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Montag, 20. Mai 2019

[Hörbuch] Climbing Everest


Bildquelle

von George Mallory
gelesen von Tim Pigott-Smith



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : ?
  • Aktuelle Ausgabe : 01.06.2012
  • Verlag : CSA Word
  • ISBN: B00IEPVOT4
  • Mp3-Download: 6h
  • Sprache: Englisch


Hörprobe
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Inhalt


George Mallory belongs to a short but distinguished line of literary mountaineers such as Joe Simpson, Jon Krakauer and Edward Whymper. He answered the question 'Why climb Everest' with the dry put down 'Because it is there'. In this book his published writings on Everest are collected.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung



Seit einiger Zeit bin ich ziemlich fasziniert vom Thema Bergsteigen. Also nicht, dass ich selber auf Berge klettern möchte, da nehme ich lieber die Bergbahn und fahre dann mit den Ski runter. Aber in Filmen oder Büchern andere dabei zu begleiten, wie sie im ewigen Schnee rumkraxeln, finde ich schon faszinierend. Daher habe ich auch nicht gezögert, als ich auf Spotify über ein Hörbuch namens "Climbing Everest" gestolpert bin. Dieses enthält die Aufzeichnungen von George Mallory, einem Briten, der nach dem ersten Weltkrieg versuchte, als erster Mensch den Mount Everest zu besteigen. Berühmte wurde er insbesondere durch seine Antwort auf die Frage, wieso er den Everest besteigen wollte: "Weil er da ist". Er unternahm mehrere Expeditionen, bei denen es zuerst mal darum ging, wie man überhaupt zum Everest gelangen konnte – die Besteigung wurde erst später ein realistisches Thema. Da Mallory von seinem letzten Versuch nicht mehr zurückkehrte (seine Leiche wurde erst 1999 gefunden), wird der letzte Teil des Buches aus der Sicht eines Historikers geschildert.

Da es sich bei Mallorys Aufzeichnungen eher um einen Expeditionsreport als ein Tagebuch handelt, kommen nicht viele Gefühle auf. Sehr nüchtern schildert er Verletzungen, Unglücke und Todesfälle. Wer mitfiebern möchte, sollte sich besser einen Roman suchen, hier geht es um nackte Tatsachen und damalige "Wahrheiten". Diese sind aber sehr interessant, besonders da aus heutiger Sicht beurteilt werden kann, mit welchen Annahmen Mallory richtig lag und wo er sich getäuscht hatte (so war er beispielsweise erst gegen die Nutzung von Sauerstofflaschen, ging aber später davon aus, eine Besteigung des Everest ohne künstlichen Sauerstoff sei nicht machbar. Eine Annahme, die Reinhold Messner und Peter Habeler 1978 widerlegten). Wer nichts gegen trockene Informationsvermittlung hat und sich fürs Bergsteigen interessiert, dem kann ich dieses Hörbuch gerne weiterempfehlen. Es ist allerdings soweit ich gesehen habe, nur auf Englisch erschienen.










Daggis Buchchallenge

Aufgabe 40, ein Buch, das nicht in Europa oder den USA spielt

Lovelybooks Themenchallenge

Aufgabe 3, ein Buch, das mit Bergen zu tun hat. (Inhalt, Buchtitel, Cover etc.)



Montag, 23. April 2018

[Hörbuch] In eisige Höhen


Bildquelle

von Jon Krakauer
übersetzt durch Stephan Steeger
gelesen von Christian Brückner

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.08.2004
  • Aktuelle Ausgabe : 01.08.2004
  • Verlag : Steinbach sprechende Bücher
  • ISBN: 9783886987122
  • Audio CD: 10h 46
  • Sprache: Deutsch


Das Hörbuch ist vergriffen und nur gebraucht erhältlich (oder über Spotify, wo ich es gehört habe und Audible)



Hörprobe



Inhalt


Von der amerikanischen Zeitschrift "Outside" beantragt, nahm Jon Krakauer an einer Mount Everest Expedition teil, um über die Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens zu berichten. Auf dieser Expedition im Frühjahr 1996 ereignete sich die schlimmste Katastrophe, die je auf dem "Dach der Welt" geschah: 12 Menschen aus einer Gruppe von 33, zum Teil "Grenzgänger" auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer und dem absoluten Kick, fanden dabei ihren Tod. 
(Quelle: Sprechende Bücher)


Meine Meinung


Am 10. Mai 1996 wollen mehr als 30 Menschen den Mount Everst besteigen – acht davon kehren nie zurück. Der Journalist Jon Krakauer war einer der wenigen, die an diesem Tag den Gipfel erreicht haben und auch noch davon erzählen können.

Jon Krakauer lässt seine Leser nie vergessen, dass er hier aus eigener Erfahrung berichtet. In Ich-Perspektive erzählend geht es ihm in erster Linie darum darzulegen, wie er die Tragödie empfunden hat.

Jon Krakauers Erzählstil ist nichts für Unaufmerksame. Immer wieder schweift er ab, bei fast jeder Erwähnung einer Person wird erst mal deren ganzes bisheriges Leben geschildert, bevor es mit den Ereignissen weitergeht. Auch einige Zeitsprünge helfen zusätzlich mit, den Leser zu verwirren. Da er zudem immer wieder aus anderen Berichten wortwörtlich zitiert, behält nur der sehr aufmerksame Leser (oder in meinem Fall Zuhörer) den Überblick, wann Krakauer von sich selbst erzählt und wann es um jemand anderen geht (ich habe dies oft erst am Schluss der jeweiligen Passage gemerkt).

Inhaltlich konnte das Buch für mich wenig Neues bieten. Ich bin vor einiger Zeit durch den Film "Everest" auf das Thema gestossen und habe mich dann durch alle möglichen Wikipedia-Artikel gelesen, bevor ich zu diesem Hörbuch gegriffen habe. Doch auch wenn mir die Ereignisse vom 10. Mai 1996 dadurch bis in die Details bekannt waren, wurde Jon Krakauers Erzählung trotzdem nicht langweilig. Natürlich kennt er nicht "die Wahrheit" (auch wenn er gerne so tut), sondern kann nur seine Wahrnehmung und Interpretation der Geschehnisse abliefern. Diese lassen den Leser aber absolut mitfiebern, auch wenn ich mich das ganze Hörbuch hindurch fragte, wie man sich so eine Tortur freiwillig antun kann… Man kann nun darüber diskutieren, ob es wirklich nötig gewesen wäre, so detailliert über die (nach Krakauers Ansicht) "Verfehlungen" anderer Teilnehmer der Exkursion herzuziehen (ob diese nun etwas mit den Geschehnissen zu tun hatten, wie Bukrejews Verzicht auf Flaschensauerstoff, oder nicht, wie Hillman Pitts Zeitschriftenkonsum). Ich hätte es als Beteiligter sicher nicht lustig gefunden, mein Leben so in der Öffentlichkeit ausgebreitet zu sehen. Allerdings versuchte Krakauer wohl mit diesem Buch, das er nur wenige Monate nach den Geschehnissen veröffentlicht hat, sein Trauma und seine eigenen Schuldgefühle zu verarbeiten, was die Schuldzuweisungen zwar nicht rechtfertigt, aber etwas erklären kann (wobei ich als Nicht-Bergsteigerin mir kaum vorstellen kann, wie man nach der Besteigung des Everest-Gipfels als Amateur ohne Höhenerfahrung noch in der Lage sein sollte, andere zu retten…).

Das Hörbuch wird von Christian Brückner gelesen, der den Inhalt gut rübergebracht und auch stimmlich zum Thema gepasst hat. Mir hat es gut gefallen, dem Leser oder Hörer sollte allerdings bewusst sein, dass er hier einen klar subjektiv erzählten Erlebnisbericht erhält und nicht eine neutrale Tatsachenschilderung.

Mein Fazit

Auch wenn man die Geschichte kennt mitreissend






Lovelybooks Literarische Weltreise

Ostasien ohne China


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