Samstag, 31. Januar 2015

Mara und der Feuerbringer - Das Todesmal



Bildquelle


von Tommy Krappweis

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.08.2010
  • Aktuelle Ausgabe : 01.08.2010
  • Verlag : SchneiderBuch
  • ISBN: 9783505127861
  • Fester Einband: 332 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Inhalt


Mara ist als eine der letzten Seherinnen dazu auserwählt, das Ende der Welt zu verhindern. Nun erfährt sie, dass der Feuerbringer doch noch nicht besiegt ist und seine Kraft täglich wächst. Zusammen mit Professor Weissinger versucht Mara, das Geheimnis um die Macht des Feuerbringers zu lüften. Dabei gerät sie in die Fänge der Todesgöttin Hel, die sie nur wieder gehen lässt, wenn Mara einen Auftrag für sie ausführt. Doch dafür muss sich Mara erneut in die Nähe des Halbgottes und Dämons Loki wagen …
 (Quelle: Schneider Verlag)


Mein Fazit


Im ersten Band hat Mara den Feuergott Loge vorerst besiegt - doch er gibt sich nicht geschlagen. In "Das Todesmal" kehrt er zurück, noch mächtiger als zuvor.

Wie auch der erste Band "Mara und der Feuerbringer" hat mich "Das Todesmal" rundum begeistert. Die Protagonisten Mara und Professor Weissinger sind nicht nur sympathisch, sondern auch umwerfend komisch, und auch die Nebenfiguren sind sehr detailliert gezeichnet. Ein Ereignis jagt das nächste, sodass der Leser zwischendurch kaum zu Atem kommt. Ich habe mich das ganze Buch entweder vor Lachen gekrümmt oder es vor Spannung kaum mehr ausgehalten, und das obschon ich das Buch nicht zum ersten Mal lese. Auch hier wirft Professor Weissinger immer wieder mit mythologischem Wissen um sich, aber auf eine interessante, spannende, gar nicht professoral-trockene Art. Tommy Krappweis hat auch hier wieder ein Meisterwerk geschaffen, dass ich jedem Fantasy-Fan vorbehaltlos empfehlen möchten (unter der Voraussetzung, dass man bereits den ersten Band kennt. Die Geschichte in "Das Todesmal" ist zwar grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse verständlich, aber so richtig Sinn ergibt sie dann doch nur im Zusammenhang mit den beiden anderen Bänden der Trilogie).

Zwei meiner Lieblingsstellen möchte ich hier noch kurz zitieren, damit auch Mara-nicht-Kenner einen kleinen Einblick in den Humor und Schreibstil von Tommy Krappweis geniessen können.

S. 196: "Waren die Wachen allesamt eindeutig haifischoid im Aussehen, wirkten die Bürger mal lachsartig, thunfischesk, seehundig oder gar waloform. Letztere trugen eine Art Toga um den voluminösen Bauch, die Mara irgendwie an die dicken römischen Senatoren aus den Asterix-Comics erinnerten."

S. 240: "Ob Schaffer in ihrer Ausbildung Nuschelstunden nehmen?, fragte sich Mara, als der Schaffner das Gleiche noch einmal in einer Sprache wiederholte, die bis kurz vor der Aussprache noch Englisch gewesen war."

Und nochmals meine Aufforderung: Lesen! (und an Ostern ins Kino, die erste Mara-Verfilmung schauen)







Daggis Buch-Challenge


Aufgabe 16 verlangt das Lesen eines Buchs mit Bildern. Das Todesmal enthält, wie auch die beiden anderen Mara-Bände, wunderschöne Bleistift-Illustrationen bei Kapitelbeginn und-abschluss.

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