Montag, 29. Juni 2015

Menschenleer



Bildquelle

von Alex Kava
übersetzt durch Sabine Schilasky

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.06.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 09.06.2014
  • Verlag : Diana
  • ISBN: 9783453357617
  • Flexibler Einband 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Leseprobe
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Inhalt


Eine geheimnisvolle Landkarte führt FBI Special Agent Maggie O’Dell bei Ermittlungen in die verlassenen Wälder am Rande eines Highways. Mithilfe ihres engagierten und attraktiven Kollegen Ryder Creed macht sie dort einen grauenhaften Fund. Handelt es sich um das Leichenversteck eines Serienmörders? Kurz darauf erhält Maggie erneut einen Hinweis, der ihr klarmacht: Sie selbst ist die Hauptfigur im tödlichen Katz-und-Maus-Spiel eines gnadenlosen Killers …
(Quelle: Diana Verlag)


Meine Meinung


Die FBI-Agentin Maggie O’Dell ist auf der Spur eines Serienmörders, der in der Nähe von Autobahnen tötet. Kann die ihn aufhalten, bevor noch mehr Opfer sterben müssen?

„Menschenleer“ ist bereits der 11. Thriller um Maggie O’Dell und der aktuellste der Reihe. Beinahe jedes Jahr liefert die amerikanische Autorin Alex Kava einen neuen Band der Reihe ab. Zuvor hatte ich bereits einige, aber nicht alle Bände der Reihe gelesen. Die Bände sind zwar jeweils in sich abgeschlossen, nehmen aber immer wieder Bezug auf frühere Ereignisse. Dabei wird dem Leser aber ausreichend erklärt, worum es geht, sodass die Kenntnis der Vorgänger zwar sicherlich hilfreich, aber nicht zwingend notwendig ist.

Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, einerseits natürlich aus der Sicht der Protagonistin Maggie O’Dell, aber auch andere Beteiligte konnten zu Wort. Der Schreibstil von Alex Kava lässt sich flüssig lesen, mit ausreichenden aber nicht ausufernden Beschreibungen. Wie in Thrillern oft üblich muss hier mit Blut und Gedärmen gerechnet werden, empfindliche Gemüter sollten sich daher fernhalten. Die Figuren sind ausreichend charakterisiert, um dem Leser ein klares Bild zu geben und ihm genügend ans Herz zu wachsen, damit die Spannung hoch bleibt. Der Kriminalfall selber ist spannend gestaltet, auch wenn ich den finalen Showdown als etwas zu lange geraten empfand.

Nach der Lektüre einiger von Alex Kavas Thrillern wird klar, dass die Autorin meist nach dem selben Schema arbeitet, stets hat es der Täter auf die FBI-Agentin Maggie O’Dell abgesehen. Liest man mehrere der Thriller hintereinander, kann das schnell langweilig werden. Ich selber lese nur alle paar Jahre wieder ein Thriller von Alex Kava, da stört es mich nicht gross. Wer Innovationen und unerwartete Wendungen sucht, ist bei der Maggie O’Dell Reihe nicht am richtigen Ort, was die Reihe aber bieten kann ist solide Unterhaltung.

Mein Fazit

Nicht sonderlich überraschend, nicht wirklich innovativ, aber dennoch unterhaltsam. Wer lockere Thriller-Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hier gut bedient.





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