Donnerstag, 14. Dezember 2017

Über den wilden Fluss


Bildquelle

von Philip Pullman
übersetzt durch Antoinette Gittinger

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.11.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 17.11.2017
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551583932
  • Fester Einband 560 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Carlsen Verlag und Vorablesen haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Über den wilden Fluss
Der goldene Kompass
Das magische Messer
Das Bernstein-Teleskop



Inhalt


Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Der 11jährige Malcolm arbeitet im Gasthaus seiner Eltern, als im benachbarten Kloster ein Kleinkind untergebracht wird. Malcolm freundet sich mit der kleinen Lyra an, als er bemerkt, dass das kleine Mädchen in grosser Gefahr schwebt. Als eine grosse Flut kommt, kann nur er sie retten.

"Über den wilden Fluss" ist die Vorgeschichte zur "His dark Materials"-Reihe. Obschon dieses Buch vor den drei anderen spielt, empfehle ich trotzdem, zuerst die Trilogie und erst danach das Prequel zu lesen. Beim Prequel werden nämlich Kenntnisse über die Welt, in der die Reihe spielt, vorausgesetzt, der Leser hat zu wissen, was ein Daemon, ein Alethiometer und so weiter sind. Ohne Vorkenntnisse wird es wohl schwierig.

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Perspektive des 11jährigen Malcolm erzählt. Malcolm erschien mir erstaunlich reif für sein Alter, er erschien mir eher wie ein junger Erwachsener als wie das Kind, dass er eigentlich ist. Vielleicht liegt das aber auch an der Welt, in der er lebt. Wenn bei uns die Elfjährigen nur Schule und Arbeit kennen würden, würden sie vielleicht auch älter wirken.

Die Handlung ist in zwei Teile getrennt, die auch so markiert werden. In ersten Teil ist Malcolm noch zu Hause und dem Leser werden viel Hintergrundinformationen geliefert. Der Abschnitt erinnert an einen Krimi, bei dem Malcolm herausfinden muss, wer hinter Lyra her ist, und warum. Im zweiten Teil kommt die grosse Flut und Malcolm befindet sich mit Lyra auf der Flucht. Dieser Teil ist eher action-lastig. Obschon ich es eigentlich sehr mag, wenn in einem Buch wirklich etwas passiert, hat mir hier der erste, ruhigere Teil besser gefallen. Im zweiten Teil erschien mir vieles überstützt, ich hatte kaum Zeit, die eine Gefahrensituation zu verdauen, da kam schon die nächste; manche Szenen schienen sich auch mehrfach zu wiederholen.

Der Schreibstil des Autors Philip Pullman lässt sich flüssig lesen, zumindest wenn man wie ich das Universum, in dem die Geschichte spielt, und dessen Begriffe kennt. Für Neulinge könnten die vielen Welten-spezifischen Ausdrücke den Lesefluss etwas bremsen. "Über den wilden Fluss" hat mich gut unterhalten, allerdings hätte ich mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Ich habe jetzt nach der Lektüre nicht den Eindruck, dass ich wirklich mehr weiss als vorher.

Mein Fazit

Ich hätte mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht.







Rezensionsexemplar


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