Samstag, 9. Dezember 2017

Die letzte Erkennntis


Bildquelle

von Bernadette Calonego

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.10.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 17.10.2017
  • Verlag : Edition M
  • ISBN: 9781542048521
  • Flexibler Einband 396 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Edition M Verlag hat mir das Taschenbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Leseprobe
Kaufen? 



Inhalt


Auf der Suche nach dem Mörder seines Bruders stößt der kanadische Regisseur Lester Debuisson auf die Fälle von drei führenden Wissenschaftlern, die scheinbar zufällig im selben Jahr in ihren Heimatländern Schweiz, Deutschland und Italien ums Leben kamen. Er macht sich heimlich nach Europa auf, in der Hoffnung, die Zusammenhänge zwischen den Todesfällen aufzuklären. Bald erkennt er, dass er es mit mächtigen Gegnern zu tun hat.
Tia Brekmann reist auf eine kanadische Pferderanch und will dort mit ihrem Freund Urlaub machen. Sie ist auf der Flucht vor einem Trauma: Ihr Vater war einer der Wissenschaftler und wurde in ihrer Anwesenheit vor ihrer Haustür kaltblütig niedergeschossen. Statt der erhofften Erholung wird sie in verstörende Ereignisse im Umfeld der Ranch hineingezogen, und plötzlich werden die Mörder ihres Vaters auf sie aufmerksam …
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Der kanadische Schauspieler Lester findet im Nachlass seines ermordeten Bruders Hinweise auf mehrere Wissenschaftler, die ebenfalls unter mysteriösen Umständen verstorben sind. Während er sich in Europa auf die Suche nach den Zusammenhängen macht, besucht Tia, die Tochter eines dieser Wissenschaftler, in Kanada eine Pferderanch, auf der auch nicht alles mit rechten Dingen zu und her zu gehen scheint…

Die Handlung ist in zwei Stränge aufgeteilt, die jeweils in der dritten Person aus der Sicht der beiden Protagonisten Tia und Lester erzählt wird. Beide waren mir recht sympathisch, sind aber nicht besonders tiefgründig gezeichnet. Hier geht es mehr um die Handlung an sich, als um die Charakterisierung der Figuren.

Wie die zwei Handlungsstränge zusammenhängen wird schon bald klar, jedoch dauert es bis zur allerletzten Seite des Buches, bis sie dann wirklich zusammengeführt werden. Der Strang um Lester und seine Suche auf den Spuren seines toten Bruders hat mich mehr gepackt, auch wenn er sich schlussendlich als der weniger wichtige herausstellte (wenn auch der mit mehr Informationen). Für meinen Geschmack wurde allerdings die Handlung zu plötzlich und auch noch im Off beendet. Eine Auflösung nach dem Motto "ach übrigens, die Bösen wurden gestern alle verhaftet, wir hatten sie nämlich schon lange im Visier" kann mich nicht überzeugen, ich möchte die Auflösung "live" miterleben. Auch wenn nicht viel direkte Action da war, fand ich den Thriller doch sehr spannend. Er hat es geschafft, eine unheimliche Stimmung aufzubauen, die mich an den Intentionen von fast allen Figuren zweifeln liess.

Der Schreibstil der Autorin Bernadette Calonego liess sich flüssig lesen und mich als Schweizerin hat natürlich besonders gefreut, dass die Autorin einige Kapitel in meiner Nachbarschaft spielen liess. An manchen Stellen, insbesondere bei Szenen mit Pferden, lässt sie merklich die künstlerische Freiheit walten (im Nachwort erklärt sie allerdings auch ausdrücklich, von Pferden nicht viel zu verstehen). Durch die Aufteilung der Handlung in zwei Stränge und die entsprechend vielen Szenenwechsel fand ich es allerdings stellenweise etwas schwierig, wirklich in die Handlung einzutauchen, da ich immer im spannendsten Moment aus der Szene gerissen wurde.

Mein Fazit

Spannend, aber die Auflösung hätte ich lieber direkt miterlebt.






Rezensionsexemplar


 

1 Kommentar:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...