Mittwoch, 25. März 2015

Die Buchmagier



Bildquelle


von Jim C. Hines

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 13.03.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 13.03.2014
  • Verlag : Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783404207473
  • Flexibler Einband: 357 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Inhalt


Isaac führt ein ruhiges Leben als Bibliothekar. Inmitten staubiger Regale und Kisten sortiert er Bücher und pflegt die größte Fantasy-Abteilung der Stadt. Was niemand ahnt: Das alles ist bloß eine Tarnung. Denn Isaac ist ein Buchmagier und Mitglied eines Geheimbundes, der seit Jahrhunderten die Menschen vor übernatürlichen Gefahren beschützt. Isaac kann die Magie der Bücher nutzen, um Gegenstände aus ihnen herauszugreifen - eine Gabe, die er bald dringend benötigt, um sein Leben zu schützen. Denn jemand oder etwas beginnt, systematisch Buchmagier zu ermorden ...  
(Quelle: Lübbe)


Mein Fazit


Isaac Vainio ist Bibliothekar – und Libriomant. Er kann in Bücher hineingreifen, und sich herausholen, was darin beschrieben wird. Seine Fähigkeiten hat er schon seit Jahren nicht mehr angewendet, doch als er von funkelnden Vampiren (natürlich aus der Twilight-Reihe) angegriffen wird, braucht er alle magischen Fähigkeiten, um die Welt vor der Zerstörung zu retten.

Welcher Bibliophile hat nicht schon davon geträumt, alles Praktische und Schöne aus seinen Lieblingsbüchern herausholen zu können, von Laserpistolen bis zu Heiltränken oder coolen Mänteln. In Jim C. Hines‘ Reihe um die Buchmagier (das hier vorgestellte titelgebende Buch bildet den Anfang) ist dies möglich, und der Protagonist macht reichlich Gebrauch davon. Jeder Libriomant hat sein eigenes Lieblingsgenre, und mich hat es natürlich besonders gefreut, dass Isaacs Geschmack auch dem meinen entspricht: er holt sich was er braucht aus SciFi- und Fantasyromanen. So kannte ich die meisten in „Die Buchmagier“ erwähnten Bücher, was die ganze Geschichte noch ein wenig spannender macht.

Die Geschichte wird ausschliesslich aus der Perspektive von Isaac erzählt, der den Leser in Rückblicken auch an Ereignissen teilhaben lässt, die vor der Handlung von „Die Buchmagier“ geschehen sind. Ich hatte vor allem zu Beginn der Erzählung oftmals das Gefühl, einen Vorgängerband verpasst zu haben, auch wenn der vorliegende Roman wie gesagt erst der Auftakt der Reihe bildet.

„Die Buchmagier“ liest sich angenehm flüssig, auch wenn die Kapitellänge für meinen Geschmack an der oberen Grenze liegt (ich bevorzuge kurze Kapitel, aber das ist natürlich Geschmackssache). Der Autor hält das Tempo sehr hoch und lässt dem Leser kaum Zeit zum verschnaufen; teilweise fühlte ich mich durch die straffe Handlung fast etwas überrannt. Die Charaktere sind alle individuell gestaltet, wenn auch ihr Gefühlsleben und ihre Motivation nicht immer ganz klar werden.

„Die Buchmagier“ hat mir so gut gefallen, dass ich mir schon nach der Hälfte der Lektüre den zweiten Band der Reihe bestellt habe. An der 5-Stern-Wertung ist der Roman dennoch knapp vorbeigeschrammt, da der Schluss doch etwas überhastet erschien, einige Verschnaufpausen gefehlt haben und die Figuren teilweise etwas blass blieben. Ich möchte die Reihe aber jedem lesebegeisterten Fantasyfan wärmstens ans Herz legen.




Daggis Buch-Challenge


Ich habe mir die Verlage der Bücher auf meinem SuB genauer angeschaut, und Bastei Lübbe führt deutlich, zusammen mit Knaur. Daher erachte ich die Aufgabe Nr. 23, ein Buch aus dem Verlag, aus dem (mit) die meisten Bücher auf Deinem SuB liegen, als erfüllt.



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