Dienstag, 3. Januar 2017

Göttlich verdammt


Bildquelle

von Josephine Angelini
übersetzt durch Simone Wiemken

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.05.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 01.10.2013
  • Verlag : Oetinger Taschenbuch
  • ISBN: 9783841501370
  • Buch 496 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Göttlich verdammt
Göttlich verloren
Göttlich verliebt


Inhalt


Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …
(Quelle: Oetinger)


Meine Meinung


Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf der Insel Nantucket. Ihr Leben ist ziemlich langweilig, bis eine neue Familie auf die Insel zieht. Vom gleichalltrigen Lucas fühlt sie sich sofort angezogen, gleichzeitig scheint sie den Unbekannten aber auch abgrundtief zu hassen...

Die Geschichte wird grösstenteils aus der Sicht der Protagonistin Helen in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt. Eine kurze Abschnitte werden aus der Sicht anderer Personen geschildert, was ich nicht so passen fand. Ich bevorzuge es, wenn eine Geschichte entweder durchgehend aus der selben Sicht, oder dann wirklich wechselnd erzählt wird. Obschon der Fokus fast ständig auf Helen lag, erfuhr ich während der Lektüre nur wenig über sie. Es wird lediglich geschildert, was sie tut und sagt, was in ihr wirklich vorgeht, bleibt jedoch meist im Dunkeln. Hier fehllten mir eindeutig die Emotionen, die die Geschehnisse eigentlich hervorrufen müssten. Auch über die anderen Figuren erfährt der Leser kaum etwas. Viele waren so blass, dass ich bei jeder Nennung ihres Namens überlegen musste, wen ich da gerade vor mir hatte.

Die Handlung ist eine typische Coming-of-Age Geschichte mit übernatürlichen Aspekten, wie es sie seit Twilight (von der das Buch stark, ich nenne es mal inspiriert wurde) zu Hauf gibt. Natürlich ist die Protagonistin Helen sehr hübsch, weiss es aber nicht, und der männliche Hauptpart Lucas ist sebstverständlich der schönste Junge der Welt - und Übernatürlich. Titel und Klappentext verraten da leider etwas zu viel, ich hätte es spannender gefunden, wenn ich als Leserin selber hätte rätseln können, um welche Art übernatürliche Wesen es in dieser Reihe geht. Helen wird schon bald zur Superwoman, kann alles, weiss alles - einfach unglaubwürdig (ja, auch bei Fantasy erwarte ich ein gewisses Mass an Glaubwürdigkeit). Überraschugen bietet das Buch kaum, ich empfand es als "literarischer Fast Food", durchaus appetitlich beim spontanen Lesehunger, aber nicht langanhaltend sättigend und ohne Tiefe. 

Der Schreibstil der Autorin Josephine Angelini liess sich flüssig lesen, auch wenn er ziemlich schlicht gehalten ist, sodass ich die rund 500 Seiten an einem freien Vormittag durch hatte. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Autorin, wenn sie schon mit griechischen Mythen um sich wirft, auch etwas darüber erzählt. Ich kenne mich damit zwar einigermassen aus und konnte die meisten Namen zuordnen, das wird aber sicher nicht jedem Leser so gehen.

Mein Fazit

Durchaus unterhaltsam, aber eher Massenware. 







Montag, 2. Januar 2017

Monats-Rückblick Dezember





Bücher gelesen:           17 (davon 3 eBooks)
Hörbücher gehört:         5
Seiten gelesen: ca.   7100
Seiten pro Tag: ca.     230



Im Dezember habe ich folgende Bücher gelesen:

"Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeve
"Haut und Knochen" von Gay Longworth
"Die letzte Göttin" von Rick Riordan
"Blinde Schatten" von Anna Martens
"The Dry" von Jane Harper
"Das Erbe der Macht 3: Wechselbalg" von Andreas Suchanek
"Sturz in die Zeit" von Julie Cross
"Phase Null" von James Dashner
"Der eiserne König" von John Henry Eagle
"Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake
"Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
"Göttlich verdammt" von Josephine Angelini (Rezi folgt)
"Göttlich verloren" von Josephine Angelini (Rezi folgt)
"Göttlich verliebt" von Josephine Angelini (Rezi folgt)
"Das Erbe der Macht 4: Feuerblut" von Andreas Suchanek
"Das Labyrinth der träumenden Bücher" von Walter Moers
"Feuersturm" von Greg Keyes (Rezi folgt)



Dazu habe ich folgende Hörbücher/Hörspiele gehört:

"Das flammende Phantom" von Jonathan Stroud
"Das Vermächtnis der Drachenreiter" von Christopher Paolini
"A Clash of Kings" von George R.R. Martin (Rezi folgt)
"Cherringham - Ungebetene Gäste" von Matthew Costello (Rezi folgt)
"Ein frecher Engel" von Heather Dyer



Top des Monats

Sehr gut gefallen hat mich "Blinde Schatten" von Anna Martens, ein spehr spannendes und überraschendes Buch, ich empfehle diesen Psychothriller sehr gerne weiter.





Flop des Monats

Leider ziemlich gelangweit hat mich "Der eiserne König" von John Henry Eagle. Langweilig und zäh, das muss nicht sein.



Neuzugänge

Ein paar Rezi-Exemplare sind neu dazugekommen, die meisten davon habe ich bereits gelesen. Selbst gekauft habe ich zwei eBooks.





Sonntag, 1. Januar 2017

Jahresrückblick 2016



Wenn Ihr das hier lest, heisst das wohl, Ihr habt Euch einigermassen von Silvester erholt ;-) Während 2016 in vielen Bereichen nicht wirklich der Knaller war (ok, in vielen Bereichen war 2016 absolut grauenhaft), bin ich buchtechnisch doch zufrieden. Hier kommt meine Jahresstatistik:


Gelesene Bücher: 157
Hörbücher: 43

Im Total ergibt das schön runde 200 Titel, die ich 2016 gelesen oder gehört habe.

Mein SuB ist gegenüber dem 1. Januar 2016 um 29 Bücher geschrumpft und liegt per 1.1.2017 bei 36 Büchern. Ein Hurra für mich :-D Ich möchte aber weiterhin abbauen, ein SuB von 20-25 Büchern erscheint mir ideal für meine Bedürfnisse. Mal schauen, wie ich in einem Jahr darüber denke ;-)



Challenges: (erfüllte Aufgaben/total Aufgaben)
Task-Challenge: 35/36
Verlags-Vielfalt-Challenge 2.0: 76 verschiedene Verlage
Daggis Buch-Challenge: 60/60
Lovelybooks-Themenchallenge: 40/40

Zudem habe ich wie geplant alle SuB-Bücher, die bereits 2015 dort gelandet sind, im Jahr 2016 lesen (oder zumindest mit lesen beginnen) können.


Wie geht es nun weiter?
Ich werde auch in diesem Jahr wieder bei Daggis Buch-Challenge und bei der Lovelybooks-Themenchallenge teilnehmen. Zudem habe ich mich neu bei der Lovelybooks-Hörbuchchallenge und der ABC-Challenge der Protagonisten eingeschrieben. 15 Hörbücher zu hören sollte kein Problem werden, 2016 waren es ja über 40. Wie es mit den Protagonisten quer durchs Alphabet aussieht, werde ich sehen.

Insgesamt möchte ich in diesem Jahr 160 Bücher/Hörbücher lesen und hören. Und auch in diesem Jahr sollen alle Bücher, die letztes Jahr auf dem SuB gelandet sind, vor Jahresende gelesen werden, damit sich keine allzu gammligen SuB-Leiche ansammeln. Dank dem geschrumpften SuB sollte das hoffentlich locker machbar sein, pro Monat drei "alte" Bücher reichen da aus.



Samstag, 31. Dezember 2016

Das Labyrinth der träumenden Bücher


Bildquelle

von Walter Moers

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 05.10.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 11.03.2013
  • Verlag : Knaus
  • ISBN: 9783813503937
  • Flexibler Einband 432 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Die Stadt der träumenden Bücher 
Das Labyrinth der träumenden Bücher
Das Schloss der träumenden Bücher (noch nicht erschienen)



Inhalt


Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.
(Quelle: Knaus)


Meine Meinung


Nach 200 Jahren kehrt der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück - erneut gelockt von einem mysteriösen Brief. Doch mittlerweile scheinen nicht mehr die Bücher, sondern die Puppen die Stadt zu regieren.

"Das Labyrinth der träumenden Büchern" ist der Nachfolger zu "Die Stadt der träumenden Büchern". Es empfielt sich, die Bände in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, auch wenn man in Band zwei viel über die bisherigen Geschehnisse erfährt. 

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Hildegunst von Mythenmetz erzählt und ist als Reisebericht aufgebaut. Die Abenteuer des Lindwurms werden dabei bis ins Detail erzählt, inklusive genauer Aufzählung des Reisegepäcks. Diese Detailverliebtheit macht zwar einerseits den Schreibstil von Walter Moers aus, kann andererseits nach einer gewissen Zeit durchaus langweilen.

Da ich gespannt auf neue Abenteuer in den Katakomben von Buchhaim wartete, wurde ich durch die Handlung leider enttäuscht. Über hunderte von Seiten streift Mythenmetz durch Buchhaim, ohne den Katakomben jemals nahe zu kommen. Als er sie dann endlich betritt - ist das Buch zu Ende. Die eigentlichen Abenteuer werden auf den nächsten Band verschoben, dessen Erscheinungdatum noch unbekannt ist. In diesem Band wird vor allem aufgezählt (dutzende von Seiten über verschiedene Puppentheater) und zurückgeblickt (Zusammenfassung der Geschehnisse des letzten Bandes in Form eines Theaterstücks über rund 60 Seiten). Vor allem durch den ausgiebigen Rückblick fühlte ich mich ehrlich gesagt etwas veräppelt. Ich habe mir das Buch schliesslich gekauft, um neue Abenteuer mit Mythenmetz zu erleben, nicht die alten wiederzukäuen.

Zum Schreibstil von Walter Moers gibt es nicht viel zu sagen. Man liebt seine skurrilen Ideen, oder man hasst sie. Seine Liebe zum Detail kann trotz aller liebe wie erwähnt nach einer gewissen Zeit etwas nerven, wenn er beispielsweise seitenlang verschiedene Typen von Buchliebhabern aufzählt.

Ich würde dem Buch gerne mehr Sterne geben, schliesslich ist es ein Moers. Aber schon die drei, für die ich mich schlussendlich entschieden habe, sind eigentlich schon grosszügig in Anbetracht der nicht vorhandenen Handlung und den vielen zähen Stellen.

Mein Fazit

Nicht mehr als eine ewig lange Einleitung für "Das Schloss der träumenden Bücher", wann auch immer der Nachfolger erscheinen mag...








Donnerstag, 29. Dezember 2016

Obsidian - Schattendunkel


Bildquelle

von Jennifer L. Armentrout
übersetzt durch Anja Malich

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.04.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 29.04.2016
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551315199
  • Flexibler Einband 432 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Obsidian - Schattendunkel
Onyx - Schattenschimmer
Opal - Schattenglanz
Origin - Schattenfunke
Opposition - Schattenblitz


Inhalt


Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird ... 
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Katy zieht mit ihrer Mutter in ein kleines Nest in West Virginia. Mit der Nachbarin Dee freundet sie sich gleich an, aber deren Bruder Daemon scheint Katy nicht ausstehen zu können. Schon bald erfährt sie, wieso er so abweisend ist...

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Katy in der Vergangenheit erzählt. Katy war mir gleich sympathisch, ein etwas schüchterner Bücherwurm, die sich erst in der neuen Umgebung einleben muss. Besonders viel Tiefe hat ihr die Autorin Jennifer L. Armentrout allerdings nicht verpasst, vor allem ihre Gefühle gegenüber Daemon konnte ich oft nicht wirklich nachvollziehen. Daemon behandelt sie über lange Zeit hinweg wie der letzte Dreck, und doch verliebt sie sich in ihn (das sollte wohl jedem schon vor der Lektüre klar sein, daher erachte ich das nicht als Spoiler). Warum ist nicht so richtig nachvollziehbar. Liegt es nur an Daemons unglauchblich tollem Aussehen? (Ich gebe zu, Katy ist erst 16, da kann so etwas durchaus mal vorkommen. Aber wo bleibt deine Selbstachtung, Katy?). Katy selbst ist natürlich die klassische Hauptfigur einer Fantasy-Liebes-Jugendbuchreihe, gutaussehend, ohne es zu wissen, schüchtern und ohne viele Freunde. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie nahezu unglaubliche Fähigkeiten und wird damit zur Wonderwoman. Klischee lässt grüssen. Auch die attraktive, gut betuchte Nachbarsfamilie, die sich von anderen Menschen zu unterscheiden scheint, treffen wir hier nicht zum ersten Mal. Und die Bösen, die es hier natürlich auch gibt, sind böse weil... na ja, weil sie eben böse sind.

Die Handlung ist unterhaltsam, wenn auch nicht besonders überraschend, und der Fantasy-Teil ist ansprechend gestaltet. Etwas weniger Klischee und mehr Innoavtion wären natürlich dennoch begrüssenwert gewesen.

Der Schreibstil der Autorin Jennifer L. Armentrout lässt sich flüssig lesen, ist aber eher einfach gehalten und stellenweise zu repetitiv. Spätestens nach der fünften Wiederholung hat wohl auch der dümmste Leser begriffen, wie unglaublich grün Daemons Augen sind, da wird es nur noch nervig.

Mein Fazit

Nichts Aussergewöhnliches, aber unterhaltsam. Für Fans von Twilight und Konsorten. 










Dienstag, 27. Dezember 2016

Es beginnt am siebten Tag


Bildquelle

von Alex Lake
übersetzt durch Stefanie Kruschandl

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 05.12.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 05.12.2016
  • Verlag : HarperCollins
  • ISBN: 9783959670555
  • Flexibler Einband 480 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Harper Collins Verlag und    haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Inhalt


Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag.
(Quelle: Harper Collins)


Meine Meinung


Als sich die Anwältin Julia beim Abholen ihrer Tochter verspätet, passiert das Schlimmste: die kleine Anna ist verschwunden und niemand weiss, wo sie ist. Tage voller Sorge beginnen...

Das Buch wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus der Sicht von Julia erzählt. Eine kurze Kapitel werden aus der Sicht des Täters geschildert, in der Du-Form, als Selbstgespräche. Leider hat es der Autor Alex Lake schon mit wenigen Zeilen geschafft, mit Julia äussert unsympathisch erscheinen zu lassen. Die Geschichte beginnt damit, dass die Anwältin überlegt, ihren Ehemann zu verlassen. Nicht, weil sie sich in jemand anderen verliebt oder er sie betrogen hätte, sondern weil er ihr zu wenig bietet. Sie jammert, dass er sie nie ausführt und sie den Urlaub immer am selben Ort verbringen. Dass sie sich ja auch selbst um etwas mehr "Action" in ihrer Beziehung kümmern könnte, kommt ihr nicht in den Sinn. Auch findet sie es furchbar stressig,  neben ihrem Beruf Zeit für ihre Tochter Anna zu finden. Wie wäre es mit weniger Arbeiten, dann bleibe auch mehr Zeit für's Kind?! Im Allgemeinen erschien mir Julia als eine Person, die die Fehler nie bei sich selbst, sondern immer bei den anderen sucht, und solche Menschen mag ich nicht besonders. 

Die Handlung selbst ist ziemlich vorhersehbar. Eine grosse Pointe wird bereits durch den Klappentext verraten. Wer das Buch lesen möchte und den Klappentext noch nicht kennt, sollte ihn lieber nicht zu genau anschauen, da durch ihn viel Spannung verlorengeht. Da hat sich der Verlag keinen Gefallen getan. Auch die Hintergründe der Tat sind ziemlich vorhersehbar. Schon in der Buchmitte war mir der Täter und sein Motiv klar. Wer sich detektivische Ermittlungsarbeit erhofft, wird hier enttäuscht. Von der Polizeiarbeit kriegt der Leser kaum etwas mit, sie wird nur in wenigen Nebensätzen erwähnt. Insgesamt erschien mir die Handlung ziemlich langatmig und zäh, vor allem in der ersten Buchhälfte (das Buch wird durch die erwähnte und im Klappentext gespoilerte Pointe in zwei etwa gleich grosse Hälften geteilt, die auch durch Überschriften so gekennzeichnet werden: davor - danach). 

Am Schreibstil des Autors Alex Lake habe ich nichts auszusetzen, das Buch liess sich trotz der zähen Handlung flüssig lesen. 

Mein Fazit

Langatmig, vorhersehbar und mit einer unsympatischen Protagonistin versehen - nichts für mich.






Rezensionsexemplar


Montag, 26. Dezember 2016

[Hörbuch] Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter



Bildquelle

von Christopher Paolini
übersetzt durch Joannis Stefanidis
gelesen von Andreas Fröhlich

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.07.2005
  • Aktuelle Ausgabe : 16.06.2008
  • Verlag : Random House Audio
  • ISBN: 9783866049031
  • Audio CD: 20 h 
  • Sprache: Deutsch 


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Das Vermächtnis der Drachenreiter
Der Auftrag des Ältesten
Die Weisheit des Feuers
Das Erbe der Macht



Inhalt


Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich zeichnen sich auf dessen Oberfläche feine Risse. Ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt… Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache. Wird Eragon das Erbe des legendären Drachenreiters antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand…


Meine Meinung


Der Bauernjunge Eragon findet im Wald einen seltsamen Stein. Als sich herausstellt, dass dieser Stein ein Drachenei ist, scheint plötzlich die halbe Welt hinter ihm her zu sein…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus der Sicht des Protagonisten Eragon erzählt. Eragon wird dabei für meinen Geschmack etwas zu perfekt beschrieben, um mir wirklich sympathisch zu sein. Er ist natürlich gutaussehend, freundlich, ehrlich, bescheiden und lernt von Zauberei über Schwertkampf bis zum Lesen alles innerhalb weniger Tage. Ein paar Ecken und Kanten hätten die Figur lebensechter und auch sympathischer gemacht. Die anderen Figuren lernt der Leser genau wie Eragon erst mit der Zeit besser kennen. So bliebt es oft länger im Dunkeln, wer auf welcher Seite steht und wem Eragon vertrauen kann.

Die Handlung ist ziemlich geradelinig aufgebaut und besteht im Wesentlichen aus einer langen Reise, unterbrochen durch einige Kämpfe, so wie man es bei High Fantasy des Öfteren antrifft. Das Buch wird dadurch alles andere als Aussergewöhnlich (viele Punkte wurden auch stark durch bereits bestehende Fantasywerke inspiriert [man könnte es auch geklaut nennen], von Tolkien bis zu Star Wars), einen solchen Handlungsablauf kennt man bereits zu Hauf, bleibt aber dennoch immer unterhaltsam, wenn auch ziemlich anspruchlos.

Der Schreibstil von Christopher Paolini ist eher einfach gehalten, mit kurzen, einfachen Sätzen und wenig abwechslungsreichem Vokabular. Die Sprache erscheint oft zu modern für die mittelalterliche Welt, in der die Geschichte spielt. Das eine oder andere Logikloch ist mir auch aufgefallen (wieso braucht ein Drache, der nur an den Flügeln verwundbar ist, eine Rüstung, die nur den Körper, aber nicht die Flügel schützt?), hat mich aber im Lesefluss nicht weiter gestört.

Gelesen wird das Hörbuch von Andreas Fröhlich, der mir als Fan der drei Fragezeichen natürlich als Bob Andrews bekannt ist. Da ich die Stimme schon seit Jahren kenne, habe ich natürlich auch bei diesem Hörbuch gerne zugehört, und Andreas Fröhlich macht seine Sache auch grundsätzlich gut, spricht mit der richtigen Betonung und gibt jeder Figur ihre eigene Stimme. Allerdings hat mich seine deutlich deutsche Aussprache der Namen doch ziemlich gestört. Klar, er ist Deutscher, aber der Autor Christopher Paolini ist Amerikaner, und der hatte sicher nicht geplant, dass Murtagh „Murrtagg“ ausgesprochen wird oder die Kräuterhexe Angela wie Frau Merkel.

Mein Fazit

Beileibe nicht aussergewöhnlich oder gar einzigartig, aber dennoch durchgehend unterhaltsam







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