Montag, 26. Januar 2015

Schwarzer Montag



Bildquelle


von Garth Nix

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 22.11.2006
  • Aktuelle Ausgabe : 07.10.2008
  • Verlag : Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783404205967
  • Flexibler Einband: 349 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
 Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich.


Inhalt

Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben: ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: Finstere Boten mit Flügeln, eine Armee aus hundegesichtigen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück. Arthur wagt es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort will er die Geheimnisse des Schlüssels lüften ...
(Quelle: Amazon)


Mein Fazit



Arthur Penhaligon kommt an eine neue Schule und wird gleich am ersten Schultag mehr aus Versehen zum Hüter eines magischen Schlüssels ernannt. Doch Montag, der eigentliche Hüter, schreckt nicht vor Gewalt zurück, um den Schlüssel zurückzuerhalten.

„Schwarzer Montag“ ist der Auftakt zu einer siebenteiligen Fantasy-Reihe, jeder Band ist dabei nach einem Wochentag benannt (Respektive nach einem Hüter, die ihrerseits wiederum nach den Wochentagen benannt sind).

Die Geschichte ist sehr komplex erzählt, „Schwarzer Montag“ eignet sich daher nur bedingt zum „nur so nebenbei“ Lesen, ohne eine gewisse Konzentration verliert man schnell den Anschluss. Auf den rund 350 Seiten geschieht sehr viel, Leerlauf gibt es kaum. Dabei liest sich der Schreibstil doch recht flüssig, trotz der nicht einfachen Handlung. Über das Alter von Arthur habe ich mir während des Lesens keine grossen Gedanken gemacht. Erst im Nachhinein habe ich mitbekommen, dass er erst 12 Jahre alt sein soll. Mit seinem Verhalten, seiner Denk- und Ausdrucksweise stimmt dies aber in meinen Augen nicht überein, anhand der Geschichte hätte ich ihn auf rund 16 geschätzt. Sowohl Arthur wie auch die Nebenfiguren bleiben während der Geschichte eher blass, während das ganze „Drumherum“ sehr plastisch und oftmals richtiggehen surrealistisch dargestellt wird.

Trotz der komplexen Geschichte lösen sich die Abenteuer und Probleme, in die Arthur reihenweise stolpert, mehr oder weniger von selbst auf, vor grosse Herausforderungen wird er kaum gestellt. Eine andere Leserin erinnerte das Buch etwas an eine Rollenspielqueste, dem kann ich absolut zustimmen. Vielleicht sogar eher noch ein Point and Click Adventure, da sich Arthur nur selten durch Kämpfe befreien muss, sondern eher durch Kombinationsgabe und Hilfsmittel einen Ausweg sucht.

„Schwarzer Montag“ wird vom Verlag für jugendliche Leser ab 12 Jahren empfohlen. Ich halte diese Einschätzung für recht optimistisch, da die Geschichte doch wie erwähnt ziemlich komplex ist. Daher würde ich die Empfehlung einschränken auf „für Vielleser ab 12 Jahren“. Während mich die Geschichte um Arthur Penhaligon nicht komplett überzeugen konnte, werde ich doch der Reihe zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Chance geben und den nächsten Band auch noch lesen.




Daggis Buch-Challenge


Der Protagonist dieses Buchs heisst Arthur Penhaligon. Mein Vorname beginnt ebenfalls mit einem A, genau wie mein Nickname Aglaya, somit habe ich die Aufgabe 31 mit diesem Buch erfüllt, ein Buch mit einen Protagonisten (männlich oder weiblich), dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie Dein eigener Vorname.


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