Montag, 13. Januar 2020

[Hörbuch] Das Erbe der Elfen


Bildquelle


von Andrzej Sapkowski
übersetzt durch Erik Simon
gelesen von Oliver Siebeck



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :  29.05.2014  
  • Aktuelle Ausgabe :  29.05.2014
  • Verlag : Audible
  • ISBN: B00JRF6RCE
  • Audible-Download: 12h 34
  • Sprache: Deutsch



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Bücher der Reihe:
Der letzte Wunsch
Zeit des Sturms
Das Schwert der Vorsehung

Das Erbe der Elfen
Die Zeit der Verachtung
Feuertaufe
Der Schwalbenturm
Die Dame vom See



Inhalt


Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Ciri, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Doch es gehen Gerüchte um, dass sie nicht tot ist, sondern von Geralt, dem Hexer, entführt und an einen geheimen Ort gebracht wurde. Und Geralt sieht sich mit heiklen Fragen konfrontiert. Hat Ciri wirklich magisches Potential? Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht? Der halbverfallene Stammsitz der Hexer wird zum Schauplatz einer großen Prüfung.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


"Das Erbe der Elfen" ist der erste Band der fünfteiligen Hexer-Saga. Beim Hören habe ich festgestellt, dass er dennoch Vorkenntnisse benötigt, um alles zu verstehen. Zum Glück kannte ich bereits die Serie (und die ersten sieben Stunden des Spiels "The Witcher III", ja, Schande über mich, so wenig habe ich davon gespielt), so konnte ich die Geschehnisse und Figuren irgendwie einordnen, aber "Das Erbe der Elfen" setzt unglaublich viele Dinge als bekannt voraus, beispielsweise was Hexer sind und wie sie entstehen, wer die einzelnen Figuren (Geralt, Ciri, Triss, Yennefer etc) sind und so weiter. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass er zu dieser Reihe noch zwei Prequel-Kurzgeschichtenbände und einen Prequel-Roman gibt. Denen werde ich mich als nächstes widmen, bevor ich mit Band 2 der Reihe weitermache.

Inhaltlich nimmt es "Das Erbe der Elfen" sehr gemütlich, viel passiert nicht. Auffällig ist, dass die Handlung sehr stark auf Dialogen basiert, praktisch alles wird in der direkten Rede geschildert und kaum etwas aus der Sicht des allwissenden Erzählers. Für meinen Geschmack passierte in diesem Band allerdings zu wenig. Entgegen meinen Erwartungen nach der ersten Staffel der Netflix-Serie gibt es im Buch kaum Action, die wenigen Schlacht- und Kampfszenen sind nach wenigen Sätzen vorbei und dann wird wieder stundenlang nur geredet. Auch eine übergreifende Handlung hat mir gefehlt, "Das Erbe der Elfen" fühlte sich mehr wie aneinandergereihte Kurzgeschichten an als wie eine durchgehende Erzählung.

Gelesen wird der Roman von Oliver Siebeck, den ich ganz in Ordnung fand. Seine Stimme passt gut zu der Erzählung und er arbeitet fehlerfrei, allerdings konnte er mich mit seiner Darstellung von Frauenstimmen (von denen es diverse in diesem Buch gibt) nicht überzeugen. Vor allem Ciri stellt er richtig unsympathisch dar, ich konnte sie nicht anders als eine pubertierende Göre wahrnehmen, der man durchaus mal den Hintern versohlen dürfte… Die Lautstärkeschwankungen, von denen ich in diversen anderen Rezensionen zum Hörbuch gelesen habe, waren in meiner Audible-Version nicht zu finden.

Mein Fazit

Zu wenig Handlung für meinen Geschmack







ABC Challenge

E

Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 26, ein Buch, das verfilmt wird oder wurde. Die Netflix-Serie "The Witcher", die im Dezember erschienen ist, hat mich erst auf die Idee gebracht, mich mit den Büchern, auf denen sie basiert, zu beschäftigen.

Lovelybooks literarische Weltreise

20. Fantastische Länder, Utopia, Mordor…


Freitag, 10. Januar 2020

Skylark - Der eiserne Wald


Bildquelle

von Meagan Spooner
übersetzt durch Kirsten Borchardt


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 23.06.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 23.06.2014
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453268227
  • Flexibler Einband: 449 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Leseprobe
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Inhalt


Lark lebt in einer Welt, die nur durch eine Mauer vom sagenumwobenen Eisernen Wald getrennt ist. Innerhalb der Mauern haben die Menschen eine hoch entwickelte Zivilisation aufgebaut, zu der jeder seinen Teil beiträgt. Lark, die über magische Fähigkeiten verfügt, kann es kaum erwarten, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, sobald sie sechzehn ist. Als sie allerdings entdeckt, was genau sie nach ihrem Geburtstag erwartet, fasst sie einen unglaublichen Entschluss: Sie flieht in die Wildnis jenseits der Mauer, in deren Dunkel Gefahren lauern, von denen sich die Menschen nur hinter vorgehaltener Hand erzählen. Doch Lark ist nicht allein. Andere haben vor ihr bereits den Schritt gewagt. Jeden Tag riskieren sie aufs Neue ihr Leben für ihren großen Traum: Freiheit.
(Quelle: Heyne)


Meine Meinung


Lark kennt nur die Welt innerhalb der Stadtmauern. Ausserhalb könne man nicht leben, heisst es. Doch als Lark endlich ihre langersehnte "Ernte", ihre Leistung an die Stadt, erlebt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als aus der Stadt zu fliehen.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Lark erzählt. Während der ersten paar Seiten begleiten wir sie noch in ihrem Alltag, doch bald wird sie aus diesem herausgerissen und von der Regierung eingesperrt. Was das eigentlich alles soll, findet der Leser erst mit der Zeit heraus. Zu Beginn fand ich jedenfalls alles noch ziemlich verwirrend. Durch das ganze Buch hinweg bleiben viele Fragen unbeantwortet, beispielsweise was eigentlich genau geschah, das die Erde so verändert hat und ob Magie schon immer zum (mechanischen) Antrieb genutzt wurde.

Leider sinkt die Spannung in meinen Augen rapide ab, sobald Lark die Stadt verlässt. Die Handlung plätschert, durchbrochen von wenigen kurzen Actionszenen, ziemlich gemütlich vor sich hin und hört ohne wirkliches Ende einfach auf. Das liegt wohl daran, dass "Skylark" eigentlich eine Trilogie ist, die beiden Nachfolgebände allerdings soweit ich gesehen habe nie auf Deutsch übersetzt wurden. Für mich wäre es zwar kein Problem, auf Englisch weiterzulesen, das Interesse hält sich allerdings nach dem ersten Band doch sehr in Grenzen. Schade, denn die Steampunk-Fantasy-Dystopie finde ich von der Grundidee her eigentlich sehr faszinierend.

Mein Fazit

Nicht sehr spannend









Dienstag, 31. Dezember 2019

Ein grosser Schritt für die Menschheit


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Inhalt


»Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit«, diesen berühmten Satz sagte Neil Armstrong, als er im Juli 1969 als erster Mensch die Oberfläche des Mondes betrat. Damit war ein ewiger Menschheitstraum in Erfüllung gegangen und eines der größten Abenteuer der Wissenschaft fand seinen vorläufigen Höhepunkt.

Zugleich war die Landung ein hochpolitisches Ereignis vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und eines der ersten globalen Medienereignisse, das von Millionen Menschen im damals noch jungen Fernsehen verfolgt wurde. Ein Ereignis, dass sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie nur wenige andere.

Dieser reich bebilderte Band beleuchtet alle Aspekte der Landung und ihrer Nachwirkungen - Politik und Geschichte, Menschen und Technik -, bringt uns aber auch den Mond selbst näher. Schließlich wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft und berichten, wie es mit der bemannten Raumfahrt und wie der Geschichte des Menschen im All weitergeht.
(Quelle: wgb)


Meine Meinung


Wer diesen Sommer keinen totalen Medienboykott veranstaltet hat, hat sicherlich mitbekommen, dass sich am 20./21. Juli (je nach Zeitzone) die Mondlandung zum 50. Mal gejährt hat. Als grosser Sci Fi Geek finde ich Raumfahrt auch im echten Leben sehr spannend, darum habe ich mir zum Jubiläum dieses Buch über die Mondlandung gegönnt.

"Ein grosser Schritt für die Menschheit" ist nicht besonders dick, aber dafür auf jeder Seite farbig bebildert. Neben der ersten Mondlandung werden auch der Weg dorthin (inklusive der Erfolge der Sowjetunion), die weiteren Mondlandungen, die Entwicklung der Raumfahrt bis heute sowie der Mond aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und künstlerischer Sicht beleuchtet. Leider hat mich das letzte Drittel des Buchs nicht sonderlich gepackt. Ich wollte etwas übe die Raumfahrt erfahren und nicht, welche Bücher über den Mond geschrieben oder welche Bilder von ihm gemalt wurden. 

Inhaltlich ist das Buch klar für Laien gestaltet. Die verwendete Sprache ist leicht verständlich ohne Fachbegriffe. Da "Ein grosser Schritt für die Menschheit" nicht nur die Apollo-11-Mission, sondern auch viele weitere Themen behandelt, geht es nirgends wirklich in die Tiefe. Die ganze mehrtägige Apollo-11-Mission, deretwegen ich das Buch gekauft habe, umfasst lediglich acht Seiten, auf denen wie erwähnt auch viele Bilder zu finden sind. So bietet dieses Fachbuch zwar einen groben Überblick, wer mehr über die Mission erfahren will, muss sich aber vertiefte Fachliteratur suchen.

Mein Fazit

Viele Themen, aber jedes nur oberflächlich behandelt.







Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 35, ein Buch aus dem Bereich Sachbuch oder Biografie

Lovelybooks Themenchallenge

Aufgabe 7, ein Sachbuch (alternativ Ratgeber oder Biografie), das 2018 oder 2019 erstmalig erschienen ist.


Montag, 30. Dezember 2019

[Hörbuch] Erebos 2


Bildquelle

von Ursula Poznanski
gelesen von Jens Wawrczeck



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 26.08.2019 
  • Aktuelle Ausgabe : 26.08.2019
  • Verlag : Der Hörverlag
  • ISBN: B07W4WDRTD
  • Audible-Download: 15h 15
  • Sprache: Deutsch





Bücher der Reihe:



Inhalt


Zehn Jahre nachdem Nick Dunmore dem Computerspiel »Erebos« das Handwerk gelegt hat, taucht auf seinem Handy das vertraute Symbol wieder auf: ein rotes E. Wo es herkommt, ist Nick ein Rätsel, selbst installiert hat er das Programm jedenfalls nicht. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass das Spiel ihm seinen Willen aufzwingt. Es kontrolliert alle seine technischen Geräte, überwacht jeden seiner Schritte und lässt erst dann locker, wenn er wieder in die dunkle Welt von Erebos eintaucht.
(Quelle: Der Hörverlag)


Meine Meinung


Nick Dunmore befindet sich im Endspurt seines Fotografie-Studiums, als ihn plötzlich seine Vergangenheit einholt: Erebos, das Spiel, das vor einigen Jahren beinahe zu einem Mord geführt hätte, hat sich von selbst auf Nicks Handy und Computer installiert und weiss genau, wie es ihn zwingen kann, wieder mitzuspielen. Und nicht nur Nick wird zum Spielen aufgefordert…

"Erebos 2" ist die direkte Fortsetzung von Erebos (würde man ja nie ahnen, bei so unterschiedlichen Namen…). Der zweite Band spielt zwar einige Jahre später, Vorkenntnisse sind zum Verständnis aber zwingend.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einerseits aus der von Nick Dunmore, dem Protagonisten aus dem ersten Band, andererseits aus der von Derek, dem Halbbruder von Nicks ehemaliger Freundin Emily. Die beiden Erzählstränge werden wiederum, wie schon beim ersten Band, in die Geschehnisse in unserer Welt und die in der Spielwelt Erebos aufgeteilt. Ich habe keinen direkten Vergleich gemacht, aber ich hatte den Eindruck, dass im zweiten Band mehr Zeit in der echten Welt und weniger im Spiel verbracht wurde, als im ersten. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten kann ein Spiel wie Erebos aber auch viel direkter auf unsere Welt einwirken, mit gefälschten E-Mails und Telefonanrufen zum Beispiel. Die Auflösung fand ich sehr überraschend, allerdings auch etwas weit hergeholt. Alles in allem fand ich den zweiten Band noch etwas besser als den ersten, was vielleicht aber auch daran liegen kann, dass ich die beiden Bände in unterschiedlichen Medien (Print vs. Hörbuch) erlebt habe.

Gelesen wird das Hörbuch von Jens "Peter Shaw" Wawrczeck. Der weiss durch seine jahrelange Erfahrung bei den drei Fragezeichen natürlich genau, wie er so ein Hörbuch zum Leben erwecken muss. Der einzige Kritikpunkt an der Lesung, respektive wohl eher am Schnitt, sind teilweise zu kurze, respektive kaum vorhandene Pausen bei Szenenwechseln, die mich oft verwirrt haben.

Mein Fazit

Gefällt mir besser als der erste Teil





Freitag, 27. Dezember 2019

Ostseerache


Bildquelle

von Eva Almstädt

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 29.03.2018
  • Aktuelle Ausgabe : 29.03.2018
  • Verlag : Lübbe
  • ISBN:  9783404176663
  • Flexibler Einband: 416 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Kalter Grund
Engelsgrube
Blaues Gift
Grablichter
Tödliche Mitgift
Ostseeblut
Düsterbruch
Ostseefluch
Ostseesühne
Ostseefeuer
Ostseetod
Ostseejagd
Ostseerache
Ostseeangst




Inhalt


In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird...
(Quelle: Lübbe)


Meine Meinung


In einem kleinen Dorf kommt eine junge Frau zu Tode. Schon bald ist klar, dass es sich hier um einen Mord handelt, den Kommissarin Pia Korittki aufklären soll. Doch die junge Frau ist nicht die erste Person, die in diesem Dorf durch fremde Schuld zu Tode kommt, auch wenn der letzte Fall schon viele Jahre her ist. Steht dieser Todesfall mit dem neuen Mord im Zusammenhang?

"Ostseerache" ist der 13. Band der Krimi-Reihe um Kommissarin Pia Korittki. Während es in Bezug auf das Privatleben von Pia natürlich Bezüge zu den früheren Bänden gibt, ist die Haupthandlung in sich abgeschlossen. Der Krimi kann daher auch ohne Vorkenntnisse problemlos verstanden werden. Ich habe einige der Vorgänger gelesen, aber längst nicht alle.

Erzählt wird das Buch in erster Linie aus zwei Perspektiven, derjenigen der Ermittlerin Pia und der von Flora, einer jungen Frau, die vor Jahren ein die geschlossene Psychiatrie eingeliefert wurde, nachdem einer ihrer Spielkameraden zu Tode kam. Wie sich bald erahnen lässt, hängen die heutigen und die damaligen Geschehnisse zusammen und es machte mir grossen Spass, möglichst vor Pia herauszufinden, wie dieser Zusammenhang aussieht.

Der Schreibstil der Autorin Eva Almstädt liest sich flüssig, sodass ich mich voll auf die Krimihandlung konzentrieren konnte. Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut und stellenweise wirklich verzwickt, während andere Punkte fast schon zu offensichtlich erschienen. Die Szenen aus Pias Privatleben haben mir dieses Mal nicht so gut gefallen, da war für meinen Geschmack zu viel Drama dabei.

Mein Fazit

Spannender Krimi mit zu viel privatem Drama






Daggis Buchchallenge

Aufgabe 52, ein Buch, das Dir geschenkt wurde oder das Du gewonnen hast. Das Buch habe ich bei der letztjährigen Challenge von Daggi gewonnen ;-)


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