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Dienstag, 4. September 2018

Der Weltenexpress


Bildquelle

von Anca Sturm


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 31.08.2018
  • Aktuelle Ausgabe : 31.08.2018
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551654113
  • Fester Einband: 384 Seiten
  • Sprache: Deutsch



Der Carlsen Verlag und Vorablesen haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



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Inhalt


Nacht für Nacht sitzt die schüchterne Flinn Nachtigall am stillgelegten Bahnhof von Weidenborstel, dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug herbeirollt, mit einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn ... ... stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Kinder, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, in dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Denn der Welten-Express birgt mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte träumen lassen ...
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Seit Flinns Bruder vor zwei Jahren über Nacht verschwand, sucht Flinn nach ihm. Ihre einzige Spur: eine Postkarte mit dem Bild eines alten Zugs, den nur sie sehen kann. Als sich Flinn eines Nachts am Bahnhof rumtreibt, traut sie ihren Augen kaum: der Zug auf der Postkarte fährt ein und hält an. Ohne gross zu zögern steigt Flinn ein und macht sich auf den Weg in das Abenteuer ihres Lebens…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit von Flinn erzählt. Flinn ist ein dreizehnjähriges Mädchen, dass zwar lieber ein Junge sein möchte, aber beleidigt ist, wenn man sie für einen hält. Da sie immer nur in weiten Jeans und Holzfällerhemden rumläuft und Körperhygiene für überbewertet hält, passiert das nicht nur ausnahmsweise. An ihrer alten Schule hat sie gar keine Freunde, keinen einzigen, was mich vermuten liess, dass sie da teilweise selber schuld daran ist. Auch ich war in der Schule immer ein Aussenseiter, aber irgendjemanden findet man doch immer, den man mag, auch wenn es nur eine einzige Person ist… Auch dass sie sich, als sie den Weltenexpress gefunden hat, nicht an jemanden wendet, der ihr bei der Suche nach ihrem Bruder wirklich behilflich sein könnte (beispielsweise den Schuldirektor Daniel), sondern sich lieber ohne Wissen und Ahnung alleine auf die Suche nach ihm macht, leuchtete mir nicht wirklich ein.

Inhaltlich orientiert sich "Der Weltenexpress" an vielen bereits erschienen Jugend-Fantasy-Reihen. Eine Jugendliche, die nichtsahnend in eine magische Welt geworfen wird, eine magische Schule, von der Normalsterbliche nichts wissen, die Aussenseiter, die sich zusammenschliessen, um gegen die "coolen" bestehen zu können, die grosse Gefahr, vor der die Erwachsenen die Augen verschliessen. Der erste Band, der den Auftakt zu einer geplanten Trilogie bildet, dient in erster Linie dazu, den Leser mit Flinn und der Welt, in der sie ihre Abenteuer erlebt, bekannt zu machen. Sehr viel passiert noch nicht. Daher konnte mich dieser Einsteigsband leider noch nicht begeistern, er hat mich allerdings sehr neugierig auf Flinns weitere Abenteuer im Weltenexpress gemacht. Sehr stimmig fand ich zudem, dass die Autorin Anca Sturm den Weltenexpress-Zug quer durch Europa fahren und immer wieder anhalten lässt, sodass die Schüler (und Leser) immer wieder in verschiedene Städte "hineinschnuppern" können.

Mein Fazit

Macht neugierig auf die Fortsetzung






Rezensionsexemplar



Samstag, 3. März 2018

Die drei Opale 1: Über das tiefe Meer


Bildquelle

von Sarah Driver
übersetzt durch Wolfram Ströle

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 28.02.2018
  • Aktuelle Ausgabe : 28.02.2018
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551553713
  • Fester Einband 368 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

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Inhalt


Maus liebt das Leben auf der Jägerin, dem Segelschiff ihrer Oma Schneekönig. Irgendwann wird sie selbst Captain, das haben die Feuergeister bestimmt. Aber dann verschwindet Maus‘ Vater, ihr kleiner Bruder gerät in Gefahr und eine eisige Kälte kriecht über die Meere. Alles hängt mit dem neuen Steuermann der Jägerin zusammen, da ist sich Maus sicher. Und mit der Sturmopalkrone, die vielleicht mehr ist als nur eine Legende. 
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Die dreizehnjährige Maus ist die Enkelin der Kapitänin des Segelschiffes "Jägerin" und verbringt ihr Leben auf dem Meer. Als der böse Elk das Schiff übernimmt und ihr Vater und ihr kleiner Bruder Sperling verschwinden, muss Maus alles ihr Bekannte verlassen, auf der Suche nach Sperling und den berühmten drei Opalen…

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Maus in der Gegenwart erzählt. Maus ist 13 Jahre alt, wirkt aber deutlich jünger, ziemlich kindlich und nicht wie eine Teenagerin. Dies mag daran liegen, dass sie in einer ganz anderen Welt als der unseren aufwächst, auf einem Schiff, ohne Mutter und dafür mit vielen Aufgaben. Allerdings müsste sie dann wohl eher älter wirken als sie ist. Jedenfalls hat Maus eine aussergewöhnliche Begabung: sie spricht Tierschnack, was bedeutet, dass sie sich mit allen Tieren unterhalten kann. Sie macht das allerdings nicht zum Spass, sondern nur dann, wenn sie etwas von einem Tier will, eine Auskunft oder Hilfestellung.

Ohne grosse Einleitung wird der Leser gleich mitten in die Handlung geworfen und begleitet Maus beim Kampf gegen die bösen Terrodylen. Was das genau für Tiere sind, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch sonst bleiben viele Fragen offen, wie beispielsweise, was es mit den titelgebenden drei Opalen auf sich hat, was mit Maus' Vater passiert ist oder was genau Elks Plan ist. Aber schliesslich bildet "Über das wilde Meer" nur den Auftaktsband einer Trilogie (ich nehme mal an, dass es eine Trilogie wird, wäre ja nur logisch bei drei Opalen), sodass ja auch einige Antworten für die späteren Bände aufgespart werden müssen.

Der Schreibstil ist für ein Kinderbuch eher anspruchsvoll, mit vielen wenig geläufigen oder gar frei erfundenen Wörtern, wie "Herzensdank", "Arzeney" oder die bereits erwähnten Terrodylen. Mit der Einschätzung für das Zielpublikum tue ich mich daher etwas schwer. Wie erwähnt wirkte Maus auf mich recht kindlich, was für eine junge Leserschaft sprechen würde und Jugendliche abschrecken könnte. Andererseits ist die Sprache für Leseanfänger zu kompliziert und die Geschichte enthält auch einige recht blutige Szenen, die jüngere Leser erschrecken könnten.

Mein Fazit

Zielgruppe unklar







Cover Challenge

Aufgabe 26, ein Buch mit einer Waffe auf dem Cover. 

ABC-Challenge der Protagonisten

Maus = M weiblich



Rezensionsexemplar


Donnerstag, 14. Dezember 2017

Über den wilden Fluss


Bildquelle

von Philip Pullman
übersetzt durch Antoinette Gittinger

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.11.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 17.11.2017
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551583932
  • Fester Einband 560 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Über den wilden Fluss
Der goldene Kompass
Das magische Messer
Das Bernstein-Teleskop



Inhalt


Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Der 11jährige Malcolm arbeitet im Gasthaus seiner Eltern, als im benachbarten Kloster ein Kleinkind untergebracht wird. Malcolm freundet sich mit der kleinen Lyra an, als er bemerkt, dass das kleine Mädchen in grosser Gefahr schwebt. Als eine grosse Flut kommt, kann nur er sie retten.

"Über den wilden Fluss" ist die Vorgeschichte zur "His dark Materials"-Reihe. Obschon dieses Buch vor den drei anderen spielt, empfehle ich trotzdem, zuerst die Trilogie und erst danach das Prequel zu lesen. Beim Prequel werden nämlich Kenntnisse über die Welt, in der die Reihe spielt, vorausgesetzt, der Leser hat zu wissen, was ein Daemon, ein Alethiometer und so weiter sind. Ohne Vorkenntnisse wird es wohl schwierig.

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Perspektive des 11jährigen Malcolm erzählt. Malcolm erschien mir erstaunlich reif für sein Alter, er erschien mir eher wie ein junger Erwachsener als wie das Kind, dass er eigentlich ist. Vielleicht liegt das aber auch an der Welt, in der er lebt. Wenn bei uns die Elfjährigen nur Schule und Arbeit kennen würden, würden sie vielleicht auch älter wirken.

Die Handlung ist in zwei Teile getrennt, die auch so markiert werden. In ersten Teil ist Malcolm noch zu Hause und dem Leser werden viel Hintergrundinformationen geliefert. Der Abschnitt erinnert an einen Krimi, bei dem Malcolm herausfinden muss, wer hinter Lyra her ist, und warum. Im zweiten Teil kommt die grosse Flut und Malcolm befindet sich mit Lyra auf der Flucht. Dieser Teil ist eher action-lastig. Obschon ich es eigentlich sehr mag, wenn in einem Buch wirklich etwas passiert, hat mir hier der erste, ruhigere Teil besser gefallen. Im zweiten Teil erschien mir vieles überstützt, ich hatte kaum Zeit, die eine Gefahrensituation zu verdauen, da kam schon die nächste; manche Szenen schienen sich auch mehrfach zu wiederholen.

Der Schreibstil des Autors Philip Pullman lässt sich flüssig lesen, zumindest wenn man wie ich das Universum, in dem die Geschichte spielt, und dessen Begriffe kennt. Für Neulinge könnten die vielen Welten-spezifischen Ausdrücke den Lesefluss etwas bremsen. "Über den wilden Fluss" hat mich gut unterhalten, allerdings hätte ich mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Ich habe jetzt nach der Lektüre nicht den Eindruck, dass ich wirklich mehr weiss als vorher.

Mein Fazit

Ich hätte mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht.







Rezensionsexemplar


Samstag, 14. Oktober 2017

Whisper - Königin der Diebe


Bildquelle

von Brigitte Melzer

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.2004
  • Aktuelle Ausgabe : 01.05.2007
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551364234
  • Flexibler Einband 284 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

 Das Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich


Leseprobe


Inhalt


Whisper ist die Königin der Diebe. Schon als kleine Waise hatte sie mit dem Stehlen angefangen, um sich den Lebensunterhalt zu sichern. Jetzt wollte sie eigentlich ein normales, bürgerliches Leben beginnen. Doch schon bald wird sie von drei Männern durch die Nacht gejagt. Ein geheimnisvoller Auftraggeber hat sie geschickt, er fordert eine letzte Probe von Whispers Kunst und will sie für eine bestimmte Aufgabe in seinen Dienst nehmen. Bis Whisper erfährt, um welchen Dienst es sich handelt, steckt sie schon mitten in spannenden Verwicklungen und großen Abenteuern.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Die Diebin Whisper will sich eigentlich aus dem Geschäft zurückziehen und ein ehrliches Leben beginnen, da erhält sie einen allerletzten Auftrag. Sie ahnt noch nicht, dass dieser ihr Leben verändern wird…

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonisten Whisper erzählt, an ca. einem Drittel werden auch kurze Abschnitte aus der Sicht ihres Helfers Anajas. Whisper ist eine junge Frau nicht näher bestimmten Alters, ich schätze sie um die 20. Zunächst ist sehr wenig über sie bekannt, erst bei Buchmitte erfährt man etwas mehr über ihren Hintergrund. Aber auch diese zusätzlichen Informationen haben die Figur nicht viel plastischer gemacht. Sie erscheint nett, aber doch eher langweilig. Über die anderen Figuren erfährt man ebenfalls sehr wenig. Sie werden klar in Gut und Böse unterteilt, ihre Motive bleiben im Hintergrund. So wirken sie eindimensional und ohne Tiefe.

Die Handlung ist linear aufgebaut und verläuft grösstenteils ohne Wendungen. Sie ist nicht unspannend, allerdings konnte sie mich nicht wirklich packen, da auch hier die Tiefe fehlt. Anhand der eher schlichten Handlung und der einfach gehaltenen Sprache würde ich "Whisper – Königin der Diebe" als Jugend-, wenn nicht sogar als Kinderbuch einschätzen (allerdings nicht für ganz junge Leser, das Buch enthält doch die eine oder andere etwas brutalere Szene), aber dafür fehlen die jugendlichen Bezugspersonen, mit denen sich ein junger Leser identifizieren könnte. Alle Figuren sind bereits erwachsen. Ich hatte hier einen Fantasyroman erwartet, aber ausser einer einzigen Erwähnung einer Nicht-menschlichen Person bleibt alles im realistischen Rahmen.

Der Schreibstil der Autorin Brigitte Melzer lässt sich flüssig lesen und ist wie erwähnt eher einfach gehalten. Das Buch ist nicht in klar unterscheidbare Kapitel aufgeteilt, was ich vermisst habe. Ich bevorzuge klare Kapitel, da es mir so einfacher fällt, eine Stelle für den Leseunterbruch zu finden.

Mein Fazit

Für ein Jugendbuch fehlen die jugendlichen Bezugspersonen. 







ABC-Challenge der Protagonisten

Whisper = W weiblich

Dienstag, 19. September 2017

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel


Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 31.08.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 31.08.2017
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551556882
  • Fester Einband 400 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Carlsen Verlag und Vorablesen haben mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



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Inhalt


Der Gott Apollo fällt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Der griechische Gott Apollo wacht in einer New Yorker Seitengasse auf und entdeckt zu seinem Entsetzen, dass er in einen Menschen verwandelt wurde. Da ihm dies nicht zum ersten Mal passiert ist, weiss er genau, was er nun zu tun hat: wenn er nur ein paar Jahre beweist, dass er ein anständiger Kerl ist, darf er wieder in den Olymp. Und wo wäre ein griechischer Gott wohl besser aufgehoben als im Camp Half Blood bei seinen Kindern? Doch Apollo stehen gefährliche Abenteuer bevor, als mehrere Orakel verschwinden…

"Das verborgene Orakel" ist der erste Band der "Abenteuer des Apollo"-Reihe. Theoretisch könnte man ihn also auch ohne Vorkenntnisse lesen. Dennoch empfehle ich, zuvor alle Bände der "Percy Jackson" und "Helden des Olymp"-Reihen zu lesen, da "Abenteuer des Apollo" darauf aufbaut und viele Anspielungen auf frühere Ereignisse enthält. Ich habe die letzten beiden Bände der "Helden des Olymp"-Reihe zuvor noch nicht gelesen und wurde ärgerlicherweise über die Geschehnisse darin gespoilert…

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Apollo in der Vergangenheit erzählt. Apollo war mir dabei z Beginn nur bedingt sympathisch. Er erschien mir arrogant und überheblich. Kein Wunder, da es sich beim Protagonisten doch um einen Gott handelt, der im menschlichen Körper auf die Erde verbannt wurde. Was mich aber dann doch dazu brachte, Apollo zu mögen, ist sein Humor. Apollo ist einfach witzig, ob gewollt oder nicht. Es bleibt ihm ja schliesslich auch nicht viel Anderes übrig, gefangen im Körper eines pickligen, übergewichtigen Teenagers ohne irgendwelche nennenswerten Fähigkeiten. Die meisten der anderen Figuren sind dem Leser bereits aus den Reihen "Percy Jackson" und "Helden des Olymp" bekannt (wenn man die Reihen bereits gelesen hat, was ich wie gesagt wärmstens empfehle).

Wer Rick Riordan mag, den wird die Handlung nicht überraschen. Ein paar Halbgötter, hier zusammen mit einem "menschlichen Gott" bekommen die Aufgabe, etwas oder jemanden zu suchen. Anders als bei den bisherigen Büchern aus der griechisch-römischen Mythologie schickt der Autor seine Helden hier aber nicht auf eine Reise, sondern lässt das ganze Abenteuer in New York stattfinden. Im Osten (der USA) nichts Neues, bin ich daher versucht zu sagen, aber das altbekannte Schema vermag auch in diesem nunmehr 11. Band um Percy Jackson (der hier allerdings nur eine kleine Nebenrolle spielt) und Co. wieder gut zu unterhalten.

Der Schreibstil von Rick Riordan lässt sich wie gewohnt flüssig lesen, auch wenn das verwendete Vokabular nicht gerade vielseitig ist. Am Ende des Buchs findet sich ein Glossar, in dem der Leser die Namen der verschiedenen erwähnten Götter und Monster nachschlagen kann. Da mich die bisherigen Reihen von Rick Riordan gut unterhalten haben und auch dieses Buch keine Ausnahme ist, werde ich den "Abenteuern des Apollo" sicher weiter folgen.

Mein Fazit

Das altbekannte Schema unterhält auch im 11. Anlauf








Rezensionsexemplar


Mittwoch, 21. Juni 2017

Die Kane-Chroniken 1: Die rote Pyramide


Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Claudia Max

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.12.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 28.08.2015
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551314864
  • Flexibler Einband 608 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

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Bücher der Reihe:
Die rote Pyramide
Der Feuerthron
Der Schatten der Schlange


Inhalt


Ins Museum? An Heiligabend? Bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den Ägyptologen Dr. Julius Kane, doch eh nur zwei Mal im Jahr und dann so was! Aber Sadie und ihr Bruder Carter merken schnell, dass es ihrem Vater nicht um verstaubte Sarkophage geht – er will den Gott Osiris beschwören! Das geht allerdings schief und stattdessen wird er von einer glutroten Gestalt entführt. Sadie und Carter müssen es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen, um ihren Vater zu befreien.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Die Geschwister Sadie und Carter Cane besuchen zusammen mit ihrem Vater das British Museum, als dieser unter mysteriösen Umständen verschwindet. Hat er wirklich einen ägyptischen Gott beschwört?

Die Geschichte wird abwechslungsweise aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Sadie und Carter erzählt. Als Stilmittel wird dabei eine Tonbandaufzeichnung gewählt, durch die die Geschwister dem Zuhörer (oder eben Leser) erzählen, was genau passiert ist. Die beiden sind noch sehr jung, erst 12 respektive 14 Jahre alt, wobei ich die jüngere Sadie als ziemlich pubertär empfand und sie daher etwas älter geschätzt hätte, so um die 15. Carter bleibt ziemlich unauffällig, wirkt zwar wie seine Schwester auch mutig und schlau, zeigt aber sonst keine besonderen Merkmale.

Wer die beiden anderen Reihen des Autors Rick Riordan, „Percy Jackson“ und „Helde des Olymp“ kennt, dem wird das Grundschema von „Die rote Pyramide“ bekannt vorkommen. Ein paar Jugendliche finden heraus, dass sie Kontakt mit alten Göttern haben. Hier stammen sie zwar nicht, wie in dem beiden anderen Reihen, von ihnen ab, sondern sind „Gottlinge“, menschliche Gefässe für die Götter, aber ansonsten bleibt das Schema gleich, inklusive der Reisen quer durch die USA auf mal mehr und mal weniger magischem Weg. Auch die regelmässigen Kämpfe gegen übernatürliche Wesen oder andere Götter bleiben hier nicht aus. Rick Riordan bleibt also auch bei dieser Reihe seinem Schema treu. Da ich seine Bücher mag, wurde ich daher auch hier nicht enttäuscht. Das ägyptische Szenario wird in Fantasy-Romanen nicht so häufig verwendet (Fans von Stargate werden allerdings die Namen durchaus kennen), sodass es frisch und unverbraucht wirkt. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas repetitiv, eine Straffung/Kürzung hätte wohl nicht geschadet.

Der Schreibstil von Rick Riordan lässt sich wie gewohnt flüssig lesen, sodass ich das Buch innert weniger Tage durch hatte. „Die rote Pyramide“ hat mich gut unterhalten, die beiden Nachfolgebände werde ich mit Sicherheit auch noch lesen.

Mein Fazit

Percy Jackson in Ägypten – unterhaltsam und erfrischend.






ABC-Challende der Protagonisten

Sadie = S weiblich

 

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Obsidian - Schattendunkel


Bildquelle

von Jennifer L. Armentrout
übersetzt durch Anja Malich

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.04.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 29.04.2016
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551315199
  • Flexibler Einband 432 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Obsidian - Schattendunkel
Onyx - Schattenschimmer
Opal - Schattenglanz
Origin - Schattenfunke
Opposition - Schattenblitz


Inhalt


Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird ... 
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Katy zieht mit ihrer Mutter in ein kleines Nest in West Virginia. Mit der Nachbarin Dee freundet sie sich gleich an, aber deren Bruder Daemon scheint Katy nicht ausstehen zu können. Schon bald erfährt sie, wieso er so abweisend ist...

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Katy in der Vergangenheit erzählt. Katy war mir gleich sympathisch, ein etwas schüchterner Bücherwurm, die sich erst in der neuen Umgebung einleben muss. Besonders viel Tiefe hat ihr die Autorin Jennifer L. Armentrout allerdings nicht verpasst, vor allem ihre Gefühle gegenüber Daemon konnte ich oft nicht wirklich nachvollziehen. Daemon behandelt sie über lange Zeit hinweg wie der letzte Dreck, und doch verliebt sie sich in ihn (das sollte wohl jedem schon vor der Lektüre klar sein, daher erachte ich das nicht als Spoiler). Warum ist nicht so richtig nachvollziehbar. Liegt es nur an Daemons unglauchblich tollem Aussehen? (Ich gebe zu, Katy ist erst 16, da kann so etwas durchaus mal vorkommen. Aber wo bleibt deine Selbstachtung, Katy?). Katy selbst ist natürlich die klassische Hauptfigur einer Fantasy-Liebes-Jugendbuchreihe, gutaussehend, ohne es zu wissen, schüchtern und ohne viele Freunde. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie nahezu unglaubliche Fähigkeiten und wird damit zur Wonderwoman. Klischee lässt grüssen. Auch die attraktive, gut betuchte Nachbarsfamilie, die sich von anderen Menschen zu unterscheiden scheint, treffen wir hier nicht zum ersten Mal. Und die Bösen, die es hier natürlich auch gibt, sind böse weil... na ja, weil sie eben böse sind.

Die Handlung ist unterhaltsam, wenn auch nicht besonders überraschend, und der Fantasy-Teil ist ansprechend gestaltet. Etwas weniger Klischee und mehr Innoavtion wären natürlich dennoch begrüssenwert gewesen.

Der Schreibstil der Autorin Jennifer L. Armentrout lässt sich flüssig lesen, ist aber eher einfach gehalten und stellenweise zu repetitiv. Spätestens nach der fünften Wiederholung hat wohl auch der dümmste Leser begriffen, wie unglaublich grün Daemons Augen sind, da wird es nur noch nervig.

Mein Fazit

Nichts Aussergewöhnliches, aber unterhaltsam. Für Fans von Twilight und Konsorten. 










Dienstag, 20. Dezember 2016

Phase Null: Die Auserwählten


Bildquelle

von James Dashner
übersetzt durch Ilse Rothfuss

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 25.11.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 25.11.2016
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551520777
  • Fester Einband 440 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Carlsen Verlag und Vorablesen haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



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Bücher der Reihe:
Kill Order - Die Auserwählten
Phase Null - Die Auserwählten
Die Auserwählten - Im Labyrinth
Die Auserwählten - In der Brandwüste
Die Auserwählten - In der Todeszone





Inhalt


Du weißt, was im Labyrinth, in der Brandwüste und der Todeszone passiert ist?
Ganz sicher nicht!
Sie sind die Auserwählten. Dazu erkoren, eine Welt zu retten, die längst verloren scheint. Sie sind die Zukunft der Menschheit und ihre einzige Hoffnung. Das glauben sie zumindest. Denn noch ahnen sie nichts von geheimen Allianzen, schockierenden Geheimnissen und unverzeihlichen Lügen.
Sie wissen nur, dass sie von ANGST auf die erste Phase des Experiments vorbereitet werden.
Das macht die Auserwählten zu Freunden – und damit beginnt der Verrat an Thomas.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung



Amerika in einer nicht näher benannten Zukunft. Ein Grossteil der Menschheit wurde von einer geheimnisvollen Krankheit ausgelöscht. In einer geheimnisvollen Anlage wird der junge Thomas zusammen mit anderen Kindern untergebracht und soll Forschern helfen, die Krankheit zu besiegen.

„Phase Null“ ist ein Prequel zur Buchtrilogie „Die Auserwählten“. Es ist sicher sinnvoll, die Reihe bereits zu kennen, allerdings sind Vorkenntnisse zum Verständnis meines Erachtens nicht zwingend notwendig.

Ohne grosse Einleitung beginnt die Geschichte gleich mit der Ankunft des Protagonisten Thomas in der Forschungseinrichtung. Wer die Reihe kennt, dem ist Thomas bereits aus den anderen Büchern bekannt (ich nehme zumindest an, dass er auch in den späteren Bänden die Hauptrolle spielt, ich habe zurzeit erst den ersten Band, „Im Labyrinth“ gelesen). Leider bleibt er auch in diesem Band eher blass, was in ihm vorgeht, wird kaum klar, obschon die Geschichte durchgehend aus seiner Sicht erzählt wird.

Da es sich hier um ein Prequel handelt, ist ein grosser Teil der Handlung durch die Nachfolger bereits vorgegeben, sodass ich schon zu Beginn wusste, wie die Geschichte endet und wer alles mehr oder weniger schadlos überlebt. Lediglich einige kleine Handlungsdetails konnten mich noch überraschen. Dadurch hielt sich die Spannung ziemlich in Grenzen, was ich einerseits schade fand, andererseits halt einfach das Los von Prequels ist.

Die Aufgabe eines Prequels wäre es ja eigentlich, mehr Informationen und Hintergründe zur Hauptgeschichte zu liefern. Auch das hat mir hier gefehlt. Obschon ich erst den ersten Band der Hauptgeschichte kenne und daher nur über einen Teil der Informationen über die Reihe verfüge, konnte mich kaum etwas in „Phase Null“ überraschen. Praktisch alles, was ich hier erfahren habe, wusste ich bereits aus „Im Labyrinth“. Vor allem die Hauptfrage, die ich mit bei der Lektüre des ersten Bandes der Reihe gestellt habe, welche Informationen sich die geheimnisvolle Organisation durch das Labyrinth zu gewinnen erhofft, wird auch hier nicht beantwortet (vielleicht kommen diese Antworten ja auch in einem der späteren Bände der Reihe? Dann wäre dieser Kritikpunkt natürlich nur bedingt angebracht). Auch die Figuren gewannen für mich keine zusätzliche Tiefe. Damit bietet „Phase Null“ zwar eine durchaus unterhaltsame Lektüre, aber keinen wirklichen Gewinn zur Reihe.

Mein Fazit

Unterhaltsam, bietet aber leider keine wirklichen zusätzlichen Infos zur Reihe.






Rezensionsexemplar



Dienstag, 13. Dezember 2016

Percy Jackson - Die letzte Göttin



Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 29.09.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 23.08.2013
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551312464
  • Flexibler Einband 512 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Diebe in Olymp
Im Bann des Zyklopen
Der Fluch des Titanen
Die Schlacht um das Labyrinth
Die letzte Göttin



Inhalt


Auf Percy Jackson und seine Freunde wartet ein heißer Tanz: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute den Sitz der Götter zu verteidigen. Doch sie haben einen Verräter in den eigenen Reihen.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Was sich lange angekündigt hat, wird nun zur Tatsache: der Titan Kronos marschiert mit seinen Heer nach New York, um den Olymp und mit ihm die Götter zu zerstören. Können Percy Jackson und seine Freunde ihn aufhalten?

„Die letzte Göttin“ ist der Abschlussband der „Percy Jackson“-Reihe. Die Bände bauen aufeinander auf, daher empfehle ich, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da sonst mangels Vorwissen Verständnisschwierigkeiten entstehen könnten.

Wie bei der Reihe gewohnt wird auch dieser Band aus der Ich-Perspektive von Percy Jackson erzählt. Percy ist mittlerweile knapp sechzehn und hat von seinem Charme glücklicherweise nichts eingebüsst. Allerdings erscheint er mir mittlerweise doch etwas zu Obrigkeitsgläubig. Er geht davon aus, dass er beim Kampf um den Olymp sterben wird und nimmt das einfach so hin. Wo bleibt da die Rebellion, das Aufbegehren gegen das ausausweichlich scheinende Schicksal? Wer gibt (vor allem in dem Alter) einfach so auf, ohne sich gross zu wehren?! Auch wird hier seine Herkunft als Sohn des Poseidon etwas zu stark betont. Alle Probleme werden mit magischen Fähigkeiten gelöst. Wo bleibt das schlaue Kombinieren, dass die Vorgänger so ansprechend gemacht hat?

Wie auch schon der Vorgänger, „Die Schlacht um das Labyrinth“, weicht auch der Abschlussband der Reihe vom zunächst etablierten Erzählschema (kleiner Fall zur Einleitung – Aufenthalt im Camp – verschwundener Freund – Suche nach dem Freund – Kampf mit dem „Boss-Gegner“) ab. Das Camp Half Blood spielt in diesem Band kaum eine Rolle, die gesamte Geschichte dreht sich um die grosse Schlacht um den Olymp, auch wenn diese in kleinere Scharmützel an verschiedenen Orten aufgeteilt wird. Auch hier werden wieder neue Figuren und mythologische Wesen vorgestellt, während einige altbekannte ihren Abschied nehmen. Die Handlung bleibt aber sehr spannend, auch wenn an der Auflösung schon zu Beginn der Reihe keine Zweifel geherrscht haben. Wie es dazu kommt, ist aber dennoch unterhaltsam. Wer mit ausgedehnten Schlachtenszenen nichts anfangen kann, wird sich hier allerdings nicht wohl fühlen, da quasi das ganze Buch sich nur um die Abschlussschlacht um den Olymp dreht.

Wie von den Vorgängern bekannt, lässt sich der Schreibstil des Autors Rick Riordan auch in diesen Band angenehm und flüssig lesen und er spickt die actiongeladenen Szenen grosszügig mit Humor. Bei der Vorstellung, wie eine (lebendig gewordene) Statue von Benjamin Franklin mit einer aufgerollten Zeitung einen Höllenhund vermöbelt, musste wohl nicht nur ich lachen.

Mein Fazit

Ein actionreicher, humorvoller und stellenweise auch rührender Abschluss der Fantasy-Reihe.





Samstag, 3. Dezember 2016

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth


Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 12.01.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 23.05.2012
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551311566
  • Flexibler Einband 432 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Diebe in Olymp
Im Bann des Zyklopen
Der Fluch des Titanen
Die Schlacht um das Labyrinth
Die letzte Göttin



Inhalt


Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Kronos und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Das müssen Percy und seine Freunde unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren ...
(Quelle: Carlsen)



Meine Meinung


Schon zum vierten Mal muss der Halbgott Percy Jackson gegen mythische Monster ankämpfen. Die einzelnen Bände sind zwar in sich abgeschlossen, dennoch empfehle ich zum besseren Verständnis, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

Wie bei der Reihe üblich wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Percy Jackson erzählt. Percy wird wohl mittlerweile um die 15 Jahre alt sein und erscheint mir als eigentlich ganz normaler Teenager (abgesehen von der Tatsache, dass er ein Halbgott ist) der gerne Zeit mit seinen Freunden verbringen möchte und langsam aber sicher Gefallen an Mädchen findet (auch wenn er was das anbelangt, ziemlich begriffsstutzig ist. Teenager halt).

Die Geschichte beginnt genau gleich wie in den drei Vorgängerbänden: Percy wird zu Beginn des Sommers angegriffen, kann ins Camp Half Blood fliehen und erfährt dort, dass der Angriff nur der Vorbote der Dinge war, die auf ihn warten. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich nun auf eine Reise, um seine Feinde zu bekämpfen. Neben dem altbekannten Schema bietet „Die Schlacht um das Labyrinth“ aber durchaus die eine oder andere Überraschung, die das Buch von den Vorgängern abhebt und auch die Spannung hochhält. So muss Percy ausnahmsweise mal niemanden Retten und aus den Klauen des Bösen befreien, was zwar gut und recht war, aber auf Dauer doch etwas langweilig wurde. Allerdings ging dabei der rote Faden der Handlung (wie passend bei dem Thema des Buchs) doch etwas verloren und die Geschichte wirkt grösstenteils wie eine blosse Aneinanderreihung amüsanter und unterhaltsamer Anekdoten.

Der Schreibstil des Autors Rick Riordan lässt sich wie gewohnt flüssig lesen, sodass die rund 400 Seiten nur so „durchgeflutscht“ sind. Inhaltlich sind Humor und Spannung gut ausgewogen, so dass sich der Puls des Lesers auch immer wieder beruhigen kann, bevor er erneut hochschnellt.

Mein Fazit

Humor und Action, Götter und Monster, und nun auch endlich die ersehnten Überraschungen und Wendungen. Weiter so!







Dienstag, 22. November 2016

Percy Jackson - Der Fluch des Titanen


Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 18.01.2010
  • Aktuelle Ausgabe : 24.01.2012
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551311139
  • Flexibler Einband 368 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Diebe in Olymp
Im Bann des Zyklopen
Der Fluch des Titanen
Die Schlacht um das Labyrinth
Die letzte Göttin



Inhalt


Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten - und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist - schließlich ist er der Sohn des Poseidon!(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Der Göttersohn Percy Jackson ist entsetzt: nicht nur seine Freundin Annabeth, sondern auch die Göttin Artemis sind verschwunden, und er soll bei der Rettungsmission nicht dabeisein! Aber selbstverständlich findet Percy einen Weg, doch an der Suche teilzunehmen.

„Der Fluch des Titanen“ ist der dritte Band der Buchreihe um den Halbgott Percy Jackson. Obschon die Geschichte in sich abgeschlossen ist, empfehle ich, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da in diesem Buch das Setting und die bereits bekannten Figuren nicht weiter erklärt werden und auch einige Geschehnisse aus den früheren Bänden erwähnt werden.

Wie bereits in die beiden vorhergehenden Bänden wird auch hier die Geschichte in der Ich-Perspektive des Protagonisten Percy Jackson erzählt. Percy ist mittlerweile 14 und eigentlich ein typischer Junge – bis auf die Sache mit seinen übernatürlichen Halbgott-Fähigkeiten. Er ist neugierig, abenteuerlustig, oft etwas übermütig und manchmal auch etwas begriffsstutzig. Er war mir gleich von Beginn weg sympathisch, was sich auch hier nicht geändert hat. Bei den neu eingeführten Figuren haben es jedoch nur wenige geschafft, mein Herz zu erobern. Vor allem die neue „Girl-Gang“, die Jägerinnen um Artemis, waren mir mit ihrer Überheblichkeit und Männerfeindlichkeit ziemlich unsympathisch.

Die Handlung von „Der Fluch des Titanen“ bringt wenig Neues. Wie auch bei den beiden vorhergehenden Bänden geht Percy mit seinen Freunden nach einer Einleitung in einer Schule und einem kurzen Abstecher ins Camp Half Blood auf eine Reise, um jemanden zu retten. Nach ein paar Begegnungen mit mehr oder weniger gefährlichen Feinden, denen sie jeweils in letzter Sekunde entwischen können, müssen sich die Jugendlichen schlussendlich im grossen Finale dem „Bossgegner“ stellen. Auch wenn das Buch in dieser Hinsicht keinerlei Überraschungen bietet, so fand ich die Lektüre dennoch nicht langweilig. Durch eine neue Prophezeiung, neue mythische Wesen und bisher nicht erwähnte Götter kommt genügend frischer Wind auf, um dennoch unterhaltend zu bleiben.

Der Schreibstil des Autors Rick Riordan liess sich auch hier flüssig lesen, ist aber eher einfach gehalten, sodass auch jüngere Jugendliche ohne Schwierigkeiten nachkommen. Da auch die unheimlicheren Szenen ohne Blutvergiessen auskommen (hier und da mal eine Schramme, aber nicht mehr), können sich auch Leser, die einiges jünger sind als der Protagonist, an die Reihe wagen.

Mein Fazit

Altbekanntes Schema ohne Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung. 







Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 52, ein Buch, das Du mit verbundenen Augen aus dem SuB gezogen hast. Da ich meinen Sub auf mehrere Stapel verteilt habe (Umfallgefahr...) habe ich das Buch über einen Zufallsgenerator bestimmen lassen.






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