Dienstag, 20. August 2019

The secret Garden


(Foto meiner Ausgabe)


von Frances Hogdson Burnett


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 1911
  • Gelesene Ausgabe : 1995
  • Verlag : Penguin
  • ISBN: 0140621539
  • Flexibler Einband: 276 Seiten
  • Sprache: Englisch

 Meine Ausgabe aus der "Penguin Popular Classics" aus dem Jahr 1995 ist nicht mehr erhältlich, aber es gibt sowohl von Penguin wie auch von anderen Verlagen diverse erhältliche Ausgaben. Auf deutsch ist das Buch unter dem Titel "Der geheime Garten" beim Coppenrath Verlag erhältlich.






Inhalt


Die zehnjährige Mary wird auf das abgelegene Landgut ihres Onkels geschickt, wo die Waise fortan leben soll. Schnell bemerkt sie, dass ihre neue Familie allerhand Geheimnisse hat, insbesondere ihren kränklichen Cousin Colin, der in einem Flügel des Hauses verborgen wird. Frances Hodgson Burnetts zeitloser Klassiker ist die anrührende Geschichte zweier Kinder, die sich gegenseitig aus ihrer Einsamkeit helfen – dabei spielen ein geheimer Garten und mehrere zwei- und vierbeinige Freunde eine wichtige Rolle. 
(Quelle: Coppenrath)


Meine Meinung


Die zehnjährige Mary wächst in Indien auf. Als ihre Eltern sterben, wird sie nach England zu ihrem Onkel geschickt, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Seit dem Tod seiner Frau verschanzt sich der griesgrämige Mann in seinem weitläufigen Haus. Auf der Suche nach Unterhaltung stösst Mary auf die Geschichte eines geheimen Gartens, der verschlossen sei und von niemandem besucht werden dürfe. Und diesen Garten zu finden wird nun Marys grösstes Ziel…

"Der geheime Garten" ist ein mittlerweile über 100 Jahre alter Kinderbuchklassiker aus England. Ich selbst habe das Buch ebenfalls bereits als Kind gelesen und fand es damals ganz toll, weil es mich an das Haus meiner Grosseltern erinnert hat. Das Gebäude aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hat nämlich auf der Rückseite auch einen Garten mit einer efeuüberwucherten Mauer rundherum, mit einem kleinen grünen Tor und vielen Blumen. So spielte ich als Kind des Öfteren, ich hätte den geheimen Garten gefunden und müsse ein Geheimnis daraus machen, wenn ich bei meinen Grosseltern zu Besuch oder in den Ferien war.

Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt, der von den meisten Figuren nicht besonders viel zu halten scheint. Immer wieder werden sie als unfreundlich, hässlich oder nicht allzu klug beschrieben. Praktisch alle Figuren machen allerdings im Laufe der Geschichte eine ziemliche Entwicklung durch, sodass mir am Schluss wirklich alle sympathisch erschienen.

Die Geschichte eignet sich gut für auch kleinere Kinder, da es keine Rückschläge gibt. Während der Lektüre (das letzte Mal, dass ich das Buch gelesen habe, war schon so lange her, dass ich mich nur noch sehr grob an die Handlung erinnern konnte) dachte ich immer wieder, dass doch nun dieses oder jenes schiefgehen müsse, aber nein, immer ging alles glatt. Wer also auf überraschende Wendungen hofft, wird hier enttäuscht. Wer sich aber einfach nur nach einem Happy End sehnt, dem kann ich "Der geheime Garten" durchaus empfehlen. Die Lektüre auf Englisch ist allerdings eher anspruchsvoll, da ein Grossteil der Dialoge im Yorkshire-Dialekt geschrieben ist.

Mein Fazit

Happy End für Kinder und Erwachsene







Lovelybooks Themenchallenge

Aufgabe 25, ein Bilderbuch, Kinderbuch (Hauptfigur ist maximal 11 Jahre alt), einen Comic oder eine Graphic Novel.





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