Montag, 25. Mai 2015

Die Reise auf der Morgenröte / The Voyage of the Dawn Treader



Bildquelle



von C.S. Lewis
übersetzt durch Christian Rendel, Heike und Wolfgang Hohlbein

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1992
  • Aktuelle Ausgabe : 01.10.2007
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800053490
  • Fester Einband: 215 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.



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Inhalt


Sehnsüchtig warten Lucy und Edmund darauf, wieder nach Narnia gerufen zu werden. Und das Wunder geschieht! Gemeinsam mit ihrem schrecklichen Cousin Eustachius Knilch befinden sie sich plötzlich an Bord der »Morgenröte«, dem Schiff König Kaspians von Narnia.
(Quelle: Ueberreuter)


Mein Fazit


Lucy und Edmund reisen wieder nach Narnia, dieses Mal begleitet von ihrem unausstehlichen Cousin.

„Die Reise auf der Morgenröte“ ist der fünfte Teil der „Chroniken von Narina“. Theoretisch liesse sich das Buch auch alleinstehend lesen, ich empfehle jedoch, bei Interesse gleich die ganze Narnia-Reihe durchzulesen, da ansonsten doch einiges unklar bleiben könnte.

Der Schreibstil des Autors C.S. Lewis richtet sich merklich an Kinder. Die Sätze sind eher einfach gehalten, ohne komplizierte Wendungen oder Fremdworte. Wie bereits aus den vorhergehenden Bänden bekannt, ist den Büchern oft ein etwas belehrender Ton zu entnehmen, die „Moral von der Geschicht‘“. Auch die christlichen Anspielungen treten hier wieder etwas deutlicher hervor als in anderen Bänden. Dadurch merkt man auch gut, dass die Buchreihe nun doch rund 50 Jahre alt ist, dieses moralisierende entspricht nicht mehr unseren heutigen Kinderbuchgewohnheiten.

In meinen Augen hat C.S. Lewis hier zu viel Handlung in ein zu kurzes Buch gepresst. Auf den knapp 300 Seiten passiert recht viel, die Truppe erlebt einige Abenteuer, die dann aber auf nur 20-30 Seiten zusammengepresst werden nach dem Motto „so ist’s ausgegangen“. Hier hätte ich mir gewünscht, das Buch wäre deutlich dicker (oder es wären weniger geschehen), damit die einzelnen Erlebnisse ausführlicher hätten präsentiert werden können.

Ich denke, eine Empfehlung erübrigt sich hier. Wer die komplette Narnia-Reihe durchlesen will, wird sich „Die Reise auf der Morgenröte“ ohnehin vornehmen, wer nur mal in die Welt von Narnia reinschnuppert möchte, dem empfehle ich der „Der König von Narnia“. „Die Reise auf der Morgenröte hat mich gut unterhalten, das überhastete Tempo und die religiösen Hinweise haben mich aber doch etwas gestört (mehr als noch in anderen Bänden).





Zitat


(erster Satz des Buches) "There was a boy called Eustace Clarence Scrubb, and he almost deserved it."


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