und gläubiger Christ. Wenn man jedoch beim Lesen nicht ständig die Bibel im Hinterkopf behält, kann man auch als Agnostiker die Lektüre geniessen und in die zauberhafte Welt von Narnia eintauchen.

„Der König von Narnia“ ist (zumindest in Grossbritannien) in meinen Augen zu Recht zum Klassiker geworden, ich empfehle die Lektüre gerne an alle Fans von Fantasy und Märchen weiter. Dieses Buch eignet sich für die ganze Familie und lässt sich sicher auch gut vorlesen.






Samstag, 13. Dezember 2014

Das Wunder von Narnia / The Magician's Nephew


Bildquelle


von C.S. Lewis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1992
  • Aktuelle Ausgabe : 28.04.2014
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800052646
  • Fester Einband: 168 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat




Inhalt


 Eine Reise durch die Zeit, Zauberei und vier magische Ringe - in "Das Wunder von Narnia" erzählt C. S. Lewis, wie das Abenteuer Narnia beginnt. Durch die Experimente eines bösen Magiers geraten Polly und Digory in den Wald zwischen den Welten, wo der mächtige Löwe Aslan mit seinem Lied das zauberhafte Land Narnia erschafft und den ewigen Kampf gegen die Weiße Hexe Jadis aufnimmt. Lewis' wunderbares und zeitloses Abenteuer hat weltweit Millionen von Lesern verzaubert. Willkommen in einer Welt, in der es mehr sprechende Tiere als Menschen gibt und wo Kämpfe von Zwergen, Faunen, Riesen und Zentauren ausgefochten werden.
(Quelle: Amazon)


Mein Fazit

„Das Wunder von Narnia“ erzählt die Geschichte der Entstehung von Narnia. Der kleine Junge Digory wird zusammen mit seiner Freundin Polly von seinem Onkel mit Magie in eine andere Welt geschickt und erweckt dort versehentlich eine böse Hexe.

Je nach Zählweise handelt es sich bei „Das Wunder von Narnia“ um den ersten oder dann aber um den siebten und letzten Band der Buchreihe um Narnia. Das Buch wurde zwar als letztes geschrieben, behandelt aber die Geschichte vor Band 1. In meiner Sammelausgabe befindet sich „Das Wunder von Narnia“ an erster Stelle, dementsprechend habe ich es auch als erstes gelesen. 

Der Schreibweise ist gut anzumerken, dass C.S. Lewis die Bücher für Kinder geschrieben hat, der Satzbau ist recht einfach und auf Fremdwörter wird weitgehend verzichtet (ich lese die Büche rauf Englisch). Und wie so oft in Kinderbüchern darf natürlich „die Moral von der Geschicht‘“ nicht fehlen, die nicht subtil, sondern eher holzhammermässig rübergebracht wird. 

Wer aber über die Schattenseiten (einfache Sprache, Moralkeule, Schwarz/weiss denken) hinwegsehen kann, wird mit einer zauberhaften Geschichte belohnt und darf in das fremde Land (Welt?) Narnia eintauchen, wo Tiere sprechen und Strassenlaternen Wurzeln schlagen, wo Mut und Ehrlichkeit belohnt werden und der Löwe Aslan herrscht. 

Es wird wohl kaum einen Fantasy-Fan geben, der noch nichts von den „Chroniken von Narnia“ gehört hat, daher verzichte ich hier mal auf eine Empfehlung, es wird wohl jeder bereits selber wissen, ob ihn die Reihe interessiert.




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