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Montag, 3. April 2017

[Hörbuch] TodHunter Moon - FährtenFinder


Bildquelle

von Angie Sage
übersetzt durch Reiner Pfleiderer
gelesen von Katja Danowski

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.03.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 10.03.2017
  • Verlag : Jumbo
  • ISBN: 9783833736797
  • Audio CD: 5h29
  • Sprache: Deutsch 


Der Jumbo Verlag und     haben mir das Hörbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Hörprobe
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Inhalt


Alice TodHunter Moon - kurz Todi - wird mit 12 Jahren endlich in die ­Geheimnisse der FährtenFinder eingeweiht. Kurz darauf verschwinden ihr Vater und ihre beste Freundin Ferdie spurlos. Zusammen mit Ferdies Bruder Oskar begibt sich Todi auf die Suche. Dabei lernt sie, auf den Alten Wegen ihrer Ahnen zu wandeln. Zur Seite steht ihr dabei ein ganz Außergewöhnlicher Zauberer - kein geringerer als Septimus Heap. Und der hat es gerade mit einem mächtigen Feind zu tun: Ein Schwarzkünstler hat den Palast der Schneeprinzessin in seine Gewalt gebracht. Zusammen stürzen sich Todi und Septimus in den Kampf gegen das Böse.
(Quelle: Jumbo)


Meine Meinung


Mit 12 Jahren wird Alice „Todi“ TodHunter Moon in die Geheimnisse der Fährtenfinder eingeweiht. Kurze Zeit später verschwinden sowohl ihr Vater wie auch die Schwester ihres besten Freundes Oskar. Gemeinsam mit Oskar macht sich Todi auf die Suche nach dessen Schwester, trifft grosse Magier und kommt einem Geheimnis auf die Spur…

„Fährtenfinder“ ist der Beginn einer neuen Reihe im bereits bestehenden „Septimus Heap“-Universum der Autorin Angie Sage. Ich kenne die „Septimus Heap“-Bücher nicht, hatte aber das Gefühl, dass Vorkenntnisse durchaus hilfreich gewesen wären.

Die Figuren werden nicht sehr vertieft ausgearbeitet, ausserdem gibt es sehr viele davon, sodass ich öfters Schwierigkeiten hatte, die Namen richtig zuzuordnen. Vor allem wenn eine Figur eine Weile lang nicht mehr erwähnt wurde, hatte ich grosse Mühe mich zu erinnern, mit wem ich es zu tun hatte.

Im Grossen und Ganzen fand ich die Geschichte spannend, aber stellenweise etwas wirr. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht alles zum Verständnis notwendige erfahren hatte. Liegt es daran, dass ich die „Septimus Heap“-Reihe nicht kenne? Oder an der Kürzung für das Hörbuch (Ich weiss nicht, wie stark das Buch dafür gekürzt wurde, aber da die ganze Lesung auf vier CDs passt, muss doch wohl einiges rausgestrichen worden sein)? Ich kann es nicht sagen, aber jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass mir Wissen fehlte, um die Geschichte wirklich komplett verstehen und schätzen zu können.

Die Hörbuchversion wird von Katja Danowski gelesen. Sie gibt sich grosse Mühe, alle Figuren unterschiedlich klingen zu lassen, übertreibt meines Erachtens aber teilweise ein bisschen. Manche ihrer Stimmen klingen so schrill oder unnatürlich, dass mir davon die Ohren schmerzten.

Der Verlag empfiehlt das Buch für Leser ab 10 Jahren, dieser Empfehlung möchte ich mich anschliessen. Für jüngere Kinder wäre die Geschichte wohl zu komplex, zudem kommen einige Wesen vor, die jüngeren oder sehr ängstlichen Lesern Albträume bescheren könnten.

Mein Fazit

Stellenweise etwas wirr. Ob das wohl mit Vorkenntnissen besser verständlich wäre?







Rezensionsexemplar


Mittwoch, 16. März 2016

[Hörbuch] Tintentod


Bildquelle

von Cornelia Funke
gelesen von Rainer Strecker

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 28.09.2007
  • Aktuelle Ausgabe : 29.09.2008
  • Verlag : Goya Libre
  • ISBN: 9783833721441
  • Audio CD: 22h 50
  • Sprache: Deutsch 

Ich habe mir das Hörbuch über Audible gekauft


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Hörbücher der Reihe:
Tintenherz
Tintenblut
Tintentod


Inhalt


"War die andere Welt ebenso gewesen? Warum erinnerte er sich kaum? Hatte das Leben dort aus demselben betörenden Gemisch bestanden: aus Dunkelheit und Licht, aus Grausamkeit und Schönheit ... so viel Schönheit, dass sie ihn manchmal fast betrunken machte?"

Wie glücklich war Meggie, endlich mit ihren Eltern in der Tintenwelt zu leben. Doch seit der schreckliche Natternkopf einen Handel mit dem Tod eingegangen ist, sind sie alle in Gefahr. Es ist höchste Zeit, ihm entgegen zu treten.

Der Schauspieler Rainer Strecker lässt in diesem fulminanten Finale der Trilogie die Wesen und Wunder der Tintenwelt lebendig werden.
(Quelle: Goya Libre)



Meine Meinung


„Tintentod“ ist der dritte und letze Band der „Tintenherz“ Trilogie von Cornelia Funke. Die Bände sollten unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da die Geschichte jeweils weitergeführt wird und ohne Kenntnisse der vorhergehenden Bände nicht viel Sinn ergibt.

Im dritten und letzten Teil der Reihe wird die Geschichte zu einem Ende gebracht. Jede der Figuren erhält eine mehr oder wenig zufriedenstellende Lösung, auch wenn es sich nur um ein „und so lebte er zufrieden noch viele Jahre weiter“ handelt. Dennoch blieben für mich noch einige Fragen offen, die ich hier nicht weiter erörtern kann, da dies das Verraten des Endes voraussetzen würde…

Während mich die einzelnen Figuren schon im Vorgänger „Tintenblut“ zu nerven begonnen haben, wurde dies in „Tintentod“ noch schlimmer. So gut wie jeder jammert selbstmitleidig vor sich hin oder erklärt grosspurig, wie toll er doch ist, und dass ihn gefälligst alle verehren sollten, oft auch abwechslungsweise. Besonders Fenoglio ist mir hier negativ ausgefallen. War er im ersten Band noch ein etwas grummliger, aber durchaus sympathischer alter Mann, so wird er hier als Oberegomane dargestellt, der nur jammern und schimpfen kann. Auch Meggie, die doch eigentlich als Identifikationsfigur für die jugendliche Leserin dienen sollte, ist hier nur noch mutlos am heulen und schiebt die Schuld an ihrem Elend allen um sie herum zu, sodass ich keine rechte Sympathie für sie empfand.

Nachdem mir schon in den ersten Bänden aufgefallen ist, dass Meggie und ihre Familie in der „realen Welt“ keinerlei Sozialkontakte zu anderen Menschen zu führen scheinen (immerhin können sie tage- und wochenlang verschwinden, ohne dass dies jemandem aufzufallen scheint), so werden hier doch einmalig Meggies Freunde in „der anderen Welt“ erwähnt. Ob es Cornelia Funke aufgefallen ist, dass solche nie erwähnt wurden, und wollte sie es nun nachholen? Besonders überzeugend wirkt es jedoch nicht, wenn sie zweieinhalb Bände lang nie erwähnt werden und dann nur in einem halben Nebensatz. Hier wäre die Autorin besser konsequent geblieben und hätte sie ganz weggelassen. Was Meggie und ihre Familie an der Tintenwelt eigentlich so faszinierend finden, bliebt auch im Abschlussband unverständlich, müssen sie doch ständig um ihr Leben oder zumindest um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten und sind bitterarm, hungernd und frierend, wie die meisten Bewohner dieser Welt.

Die Handlung erschien mir sowohl hier als auch im Vorgänger „Tintenblut“ oft etwas zäh und in die Länge gezogen, mit Nebenhandlungen, die die Geschichte nicht weiterbringen, und vielen Wiederholungen der Grundhandlung. Vielleicht wäre es besser gewesen, die beiden Bände deutlich zu straffen und zu einem zu verbinden, einen Zweiteiler aus der Trilogie zu schaffen. Wie auch in den Vorgängern fallen besonders die vielen Satzbausteine und Wiederholungen auf, gefühlt jedes zweite Adjektiv wird doppelt genannt (Ihr war kalt. So kalt. Es tat weh. So weh. Die Soldaten waren jung. So jung.), ein Stilmittel, das bald langweilt. Ebenso unnötig für die Geschichte ist die Gewalt, die in jedem Band stärker zu Tage tritt und hier die Hauptrolle einnimmt. In fast jedem Kapitel wird jemand erschlagen, erstochen, vergiftet oder zumindest grün und blau geprügelt.

Zur Hörbuchversion bleibt mir nicht viel Neues zu sagen. Der Sprecher Rainer Strecker liest angenehm, auch wenn sich viele der Figuren von der Stimmlage sehr ähneln. Und wie auch bei den beiden vorhergehenden Teilen ist die Musik zwischen den Kapiteln viel zu laut eingespielt und nervt nach einer Weile.

Mein Fazit

Durchaus unterhaltsam, aber die Faszination fehlt und die Figuren sind langsam nervig…




Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 1, ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover

Freitag, 29. Januar 2016

[Hörbuch] Tintenblut


Bildquelle

von Cornelia Funke
gelesen von Rainer Strecker

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.12.2008
  • Aktuelle Ausgabe : 10.12.2008
  • Verlag : JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
  • ISBN: 978-3-8337-1863-2 
  • Audio-CD: 22h18

Ich habe mir das Hörbuch über Audible gekauft.


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Hörbücher der Reihe:
Tintenherz
Tintenblut
Tintentod


Inhalt


Der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Gemeinsam mit Farid liest sie sich selbst in die Tintenwelt, denn sie will endlich den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich den Dichter Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger vor dem grausamen Basta warnen, denn Fenoglio hat sein Ende schon geschrieben …
(Quelle: Goya Libre)


Meine Meinung


Staubfinger hat es nach zehn Jahren endlich geschafft: er hat jemanden gefunden, der ihn in „Tintenherz“ zurückliest. Ihm folgen auch Farid und Meggie, und nicht ganz freiwillig Mo und Resa, und die Geschichte geht in der Tintenwelt weiter.

„Tintenblut“ ist der zweite Teil der „Tintenwelt“-Trilogie und sollte unbedingt auch so gelesen werden. Als Einzelband eignet sich das Buch nicht, da zum Verständnis ein recht umfassendes Vorwissen nötig ist, und die Geschichte auch nicht wirklich in sich abgeschlossen ist. Auch dieser Band wird wieder von einem Erzähler geschildert, jedoch dieses Mal in regelmässig wechselnder Perspektive, fast in jedem Kapitel wird eine andere Sichtweise beleuchtet.

Habe ich in meiner Rezension zum ersten Teil noch angeführt, dieser sei etwas zu lang geraten, so kann ich zu Teil zwei nun bestätigen, dass dieser deutlich zu lang geraten ist. Auf über 700 Seiten (in der Hörbuchversion mehr als 22 Stunden) erstreckt sich die Geschichte, die sich stellenweise etwas gar stark in die Länge gezogen angefühlt hat. Etwas Straffung hätte hier wohl gut getan, da die Handlung im Grunde aus einem sich immer wieder wiederholt.

Leider hat die Autorin Cornelia Funke die Chance nicht genutzt, mit dem Wechsel des Schauplatzes ihre Leser in eine wirklich magische Welt zu entführen. Sie hat ihre „Tintenwelt“ zwar mit einigen magischen Wesen wie Glasmännern, Feen und weissen Frauen bevölkert, diese spielen jedoch nur am Rande eine Rolle und haben keinen wirklichen Einfluss auf die Geschichte. In der Hauptsache ist die „Tintenwelt“ eine brutale, mittelalterliche Feudalgesellschaft, in der man täglich damit rechnen muss, misshandelt, verstümmelt oder hingerichtet zu werden. Wieso Staubfinger, Meggie und Resa unbedingt dort leben möchten, blieb mir vollkommen unbegreiflich. Für Kinder ist die Geschichte daher in meinen Augen aufgrund der Brutalität nicht mehr geeignet.

Auch die Figuren hat Cornelia Funke nicht weiter ausgearbeitet, sie sind immer noch ziemlich eigenschaftslos. Als einzige zusätzliche Eigenschaft scheint die Autorin Arroganz eingebaut zu haben. Beinahe jeder Charakter strotzt vor „ich will, ich bin, ich kann, ich darf“, ganz besonders Fenoglio, der anscheinend erwartet, von seinen Figuren wie ein Gott angebetet zu werden. Meggie erschien mir zwar nicht arrogant, konnte mich aber als 13jährige nicht überzeugen. Sie erschien mir abwechslungsweise abgeklärt wie eine alte Frau, oder dann ängstlich und auf ihren Vater fixiert wie ein kleines Mädchen. Auch in ihrer eigentlich teenagertypischen Verliebtheit konnte sie mich nicht überzeugen.

Wie auch schon in „Tintenherz“ nutzt Cornelia Funke eine recht umständliche Sprache, mit vielen Wiederholungen und seltsamen Metaphern (wieso sollte Bernstein schlau sein?!). Trotz aller Kritikpunkte hat mich „Tintenblut“ aber durchaus gut unterhalten, und ich werde mir auch gerne den dritten Teil „Tintentod“ als Hörbuch anhören.

„Tintenblut“ wird, wie auch schon der erste Teil „Tintenherz“ von Rainer Strecker gelesen. Auch hier gefiel er mir wieder gut, wenn auch nicht mehr so sehr wie im ersten Teil. Die Anzahl der Charaktere ist im zweiten Band merklich angestiegen, sodass Rainer Strecker wohl die verschiedenen Sprechvarianten ausgingen und einige Figuren ziemlich ähnlich klangen. Wie ich schon zum ersten Teil bemängelt hatte, erschien mir auch hier die Zwischenmusik zwischen den einzelnen Kapiteln zu laut und zu lang. Ausserdem wiederholten sich die Stücke zu oft. Ich hätte auf diese musikalische „Unterhaltung“ gut verzichten können.

Mein Fazit

Immer noch recht unterhaltsam, kommt aber nicht an den ersten Teil heran.






Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 3, ein Buch mit einem überwiegend grünen oder türkisen Cover

Samstag, 12. Dezember 2015

[Hörbuch] Tintenherz


Bildquelle

von Cornelia Funke
gelesen von Rainer Strecker

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 13.09.2003
  • Aktuelle Ausgabe : 13.09.2003
  • Verlag : Goya Libre
  • ISBN: 9783895929311
  • Audio CD: 17h59

Ich habe mir das Hörbuch über Audible gekauft

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Bücher der Reihe:
Tintenherz
Tintenblut
Tintentod


Inhalt


In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor, die eine wertvolle Bibliothek besitzt. Dort macht Meggie eine überraschende Entdeckung. Und schon bald begreift sie, dass ihr Vater in großer Gefahr schwebt ...
(Quelle: Goya Libre)


Meine Meinung


Meggies Vater Mo ist nicht nur ein „Bücherarzt“, sondern auch ein begnadeter Vorleser. Wenn er liest, werden die Geschichten lebendig – so lebendig, dass Figuren aus den Büchern in unserer Welt stranden. Capricorn, ein Bösewicht, den Mo vor Jahren aus dem Buch „Tintenherz“ herausgelesen hat, ist nun hinter ihm und Meggie her…

Die Geschichte wird von einem Erzähler geschildert, grösstenteils aus der Sicht von Meggie, teilweise aber auch aus anderer Perspektive. Die Protagonistin Meggie ist 12 Jahre alt und handelt und denkt oft noch ziemlich kindlich, sie erschien mir oft wie eher neun als 12. Eine pubertäre Meckerziege hätte die Geschichte verderben können, aber Meggie bringt kindliche Neugier und auch etwas Ängstlichkeit ins Spiel. Der Schreibstil der Autorin Cornelia Funke ist dabei eher einfach gehalten und richtet sich merklich an Kinder und Jugendliche. Aber wie man an meiner Bewertung sieht, können auch Erwachsene viel Gefallen an der Geschichte finden. Allzu jung sollten die Leser oder Zuhörer im übrigen auch nicht sein, da einige der Bösewichte doch recht gewalttätig sind, was jüngere Kinder zu sehr erschrecken oder verunsichern könnte.

„Tintenherz“ ist für ein Kinder- und Jugendbuch recht lang geraten, hie und da hatte ich das Gefühl, dass etwas Straffung der Geschichte nicht geschadet hätte, da sich einige Szenen ziemlich in die Länge zogen. Dennoch ist mir während der Lektüre nie langweilig geworden. Die Handlung ist interessant gestaltet und (zumindest zum Zeitpunkt der Ersterscheinung) neuartig. Die Charaktere sind grösstenteils nicht besonders nuanciert ausgearbeitet, sondern entweder klar lieb oder böse und ehrlich gesagt oft etwas fad. Wie so viele mag auch ich Staubfinger am liebsten, bei ihm spielte die Autorin am besten mit gut und böse, nett und gemein.

Der Sprecher Rainer Strecker hat eine angenehme Stimme, der ich gerne zuhörte. Er spielt nicht übermässig mit der Betonung, die meisten Charaktere klingen sehr ähnlich, aber durch den Schreibstil der Autorin wurde mir bei Dialogen trotzdem immer klar, wer gerade mit wem sprach. Zur Hörbuchversion muss ich trotzdem Kritik üben: Zwischen den Kapiteln wird Musik eingeblendet. Diese passt zwar eigentlich gut zur Geschichte, mich hat sie jeweils an Staubfinger erinnert, jedoch sind die Einspieler aus meiner Sicht etwas gar lang. Zudem wurden sie deutlich lauter aufgenommen als die Lesung. Beim Hören über Lautsprecher fällt das nicht so auf, aber beim Gebrauch von Kopfhörern ist es schmerzlich bemerkbar.

Mein Fazit

Auch nach mehrmaligem Lesen respektive Hören bezaubert mich die Geschichte immer wieder. Fantasy-Fans ab ca. 9 Jahren sollten sich „Tintenherz“ nicht entgehen lassen, ob als Buch oder Hörbuch. 




Task-Challenge

Aufgabe 1, ein Buch, in dessen Titel das Wort "Herz" vorkommt.

Freitag, 18. September 2015

[Hörbuch] Der Libellenflüsterer

Bildquelle

von Monika Feth
gesprochen von Julia Nachtmann, Regina Lemnitz, Stephan Schad, Julia Meier

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 21.08.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 21.08.2015
  • Verlag : Jumbo / Goya libre
  • ISBN: 9783833735103
  • Audio CD
  • Sprache: Deutsch 

 Der Jumbo Verlag und Blogg dein Buch haben mir das Hörbuch auf CD kostenlos zur Rezension zugestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Der Erdbeerpflücker
Der Mädchenmaler
Der Scherbensammler
Der Schattengänger
Der Sommerfänger
Der Bilderwächter
Der Libellenflüsterer



Inhalt


Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Bei Recherchen für einen Artikel über Tierquälerei kommt sie einem Täter auf die Spur, den sie von früher kennt. Als sie ihn unangekündigt in seinem einsam gelegenen Haus besucht und ihm Fragen stellt, eskaliert die Situation, und er macht Merle zu seiner Gefangenen. Niemand weiß, wo sie ist. Jettes Suche nach Merle wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mann hat bereits einen Mord begangen und wird immer unberechenbarer...
(Quelle: Goya libre)


Meine Meinung


„Der Libellenflüsterer“ ist der siebte Teil der Thriller-Reihe um Jette und ihre Freunde, und mein erster Kontakt mit ihnen. Die Handlung selbst ist auch ohne Vorkenntnisse verständlich, die Geschichte ist in sich abgeschlossen, wie wohl auch bei den Vorgängern. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass mir wichtiges Vorwissen fehlte. Die Anzahl der handelnden Personen ist gross, und beim Hörbuch bleibt ja keine Zeit, zwischendurch mal innezuhalten und sich Gedanken darüber zu machen, wer jetzt eigentlich mit wem und warum überhaupt. So war ich oftmals etwas verwirrt, wer jetzt eigentlich genau die Erzählperspektive einnahm, und wie diese Person mit der Handlung zusammenhing.

A propos Erzählperspektive: diese wechselt alle paar Minuten. Dabei wird der Erzählstil der jeweiligen Perspektive angepasst, sodass man als Hörer (und sicher auch als Leser) jeweils den Eindruck erhält, direkt an den Gedanken des jeweiligen Protagonisten teilhaben zu können. So wird beispielsweise die Sicht des kleinen Mädchens Lo in kindlicher Weise geschildert, die Sicht ihres gewalttätigen Vaters Abel sehr aggressiv, und so weiter. Hauptprotagonistin ist klar Jette, deren Abschnitte in der Ich-Perspektive dargestellt werden (die anderen Abschnitte werden in der dritten Person geschildert). Die Sprache der Autorin ist für meinen Geschmack etwas zu umständlich und blumig, etwas nüchterner wäre einfacher zu verstehen gewesen.

Die Handlung kommt nur langsam in Fahrt, es dauert bis zur Mitte der zweiten CD (von fünf), bis erstmals ein Krimi-Element in die Geschichte kommt. Ab der Mitte des Buches wird es dann doch noch spannend, auch wenn Täter und Opfer bekannt sind, der Leser/Hörer die Tat direkt beobachten kann und die weitere Handlung etwas vorhersehbar bleibt.

Die vier Sprecher machen ihre Sache durchwegs gut und helfen mit, die verschiedenen Perspektiven besser unterscheiden zu können. Lediglich der italienische und britische Akzent der einen Sprecherin (ich weiss leider nicht, welche der drei beteiligten Damen diese Stellen liest) konnte mich nicht überzeugen, der Englänger Robbie klang für mich stark nach Amerikaner…

Mein Fazit

Nach etwas zähem Beginn doch noch eine spannende Krimiunterhaltung. Vorkenntnisse der Reihe sind nicht zwingend, aber doch empfehlenswert.




Rezensionsexemplar



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