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Mittwoch, 1. August 2018

Die Bestimmung des Bösen


Bildquelle

von Julia Corbin

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.05.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 09.05.2017
  • Verlag : Diana
  • ISBN: 9783641201487
  • E-Buch Text: 416 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Der Diana Verlag hat mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



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Bücher der Reihe:
Die Bestimmung des Bösen
Das Gift der Wahrheit



Inhalt


„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …
(Quelle: Diana)


Meine Meinung



In Mannheim werden zwei Frauenleichen gefunden, die bereits seit einigen Tagen tot waren. Schon bald taucht auch ein zweites Opferpaar auf. Was hat die Vergangenheit der Polizistin Alexis Hall mit den Morden zu tun?

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, in erster Linie aus der Sicht der beiden Polizistinnen Alexis und Karen, die als Kriminalbiologin arbeitet. Alexis ist klar die Hauptfigur, eine junge Kommissarin, die als Kind adoptiert wurde, nachdem ihre Eltern, beide Gewaltverbrecher, "suicide by cop" begingen. Wirklich anfreunden konnte ich mich mit Alexis nicht, ich hatte den Eindruck, dass sie alle um sie herum immer nur anlügt und sich dann wundert, wenn das negative Konsequenzen nach sich zieht. Wieso sie mit ihrem irrationalen Handeln als unglaublich tolle Ermittlerin gilt, konnte ich nicht nachvollziehen.

Die Handlung weist (ausser gegen Schluss) kaum Wendungen auf und wirkt sehr konstruiert. Auch bei fiktiven Werken erwarte ich eine gewisse Glaubwürdigkeit, und die hat mir hier etwas gefehlt. Vor allem zu Beginn ist das Erzähltempo sehr geruhsam, die Geschichte schreitet nur langsam vor, worunter die Spannung stark leidet. Die lineare Erzählung wird immer wieder durch Rückblicke und Erinnerungen unterbrochen und weist häufige Szenenwechsel auf, sodass man beim Lesen seien Gedanken nicht zu sehr schweifen lassen sollte, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Beim Schreibstil sind mir vor allem die vielen, endlos scheinenden Facherklärungen, vor allem aus dem biologischen Bereich, aufgefallen. Im Nachwort erwähnt die Autorin Julia Corbin, selber Biologin, ihr Lektor habe sehr viel Fachwissen aus dem Buch herausgestrichen – für meinen Geschmack hätte er da ruhig noch rigoroser streichen dürfen. Auch sind mir einige unnötige Wiederholungen aufgefallen, die prägnanteste wohl bei den beiden Szenen, in denen Alexis kurz nacheinander zwei Franzosen kennenlernt und beide Englisch mit einem so starken Akzent sprechen, dass Alexis sie kaum verstehen kann (wieso sollten sich im Übrigen zwei Franzosen in Frankreich auf Englisch begrüssen?).

Vollkommen überzeugen konnte mich "Die Bestimmung des Bösen" nicht, ich werde der Reihe aber wegen der durchaus interessanten Grundidee und aufgrund ihrer guten Bewertungen noch eine Chance geben und auch den zweiten Band, "Das Gift der Wahrheit", lesen.

Mein Fazit

Interessante Grundidee, aber zu konstruiert










ABC-Challenge der Protagonisten

Alexis = X weiblich




Rezensionsexemplar




Samstag, 23. Dezember 2017

Sturzflug


Bildquelle

von Alex Kava
übersetzt durch Sabine Schilasky

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 11.12.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 11.12.2017
  • Verlag : Diana
  • ISBN: 9783453359567
  • Flexibler Einband 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Diana Verlag hat mir das Taschenbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



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Bücher der Reihe:
Todesflehen
Versiegelt
Sturzflug



Inhalt


In Chicago springt ein Mann aus dem dreizehnten Stock eines Hotels. Kurz darauf werden Hunderte von toten Schneegänsen auf einem See in der Nähe des Missouri entdeckt. Als Ryder Creed mit seinem Spürhund schließlich die Leiche einer jungen Frau findet, ahnt er noch nicht den unheilvollen Zusammenhang zwischen diesen Fällen. Mit FBI-Profilerin Maggie O’Dell an seiner Seite gerät er der Wahrheit auf die Spur und mitten hinein in die Jagd nach einem der kaltblütigsten Killer der USA.
(Quelle: Diana)


Meine Meinung


Sowohl der Hundeführer Ryder Creed wie auch die FBI-Agentin Maggie O'Dell treffen unabhängig voneinander auf anscheinende Selbstmörder, an deren Tod einige Auffälligkeiten zu finden sind. Was haben die Toten mit den Vögeln zu tun, die tot vom Himmel fallen?

"Sturzflug" ist der dritte Thriller um den Hundeführer Ryder Creed, wobei die Reihe auf der "Maggie O'Dell"-Reihe der gleichen Autorin aufbaut. Er ist in sich abgeschlossen und benötigt keine Vorkenntnisse zum Verständnis. Es gibt zwar einige Anspielungen auf den vorherigen Band, aber alles was der Leser wissen muss, um den Fall zu verstehen, wird noch einmal kurz wiederholt.

Die Geschichte wird in der dritten Person in erster Linie aus der Perspektive von Maggie und Ryder erzählt. Die beiden sind hier getrennt unterwegs und treffen erst gegen Ende des Buches aufeinander. Sie sind nicht besonders tiefgründig charakterisiert, erschienen mir aber sympathisch. Es fiel mir leicht, sie zu mögen. Da ich selber Hunde sehr mag, kam mir da die Tatsache, dass sowohl Maggie wie auch Ryder mehrere Hunde halten und sie innig lieben, sehr entgegen. Einige Kapitel werden auch aus der Sicht anderer Personen erzählt, die in der Geschichte eine wichtige Rolle übernehmen. Diese erscheinen, obschon nur Nebendarsteller, erstaunlicherweise tiefer und lebendiger gezeichnet als die beiden Protagonisten.

Die Handlung ist ziemlich geradelinig aufgebaut und enthält keine grosse Wendungen. Trotzdem wurde es mir während der Lektüre nie langweilig, da die Autorin das Tempo sehr hoch hält und den Leser von einer Erkenntnis zur nächsten führt, damit er sich die Lösung selbst zusammenpuzzeln kann. Hilfreich ist dabei, dass der Leser durch diejenigen Kapitel, die nicht aus der Sicht der Ermittler erzählt werden, mehr Wissen erlangt und diesen darum immer etwas voraus ist.

Der Schreibstil der Autorin Alex Kava lässt sich flüssig lesen. Nicht der breiten Masse bekannte Abkürzungen und Fachbegriffe werden übersetzt oder in Klammern ausgeschrieben, sodass hier keine Fragen aufkommen.

Mein Fazit

Geradelinig und ohne Überraschungen, aber trotzdem nicht langweilig









Rezensionsexemplar




Dienstag, 29. November 2016

Versiegelt


Bildquelle

von Alex Kava
übersetzt durch Sabine Schilasky

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.11.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 14.11.2016
  • Verlag : Diana
  • ISBN: 9783453358553
  • Flexibler Einband 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Diana Verlag hat mir das Taschenbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Todesflehen
Versiegelt


Inhalt


Als Ryder Creed zu einem verheerenden Erdrutsch gerufen wird, entscheidet jede Sekunde zwischen Leben und Tod. Mit seinem Spürhund durchkämmt er das verwüstete Gelände und stößt auf die Leiche eines Mannes. Doch der fiel nicht den Naturgewalten zum Opfer, sondern wurde offensichtlich erschossen. Gemeinsam mit FBI-Profilerin Maggie O’Dell ermittelt Ryder Creed in dem Fall – ohne zu ahnen, dass die tödlichsten Geheimnisse noch in der Tiefe auf sie warten …
(Quelle: Diana)


Meine Meinung


Der Hundeführer Ryder Creed wird mit seinen Suchhunden zu einem Bergrutsch gerufen, um Überlebende zu finden. Erst spät merkt er, dass es seinen Auftraggebern nicht darum geht, Menschenleben zu retten…

„Versiegelt“ ist der zweite Thriller von Alex Kava um den Hundeführer Ryder Creed und der dritte insgesamt, in dem Creed vorkommt (die Einführung geschah in einem Maggie O’Dell Thriller, die in den Creed Romanen auch vorkommt, aber nicht mehr die Hauptrolle spielt). Die Bücher sind jeweils in sich abgeschlossen, sodass sie auch einzeln gelesen werden können. Allerdings könnten dann die Figuren etwas blass erscheinen, da sich deren Entwicklung über lange Zeit hinzieht und in den einzelnen Bänden jeweils nicht viel davon zu merken ist.

Die Hauptrolle in „Versiegelt“ spielt – wie könnte es anders sein, Ryder Creed. Die Geschichte wird daher zu einem grossen Teil aus seiner Perspektive in der dritten Person erzählt. Da sie aber aus mehreren Handlungssträngen aufgebaut ist, wird auch immer wieder die Perspektive anderer Figuren gewählt, um andere Szenen oder Sichtweisen zu zeigen. Ryder, dem ich nun schon zum dritten Mal begegnet bin, ist mir grundsätzlich sympathisch, erscheint mir stellenweise jedoch etwas zu perfekt um glaubwürdig zu sein. Natürlich sieht er unglaublich toll aus, nicht wie ein Laufstegmodel sondern eher Typ Naturbursche, dazu ist er intelligent, humorvoll und würde sein Leben geben um die zu retten, die ihm am Herzen liegen (allen voran natürlich seine Hunde). Ein toller Mann – und gerade deshalb konnte er mich nicht zu 100% überzeugen. Ein paar Ecken und Kanten würden ihm gut tun.

Was die Handlung anbelangt geht die Autorin Alex Kava hier ungewohnte Wege. Während ihre Thriller sich üblicherweise um einen Serienmörder drehen, der es früher oder später auf die Ermittler persönlich abgesehen hat, fehlt dieser Aspekt hier komplett. Korruption und Verschwörungen bis in höchste Kreise dominieren hier die Handlung. Dementsprechend geht es auch verhältnismässig „blutarm“ zu und her. Normalerweise ist das für mich nicht zwingend ein Problem, aber hier hatte ich aufgrund der bisherigen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, andere Erwartungen an das Buch und wurde daher ein bisschen enttäuscht. Auch die Auflösung konnte mich nicht begeistern. Der direkte Täter wird schlicht aus dem Ärmel geschüttelt und in wenigen Sätzen wieder aus dem Bild geschafft, was mit den Hintermännern schlussendlich passiert, bleibt unklar. So liess mich „Versiegelt“ etwas unbefriedigt zurück. Der Schreibstil von Alex Kava liess sich wie immer flüssig lesen, ohne irgendwie auffällig zu sein. Wer jedoch kein Englisch spricht, wird mit der Lektüre eventuell etwas Mühe haben, da der Text mit englischen Begriffen und Abkürzungen gespickt ist, die nicht immer übersetzt werden.

Mein Fazit

Nicht schlecht, aber anders als ich es von der Autorin erwartet hätte. 






Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 6, ein Buch, das Dich traurig oder nachdenklich gemacht hat. Ich will nicht zu viel zur Handlung spoilern, aber der "rote Faden" hat mich doch recht erschüttert, vorallem, da er gemäss Nachwort auf wahren Begebenheiten beruht...


Rezensionsexemplar


Dienstag, 12. April 2016

Todesflehen


Bildquelle

von Alex Kava
übersetzt durch Sabine Schilasky

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.03.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 08.03.2016
  • Verlag : Diana TB
  • ISBN: 9783453358546
  • Flexibler Einband 368 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Diana Verlag hat mir das Taschenbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Das Böse
Das Grauen
Schwarze Seelen
Eiskalter Wahnsinn
Die Rückkehr des Bösen
Ausgeblutet
Blutiger Freitag
Knochenpfade
Fleisch
Erloschen
Menschenleer
Todesflehen


Inhalt


Ryder Creed kehrt gerade von einem Einsatz zurück, als seine Drogenhündin Grace überraschend bei einem jungen Mädchen am Flughafen anschlägt. Doch Amanda ist keine Täterin, sondern Opfer. Sie wird zum Schmuggel gezwungen und schwebt in Lebensgefahr. Amanda erkennt ihre Chance und fleht Creed um Hilfe an. Der Hundeführer benachrichtigt seine Kollegin Maggie O’Dell vom FBI. Gemeinsam wollen sie die Hintermänner finden und stoßen dabei auf die Todesliste eines Auftragskillers – und Creeds Name ist der nächste …
(Quelle: Diana)


Meine Meinung


In Washington DC wird eine Wasserleiche im Fluss gefunden. Die Profilerin Maggie O’Dell vermutet einen Zusammenhang mit dem Drogenmilieu. Zusammen mit dem Hundeführer Ryder Creek macht sie sich auf die Suche nach den Tätern, der Weg führt sie in die Südstaaten.

Ryder Creed wurde in „Menschenleer“, dem 11. Band der Maggie-O’Dell-Reihe, vorgestellt. „Todesflehen“ ist nun der erste Band, in dem Ryder Creed nun die Hauptrolle (oder zumindest eine davon) übernimmt. Die zweite Protagonistin ist die Profilerin Maggie O’Dell, über die nun mit diesem Band das 12. Buch erschienen ist. Wer sie noch nicht kennt, erfährt alles Nötige auch in „Todesflehen“, obschon es natürlich beim Verständnis der Figur hilft, wenn man durch die vorhergehenden Bände schon etwas mehr über sie weiss. Daher eignet sich das Buch auch gut für Quereinsteiger, Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig.

Der Schreibstil der Autorin Alex Kava liest sich gewohnt flüssig. Alex Kava wechselt dabei immer wieder die Perspektive, lässt die Geschichte abwechslungsweise aus der Sicht des Hundeführers Ryder Creed und der Profilerin Maggie O’Dell erzählen. Die Perspektive wechselt aber nicht nach jedem Kapitel, der Leser bleibt jeweils eine Weile beim gleichen Protagonisten, womit die Erzählung übersichtlich bleibt. Zudem werden einzelne Kapitel aus der Sicht weiterer am Fall Beteiligter erzählt. Die Kapitel selbst sind eher kurz gehalten, was dem Leser zusätzlich das Gefühl gibt, mit der Lektüre schnell vorwärts zu kommen. Die Handlung ist in mehrere Stränge aufgeteilt, die jeweils aus einer anderen Sicht erzählt und im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden.

Die Handlung ist spannend aufgebaut und durch die verschiedenen Handlungsstränge wird nur langsam klar, worum es überhaupt geht. Wie in allen ihren Thrillern baut die Autorin Alex Kava auch hier die eine oder andere etwas unappetitliche Szene ein, weshalb sich sensible Leser wohl besser anderweitig umschauen. Neben dem Kriminalfall, den es zu lösen gilt, wird auch immer wieder das Privatleben der Protagonisten in die Handlung eingeflochten, nimmt aber nicht überhand. Die Auflösung überrascht, da gab es Rückblickend keinerlei Hinweise darauf. Das sorgt einerseits dafür, dass die Spannung hoch bleibt, andererseits fehlt es aber am "Miträtseleffekt".

Mein Fazit

Spannender 12. Teil der Thrillerreihe um die FBI-Profilerin. Nichts Aussergewöhnliches, aber sehr unterhaltsame Thriller-Kost.




Rezensionsexemplar


Montag, 29. Juni 2015

Menschenleer



Bildquelle

von Alex Kava
übersetzt durch Sabine Schilasky

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.06.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 09.06.2014
  • Verlag : Diana
  • ISBN: 9783453357617
  • Flexibler Einband 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Leseprobe
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Inhalt


Eine geheimnisvolle Landkarte führt FBI Special Agent Maggie O’Dell bei Ermittlungen in die verlassenen Wälder am Rande eines Highways. Mithilfe ihres engagierten und attraktiven Kollegen Ryder Creed macht sie dort einen grauenhaften Fund. Handelt es sich um das Leichenversteck eines Serienmörders? Kurz darauf erhält Maggie erneut einen Hinweis, der ihr klarmacht: Sie selbst ist die Hauptfigur im tödlichen Katz-und-Maus-Spiel eines gnadenlosen Killers …
(Quelle: Diana Verlag)


Meine Meinung


Die FBI-Agentin Maggie O’Dell ist auf der Spur eines Serienmörders, der in der Nähe von Autobahnen tötet. Kann die ihn aufhalten, bevor noch mehr Opfer sterben müssen?

„Menschenleer“ ist bereits der 11. Thriller um Maggie O’Dell und der aktuellste der Reihe. Beinahe jedes Jahr liefert die amerikanische Autorin Alex Kava einen neuen Band der Reihe ab. Zuvor hatte ich bereits einige, aber nicht alle Bände der Reihe gelesen. Die Bände sind zwar jeweils in sich abgeschlossen, nehmen aber immer wieder Bezug auf frühere Ereignisse. Dabei wird dem Leser aber ausreichend erklärt, worum es geht, sodass die Kenntnis der Vorgänger zwar sicherlich hilfreich, aber nicht zwingend notwendig ist.

Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, einerseits natürlich aus der Sicht der Protagonistin Maggie O’Dell, aber auch andere Beteiligte konnten zu Wort. Der Schreibstil von Alex Kava lässt sich flüssig lesen, mit ausreichenden aber nicht ausufernden Beschreibungen. Wie in Thrillern oft üblich muss hier mit Blut und Gedärmen gerechnet werden, empfindliche Gemüter sollten sich daher fernhalten. Die Figuren sind ausreichend charakterisiert, um dem Leser ein klares Bild zu geben und ihm genügend ans Herz zu wachsen, damit die Spannung hoch bleibt. Der Kriminalfall selber ist spannend gestaltet, auch wenn ich den finalen Showdown als etwas zu lange geraten empfand.

Nach der Lektüre einiger von Alex Kavas Thrillern wird klar, dass die Autorin meist nach dem selben Schema arbeitet, stets hat es der Täter auf die FBI-Agentin Maggie O’Dell abgesehen. Liest man mehrere der Thriller hintereinander, kann das schnell langweilig werden. Ich selber lese nur alle paar Jahre wieder ein Thriller von Alex Kava, da stört es mich nicht gross. Wer Innovationen und unerwartete Wendungen sucht, ist bei der Maggie O’Dell Reihe nicht am richtigen Ort, was die Reihe aber bieten kann ist solide Unterhaltung.

Mein Fazit

Nicht sonderlich überraschend, nicht wirklich innovativ, aber dennoch unterhaltsam. Wer lockere Thriller-Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hier gut bedient.





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