Montag, 16. März 2015

Die Keltennadel



Bildquelle


von Patrick Dunne

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 27.11.2001
  • Aktuelle Ausgabe : 17.01.2008
  • Verlag : Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783809024521
  • Flexibler Einband: 430 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich.



Inhalt


Denn gekommen ist der große Tag seines Zornes; und wer kann da bestehen? Die Apokalypse des Johannes, 6, 17Das keltische Erbe Irlands wird meist in melancholischen Liedern besungen oder in geheimnisvollen Geschichten heraufbeschworen. Doch es gibt auch dunkle Prophezeiungen aus dieser Zeit. Als in einer Kirche außerhalb von Dublin ein grausiger Mord begangen wird, führen die Spuren zu einer Sekte, die keltische und christliche Traditionen vereinnahmt und die Apokalypse sehr wörtlich nimmt ...
(Quelle: Amazon)



Mein Fazit


In einer Kirche wird die nackte Leiche einer jungen Frau gefunden. War es ein Ritualmord? Wer steckt dahinter, und was soll die damit übermittelte Botschaft sein? Ein Priester und eine Journalistin versuchten den Fall zu lösen, nachdem die Polizei nicht mehr weiterkommt.

Geheime Gruppierungen, Morde mit einer versteckten Botschaft, grundsätzlich liebe ich solche Thriller. „Die Keltennadel“ hat mich aber leider enttäuscht. Schon von Anfang an konnte ich mich mit dem Schreibstil von Patrick Dunne nicht anfreunden, die Lektüre erschien mir zäh und anstrengend. Die Geschichte dreht sich in erster Linie um den Priester Liam Lavelle und die Journalistin Jane Wade, die weiteren erwähnte Personen bleiben im Laufe des Buches mehr oder weniger blosse Namen, gross charakterisiert werden sie nicht. Auch Jane Wade bleibt eher blass, lediglich Liam Lavelle nahm für mich Form an.

In „Die Keltennadel“ mischt der Autor Patrick Dunne verschiedene Handlungsstränge zusammen, die jedoch teilweise nur am Rande oder sogar gar nicht (zumindest nicht erkennbar) mit dem Hauptstrang in Berührung kommen. Die Geschichte wird so unnötig kompliziert und verworren, die Übersicht leidet. Die Auflösung wird zwar durch das gesamt Buch und verschiedene Handlungsstränge hindurch vorbereitet, schlussendlich bleibt die Erklärung (und vor allem die Motivation hinter den Taten) dennoch nur bedingt nachvollziehbar.

„Die Keltennadel“ erhält von mir eine mittlere Wertung im Sinne von „ganz okay“, da die Grundgeschichte, die Idee hinter dem ganzen, wirklich spannend ist. Leider schafft es die Ausführung nicht, den Inhalt entsprechend zu präsentieren. Weiterempfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, ich selber werde es nicht noch einmal lesen. 








 Daggis Buch-Challenge


"Die Keltennadel" spielt in Irland. Damit erfülle ich die Aufgabe Nr. 50, ein Buch das im englischsprachigen Ausland spielt

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