Mittwoch, 11. März 2015

Stumme Zeugen


Bildquelle


von Claire Rayner

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 2001
  • Aktuelle Ausgabe : 2001
  • Verlag : Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783404146147
  • Flexibler Einband: 524 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich.



Inhalt


Das Londoner Eastern Royal Hospital gerät in die Schlagzeilen, denn innerhalb kürzester Zeit nehmen sich drei Angestellte der ehrwürdigen Klinik das Leben. Dr. George Barnabas, die Pathologin mit skalpellscharfem Verstand, hat alle Hände voll zu tun, den Gerüchten entgegenzuwirken und den Schaden abzuwenden. Schliesslich kommt eine weitere Person - diesmal aus Georges eigener Abteilung - beinahe ums Leben. Doch in diesem Fall deutet alles auf einen Mordversuch hin...
(Quelle: Klappentext)



Mein Fazit



Im Royal Eastern Krankenhaus sterben kurz nacheinander drei Angestellte. Die Pathologin George Barnabas will die drei Todesfälle schon als Unfälle oder Selbstmorde verbuchen, als ihr dann doch Zweifel kommen.

Mein dritter Fall mit George Barnabas, und ich kann sie bei jedem Buch weniger leiden. George ist arrogant, egozentrisch, vorlaut und verfügt über keinerlei Empathie. Zum Glück hat sie sich für die Pathologie als Fachgebiet entschieden, als Ärztin mit lebenden Patienten halte ich sie für untauglich. Ihre Beziehung zum Polizisten Gus ist für mich nicht nachvollziehbar, die beiden giften sich entweder an oder sprechen nicht miteinander, was sie genau aneinander anziehend finden ist für mich als Leser nicht nachvollziehbar.
Der Fall selbst wäre nicht unspannend, wurde aber durch zu viele unnötige Nebenhandlungen so sehr in die Länge gezogen, dass er im „Drumherum“ beinahe untergeht. 

Empfehlen kann ich „Stumme Zeugen“ leider nicht, die Protagonistin macht mich eher wütend als dass sie mich unterhält, und Kriminalfälle habe ich bei anderen Autoren auch schon bessere gelesen. An Thriller-Elementen fehlt es hier nahezu gänzlich, ich würde das Buch eher als Krimi bezeichnen.






Daggis Buch-Challenge


"Stumme Zeugen" wurde vom Verlag Bastei Lübbe veröffentlicht, damit erfülle ich Aufgabe Nr. 18


Montag, 9. März 2015

In Edinburgh ist Mord verboten



Bildquelle


von Alexander McCall Smith

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 19.08.2004
  • Aktuelle Ausgabe : 05.10.2005
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453401976
  • Flexibler Einband: 284 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich


Inhalt


Isabels philosophische Betrachtungen ganz alltäglicher Todesfälle Isabel Dalhousie ist Anfang vierzig und wohnt allein in einer Viktorianischen Villa nahe des Castle of Edinburgh. Ihre Tätigkeit als Redakteurin beim »Journal für angewandte Ethik« lässt der Philosophin viel Zeit für die angenehmen Seiten des Lebens in der aufblühenden Kulturstadt. Die Sonntage hat Isabel reserviert für eine Diskussionsrunde mit Freunden, doch das erste Treffen des Clubs der Sonntagsphilosophen steht noch immer aus, da die Menschen an diesem Tag erstaunlich viele Dinge erledigen müssen, die so gar nichts mit Philosophie zu tun haben. Nach einem Konzert im Opernhaus muss Isabel etwas Furchtbares mit ansehen: Ein junger Mann stürzt von einem Balkon in die Tiefe und ist sofort tot. Isabel ist die einzige Zeugin und fühlt sich deshalb verpflichtet, die Umstände dieses Unglücks aufzuklären. Je mehr sie in Erfahrung bringt, desto stärker wird ihr Verdacht, dass Mord nicht die unwahrscheinlichste aller Erklärungen für den Tod des erfolgreichen Anlageberaters ist. Ihre Nachforschungen führen Isabel in die so genannten feinen Kreise der Stadt – die ihr ebenso fremd wie unsympathisch sind. Gerade wähnt sie sich auf der Spur eines komplizierten und nicht minder bedrohlichen Komplotts, als sich ihr die verblüffende Lösung des Falles offenbart. Denn was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sie auch oft genug zusammenstürzen: die Liebe. Alexander McCall Smith hat seinen Kant gelesen – und dennoch seinen britischen Humor nicht verloren, wie dieser geistreiche und höchst amüsante Roman beweist.
(Quelle: Amazon)


Mein Fazit


Isabel Dalhousie, Herausgeberin eines Ethik-Magazins, wird während eines Konzertbesuchs Zeugin, wie ein Mensch in den Tod stürzt. Nachdem die Polizei den Vorfall als Unfall abschreibt, versucht Isabel, mehr darüber herauszufinden.

Die Protagonistin Isabel Dalhousie glaubt, sich als Herausgeberin eines Ethik-Magazins besonders gut mit Ethik, Recht und Unrecht, Gut und Böse auszukennen. Sie selbst wirkt jedoch auf mich ziemlich arrogant, hält sich für etwas besseres und ist voller Vorurteile, schlechte Eigenschaften für eine Ethikerin…

Der Roman (Krimi wäre die falsche Bezeichnung) wird aus der Sicht von Isabel erzählt und dreht sich in erster Linie um ihr tägliches Leben, das sie, betreut von ihrer Haushälterin, alleine führt. Zu arbeiten scheint sie, wann es ihr gerade passt, viel Zeit verbringt sie mit Besuchen und spazieren. Der Kriminalfall nimmt nur einen kleinen Teil der Geschichte ein und wird nur nebenher und eigentlich aus reinem Zufall aufgelöst. Warum sie nach dem Tod des jungen Mannes gleich zu Beginn der Erzählung eigentlich nicht an einen Unfall glaubt und selbst Ermittlungen aufnimmt (auch wenn Ermittlungen eigentlich zu viel gesagt wäre, sie befragt mehr oder weniger systemlos einige Bekannte des Toten, das war’s dann auch schon) wird nicht klar. Wieso der Originatltitel des Buches und der deutsche Untertitel den Club der Sonntagsphilosophen erwähnt, wird auch nicht klar, von diesem Club wird im Roman zwar zweimal kurz gesprochen, eine eigene Rolle spielt er aber nicht, er tritt auch während der ganzen Geschichte nie zusammen…

Auch das namensgebende Edinburgh spielte kaum eine Rolle. Obschon die gesamte Handlung in der wunderschönen schottischen Hauptstadt spielt, merkte man kaum etwas davon. Ab und zu werden einige Strassennamen genannt, aber angesehen davon hätte der Roman auch irgendwo sonst auf der Welt spielen können, ohne dass es einen Unterschied gemacht hätte.

Zusammenfassend hat mir „In Edinburgh ist Mord verboten“ leider nicht gefallen. Ich hatte einen Krimi erwartet, erhielt aber nur viel Bla Bla ohne Spannung und eine ziemlich unsympathische Protagonistin. Daher kann ich das Buch leider auch nicht weiterempfehlen.






Daggis Buch-Challenge


Das Cover von "In Edinburgh ist Mord verboten" hat eine orange (bei meiner Ausgabe eher gelbe) Farbe, damit erfülle ich Aufgabe Nr. 5,


Samstag, 7. März 2015

Im Dunkel der Tod


Bildquelle


von Penelope Williamson

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 2004
  • Aktuelle Ausgabe : 2004
  • Verlag : Krüger
  • ISBN: 978-3810523600
  • Fester Einband: 413 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich


Inhalt


Jazz und Blues, Tod und Lust, Sünde und Sakrament: das New Orleans der Zwanziger Jahre. Father Patrick, der bekannteste und beliebteste Priester der Stadt, ist ermordet worden. In einer leer stehenden Makkaroni-Fabrik am Fluss hat man ihn wie Jesus Christus an einen Balken genagelt. Detective Daman Rourke steht fassunglos vor der bestialischen Tat – und einem unglaublichen Geheimnis: Father Pat war eigentlich eine Frau! Zur gleichen Zeit verschwindet eine Reihe junger Mädchen aus dem Fanclub des Stummfilmstars Remy Lelourie. Und Remy Lelourie selbst findet einen Brief, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Unterzeichner: »Romeo«. Detective Daman Rourke muss das Netz auflösen, in das er selbst immer tiefer verstrickt wird: Sein Bruder Paulie, selbst Priester, offenbart ihm einen teuflischen Pakt – und Remy, seine große Liebe, sucht bei ihm Schutz. Doch bald ist im Sumpf der Gewalt von New Orleans niemand mehr sicher ...
(Quelle: Amazon)


Mein Fazit



Ein ermordeter Pfarrer, ein verschwundenes Mädchen, Drohbriefe an eine Schauspielerin – Im New Orleans der späten 20er geht es alles andere als gesittet zu und her. Der Protagonist Daman Rourke arbeitet bei der Polizei, aber eigentlich hatte ich eher den Eindruck, dass er für sich selbst arbeitet, hätte die Autorin ihn als Privatdetektiv beschrieben, wäre die Geschichte ohne weitere Änderungen die selbe geblieben. 

Wie bei einer Geschichte, die in den Anfängen des 20. Jahrhunderts in den USA spielt zu erwarten war, spielen Korruption und Rassismus eine grosse Rolle, und auch Alkohol wird trotz Prohibition in rauen Mengen konsumiert. Die Autorin Penelope Williamson beginnt mit mehreren Handlungssträngen, die im Laufe des Buches miteinander verflochten werden. Ihre Figuren bleiben jedoch durch die ganze Erzählung hinweg ziemlich blass, sodass ich weder mit dem Protagonisten noch mit Nebenfiguren mitfiebern konnte. Anscheinend gibt es auch einen Vorgänger von „Im Dunkel der Tod“, ich hatte jedoch während der Lektüre nicht den Eindruck, wichtige Information verpasst zu haben, weil ich diesen nicht kenne. 

Der Kriminalfall selber (respektive die mehreren Kriminalfälle) werden etwas plump aufgelöst, wirkliche Ermittlungshandlungen des Protagonisten sind nicht ersichtlich, die Lösung fällt ihm mehr oder weniger in den Schoss. Das letzte Kapitel des Buches liess mich besonders unbefriedigt zurück, es sollte wohl einen spannenden Cliffhanger zu einem nächsten Band bilden (der aber dann soweit ersichtlich nie erschienen ist), liess mich aber einfach nur mit einem „Hä?“ zurück.

„Im Dunkel der Tod“ war ganz in Ordnung, aber in meinen Augen nicht empfehlenswert. Da gibt es weitaus bessere Krimis.





Daggis Buch-Challenge


Meine Ausgabe von "In Dunkel der Tod" ist gebunden und wiegt 610g, damit erfülle ich die Aufgabe Nr 58, ein Buch, das mehr als 333g wiegt.


Freitag, 6. März 2015

Veanis: Das Reich der Bücherverschlinger



Bildquelle


von Ingrid Mayer

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 27.09.2012
  • Aktuelle Ausgabe : 17.06.2013
  • Verlag : xyania internet verlag
  • ISBN: B00DH8CPQ4
  • E-Buch Text: 170 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Die Autorin Ingrid Mayer hat mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Inhalt


Lina ist ein Mädchen mit viel Fantasie. Aber dass der übliche Sonntagsausflug mit ihren Eltern derart aufregend endet, damit hätte sie nicht gerechnet. Hinter einem Wasserfall entdeckt Lina eine völlig unbekannte Welt. Dort lernt sie einen sprechenden Stein kennen, der sich als Reiseführer anbietet und ihr das sonderbare und gleichzeitig faszinierende "Veanis" mit all seinen facettenreichen Bewohnern zeigt.

Doch die fremde Welt ist in Gefahr! Eine dunkle Macht treibt dort ihr Unwesen und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Kann ein jahrhunderte altes Buch den entscheidenden Hinweis zur Rettung des Landes enthalten? Doch das Schriftstück liegt in einem ehemaligen Zauberschloss - ein gefährlicher Ort. Und auch für Lina steht viel auf dem Spiel, denn nicht nur Veanis, auch ihre eigene Welt droht aus den Fugen zu geraten...
(Quelle: Ingrid Mayer) 








Mein Fazit




Lina und ihr Bruder Fabian finden hinter einem Wasserfall ein Tor zu einer anderen Welt. Bald schon sind sie die Einzigen, die diese Welt vor dem Untergang retten können.

Mit „Veanis: Das Reich der Bücherverschlinger“ hat die Autorin Ingrid Mayer eine fantastische Welt erschaffen, in der Steine sprechen, Schildkröten fliegen und Bücher verspiesen werden. Ich konnte mich gut in diese Welt einlesen und habe mich dort sofort wohlgefühlt. Die Anzahl der handelnden Personen bleibt klein, sodass man nie den Überblick verliert und immer genau weiss, wer jetzt wer ist. Die Figuren werden, wie es oft in Kinderbüchern der Fall ist, ziemlich plakativ dargestellt, was aber dem Unterhaltungsfaktor keinen grösseren Abbruch tat. Die Umgebung, das Reich Veanis, wird von Ingrid Mayer schön detailliert gezeichnet, schade, dass dieser Detailreichtum nicht bis zu den Figuren vorgedrungen ist.

Die Autorin empfiehlt „Veanis: Das Reich der Bücherverschlinger“ für die Alterskategorie von 10-14 Jahren, aber ich halte das für zu stark eingeschränkt. Ich als Erwachsene habe mich bei der Lekrüte gut unterhalten, und ich denke, dass auch Kinder unter 10 Jahren bereits alt genug sind, um die Geschichte zu lesen oder vorgelesen zu bekommen. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass auch kleinere Kinder nicht überfordert werden, Gewalt kommt eigentlich nicht vor. So denke ich, dass auch schon sechsjährige (oder je nach Entwicklungsstand mit Begleitung durch die Eltern sogar noch jüngere Kinder) ihren Spass daran haben können.

Wer einen Fantasy-Roman für die ganze Familie sucht, ist mit „Veanis: Das Reich der Bücherverschlinger“ gut bedient. Eine spannende Geschichte ohne Gewalt wird Leser von 6-99 Jahren (oder auch jünger / älter) gut unterhalten.









Daggis Buch-Challenge


"Veanis: Das Reich der Bücherverschlinger" umfasst lediglich 170 Seiten, damit erfüllt es Aufgabe 55, ein Buch mit weniger als 300 Seiten.


Rezensionsexemplar



Mittwoch, 4. März 2015

Monats-Rückblick Februar





Statistik


Bücher gelesen:           14 (davon 3 eBooks)
Seiten gelesen: ca.   5400
Seiten pro Tag: ca.     195


Mein Lesetempo hat sich wieder etwas beruhigt, was in Februar vor allem an der letzten Woche lag. Da war ich im Skiurlaub und habe nur sehr wenig gelesen.


Top des Monats

Am besten gefallen hat mir eindeutig "Eden Academy". Auch "Die Seiten der Welt" hätte eine 5-Sterne-Wertung erhalten können, wenn nicht der Mittelteil stark abgesunken wäre.


Flop des Monats

Die Enttäuschung des Monats war "In Edinburgh ist Mord verboten" (Rezension folgt), ich fand das Buch einfach nur langweilig und die Protagonistin unsympathisch.





Neuzugänge

Auch im Februar kamen einige Bücher dazu. Die liegenden Exemplare sind Gebrauchtkäufe. Zusammen mit einigen eBooks ist mein SuB leicht angewachsen.


Montag, 2. März 2015

Die Therapie



Bildquelle


von Sebastian Fitzek

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.1001
  • Aktuelle Ausgabe : 01.05.2012
  • Verlag : Knaur
  • ISBN: 9783942656160
  • Flexibler Einband: 0 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Inhalt


Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …
(Quelle: Droemer Knaur)



Mein Fazit




Der Psychiater Viktor Larenz sucht seit vier Jahren nach seiner spurlos verschwundenen Tochter. Als er sich in sein Ferienhaus zurückzieht, wird er von Anna Spiegel besucht, die ein Geheimnis mit sich herumzutragen scheint…

„Die Therapie“ war der Debutroman von Sebastian Fitzek und auch meine erste Begegnung mit dem Autor. Vom Hörensagen kenne ich Fitzek natürlich schon seit Jahren, doch bevor ich mir selber ein Bild machen konnte, musste mir erst eine gute Freundin zwei ausgelesene Bände schenken ;-)

Ohne Einführung wirft der Autor Sebastian Fitzek den Leser in „Die Therapie“ mitten in die Geschichte. Die Handlung wird aus der Perspektive des Psychiaters Dr. Larenz erzählt und ist aus zwei verschiedenen Handlungssträngen aufgebaut, wobei der eine ein paar Tage vor dem anderen stattgefunden hat und von Dr. Larenz im zweiten Handlungsstrang erzählt wird. 

„Die Therapie“ war für mich ein sehr ungewohnter Thriller, normalerweise befasse ich mich mehr mit dem Serienkiller-Ermittler-Showdown Prinzip. In diesem Psychothriller jedoch gibt es keinen Serienmörder, Ermittlungen finden eigentlich keine statt, lediglich Gespräche, und ein Showdown mit dem Protagonisten in Lebensgefahr ist auch nicht zu finden. Dennoch mangelt es nicht an Spannung. Obschon das Ende im Grunde absehbar ist, spielt der Autor geschickt mit verschiedenen Ebenen, bis nicht nur der Protagonist sondern auch der Leser kaum mehr weiss, was nun wirklich geschehen und was nur Einbildung war. 

Natürlich gibt es auch einige Kritikpunkte. Wie erwähnt ist das Ende eigentlich absehbar, vor allem wenn man Psychothriller wie „Identity“ und Shutter Island“ kennt. Die Charaktere sind nicht sonderlich detailliert gezeichnet und bleiben ziemlich blass, zudem wirft der Autor mit Product Placement um sich. Ich kann nachvollziehen, dass dies manchen den Lesespass verdorben hat. Ich konnte diese Dinge glücklicherweise ausreichend ignorieren, sodass ich den Thriller als durchaus spannend, sehr verwirrend und dennoch logisch aufgelöst empfunden habe. Dies wird auf jeden Fall nicht mein letzter Fitzek gewesen sein.





Daggis Buch-Challenge


Wie erwähnt war "Die Therapie" mein erster Fitzek. Damit habe ich Aufgabe 28 erfüllt, ein Buch eines Syndikat-Autoren  (männlich oder weiblich) von dem Du bisher noch nichts gelesen hast.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...