Montag, 9. März 2015

In Edinburgh ist Mord verboten



Bildquelle


von Alexander McCall Smith

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 19.08.2004
  • Aktuelle Ausgabe : 05.10.2005
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453401976
  • Flexibler Einband: 284 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich


Inhalt


Isabels philosophische Betrachtungen ganz alltäglicher Todesfälle Isabel Dalhousie ist Anfang vierzig und wohnt allein in einer Viktorianischen Villa nahe des Castle of Edinburgh. Ihre Tätigkeit als Redakteurin beim »Journal für angewandte Ethik« lässt der Philosophin viel Zeit für die angenehmen Seiten des Lebens in der aufblühenden Kulturstadt. Die Sonntage hat Isabel reserviert für eine Diskussionsrunde mit Freunden, doch das erste Treffen des Clubs der Sonntagsphilosophen steht noch immer aus, da die Menschen an diesem Tag erstaunlich viele Dinge erledigen müssen, die so gar nichts mit Philosophie zu tun haben. Nach einem Konzert im Opernhaus muss Isabel etwas Furchtbares mit ansehen: Ein junger Mann stürzt von einem Balkon in die Tiefe und ist sofort tot. Isabel ist die einzige Zeugin und fühlt sich deshalb verpflichtet, die Umstände dieses Unglücks aufzuklären. Je mehr sie in Erfahrung bringt, desto stärker wird ihr Verdacht, dass Mord nicht die unwahrscheinlichste aller Erklärungen für den Tod des erfolgreichen Anlageberaters ist. Ihre Nachforschungen führen Isabel in die so genannten feinen Kreise der Stadt – die ihr ebenso fremd wie unsympathisch sind. Gerade wähnt sie sich auf der Spur eines komplizierten und nicht minder bedrohlichen Komplotts, als sich ihr die verblüffende Lösung des Falles offenbart. Denn was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sie auch oft genug zusammenstürzen: die Liebe. Alexander McCall Smith hat seinen Kant gelesen – und dennoch seinen britischen Humor nicht verloren, wie dieser geistreiche und höchst amüsante Roman beweist.
(Quelle: Amazon)


Mein Fazit


Isabel Dalhousie, Herausgeberin eines Ethik-Magazins, wird während eines Konzertbesuchs Zeugin, wie ein Mensch in den Tod stürzt. Nachdem die Polizei den Vorfall als Unfall abschreibt, versucht Isabel, mehr darüber herauszufinden.

Die Protagonistin Isabel Dalhousie glaubt, sich als Herausgeberin eines Ethik-Magazins besonders gut mit Ethik, Recht und Unrecht, Gut und Böse auszukennen. Sie selbst wirkt jedoch auf mich ziemlich arrogant, hält sich für etwas besseres und ist voller Vorurteile, schlechte Eigenschaften für eine Ethikerin…

Der Roman (Krimi wäre die falsche Bezeichnung) wird aus der Sicht von Isabel erzählt und dreht sich in erster Linie um ihr tägliches Leben, das sie, betreut von ihrer Haushälterin, alleine führt. Zu arbeiten scheint sie, wann es ihr gerade passt, viel Zeit verbringt sie mit Besuchen und spazieren. Der Kriminalfall nimmt nur einen kleinen Teil der Geschichte ein und wird nur nebenher und eigentlich aus reinem Zufall aufgelöst. Warum sie nach dem Tod des jungen Mannes gleich zu Beginn der Erzählung eigentlich nicht an einen Unfall glaubt und selbst Ermittlungen aufnimmt (auch wenn Ermittlungen eigentlich zu viel gesagt wäre, sie befragt mehr oder weniger systemlos einige Bekannte des Toten, das war’s dann auch schon) wird nicht klar. Wieso der Originatltitel des Buches und der deutsche Untertitel den Club der Sonntagsphilosophen erwähnt, wird auch nicht klar, von diesem Club wird im Roman zwar zweimal kurz gesprochen, eine eigene Rolle spielt er aber nicht, er tritt auch während der ganzen Geschichte nie zusammen…

Auch das namensgebende Edinburgh spielte kaum eine Rolle. Obschon die gesamte Handlung in der wunderschönen schottischen Hauptstadt spielt, merkte man kaum etwas davon. Ab und zu werden einige Strassennamen genannt, aber angesehen davon hätte der Roman auch irgendwo sonst auf der Welt spielen können, ohne dass es einen Unterschied gemacht hätte.

Zusammenfassend hat mir „In Edinburgh ist Mord verboten“ leider nicht gefallen. Ich hatte einen Krimi erwartet, erhielt aber nur viel Bla Bla ohne Spannung und eine ziemlich unsympathische Protagonistin. Daher kann ich das Buch leider auch nicht weiterempfehlen.






Daggis Buch-Challenge


Das Cover von "In Edinburgh ist Mord verboten" hat eine orange (bei meiner Ausgabe eher gelbe) Farbe, damit erfülle ich Aufgabe Nr. 5,


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