Freitag, 30. Januar 2015

Der Ritt nach Narnia / The Horse and his Boy


Bildquelle


von C.S. Lewis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1992
  • Aktuelle Ausgabe : 01.01.2007
  • Verlag : Ueberreuter
  • ISBN: 9783800052653
  • Fester Einband: 191 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Bücher der Reihe
Das Wunder von Narnia
Der König von Narnia
Der Ritt nach Narnia
Prinz Kaspian von Narnia
Die Reise auf der Morgenröte
Der silberne Sessel
Der letzte Kampf




Ich besitze nicht die hier gezeigte Ausgabe, sondern eine englische Komplettausgabe im Taschenbuchformat.


Inhalt

 

Ein wilder Galopp in die Freiheit NARNIA... Heimat der sprechenden Tiere... wo sich eine düstere Verschwörung zusammenbraut und eine große Aufgabe wartet. Auf ihrer verzweifelten Flucht vor Sklaverei und Entbehrung treffen sich ein einsamer Junge und ein vorwitziges Pferd. Sie suchen ein besseres Leben, doch sie finden sich bald mitten in einem schrecklichen Kampf wieder. Ein Kampf, der über ihr Schicksal und das Schicksal ganz Narnias entscheiden wird.
 (Quelle: Amazon)


Mein Fazit




Ein Junge und ein sprechendes Pferd machen sich auf dem Weg nach Narnia, dem Land, in dem alle guten Menschen und Tiere in Freiheit leben können.

„Der Ritt nach Narnia“ ist der dritte Band der „Chroniken von Narnia“ (ich zähle die Bände inhaltlich chronologisch, und nicht nach Erscheinungsdatum, daher ist es für mich der dritte, Erscheinungschronologisch müsste man hier vom fünften Band sprechen). Leider konnte er mich nicht mehr so stark begeistern wie die beiden Vorgänger. Die Handlung zieht sich recht zäh durch das Buch, wenn man bedenkt, dass kaum mehr passiert, als dass Shasta und Bree (der Junge und das Pferd) von A nach B reisen. Zwischendurch schliesst sich ihnen ein zweites Paar aus Jugendlicher und sprechendem Pferd an, es gibt einige Versteckspiele und Verfolgungsjagden, am Schluss eine grosse Schlacht, aber das war’s dann schon (ich gebe zu, manch ein Hollywoodfilm hat auch nicht mehr Handlung…).

Was mir hier besonders (wenn auch eher negativ) aufgefallen ist, sind die ewigen Wiederholungen, die C.S. Lewis anscheinend sehr mochte. Wurde im vorherigen Band, „Der König von Narnia“ mehrfach erwähnt, dass es eine dumme Idee sei, die Türe hinter sich zu schliessen, wenn man sich im Kleiderschrank versteckt, wird hier die Floskel „möge er ewig leben“ bis auf ganz wenige Ausnahmen immer aufgesagt, sobald der Name des Herrschers Tisroc erwähnt wird. Die ersten paar Mal mag das ja noch lustig sein, aber nach dem zwanzigsten Mal fängt es an zu nerven. Und nach dem fünfzigsten Mal erst recht…

Wie in den Vorgängern ist der Schreibstil auch in „Der Ritt nach Narnia“ recht einfach gehalten und wirkt etwas antiquiert, was bei einem Kinderbuch aus den 1950ern aber auch nicht anders zu erwarten ist. Zum Vorlesen wird es sich wohl gut auch für jüngere Kinder eignen, Blut fliesst hier kaum.

Zusammenfassend fand ich das Buch ganz in Ordnung, als Einstieg in "Die Chroniken von Narnia" kann ich es aber nicht empfehlen. Erstens würde hier doch Vorwissen fehlen, das in "Der König von Narnia" aufgebaut wird, zweitens handelt es sich hier wirklich nicht um den besten Band der Reihe.









Daggis Buch-Challenge


Da ich vor einigen Wochen die komplette Narnia-Reihe auf den SuB gepackt hatte und dies der dritte von sieben Bänden ist, war C.S. Lewis vor der Lektüre von "Der Ritt nach Narnia" der meistvertretene Autor auf meinem SuB. Damit ist auch Aufgabe 30 der Challenge erfüllt: ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich) von dem (mit) die meisten Bücher auf Deinem SuB liegen.

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