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Montag, 5. November 2018

[Hörbuch] Die Fabelmacht-Chroniken 2 - Brennende Worte


Bildquelle

von Kathrin Lange
gelesen von Uta Dänekamp und Mark Bremer

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.08.2018 
  • Aktuelle Ausgabe : 10.08.2018
  • ISBN: B07GZRR2JK
  • Audible-Download: 10h 38
  • Sprache: Deutsch


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Nicholas' Geschichte
Flammende Zeichen
Brennende Worte



Inhalt


Liebe auf den ersten Blick - Mila hat sie erlebt, als sie nach Paris gereist und dort Nicholas begegnet ist. Doch die Fabelmacht hat ihn ihr genommen. Für Schmerz bleibt keine Zeit, denn ein fabelmächtiger Gegenspieler taucht hinter den Kulissen auf. Wie Mila hat auch er seine große Liebe verloren und ihm ist jedes Mittel recht, um diese zurückzubekommen. Als Mila sich tiefer und tiefer in seine Intrigen verstrickt, wird ihr klar: Dies ist nicht länger ein Kampf der Geschichten. Sie kann ihn nur aufhalten, wenn ihre eigene Liebe stärker ist als die Fabelmacht. Um zu bestehen, muss sie erneut gewaltige Opfer in Kauf nehmen - und am Ende sogar stärker sein als der Tod...
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung



Nach Nicholas' Tod ist für Mila das Leben nicht mehr lebenswert. Eine letzte Geschichte für Nicholas ermöglicht das Undenkbare…

"Brennende Worte" ist der zweite Teil der Fabelmacht-Dilogie. Die Bücher bauen aufeinander auf und sollten daher in der vorgesehenen Reihenfolge gelesen werden.

Nachdem sich Band 1 erst mal eine relativ lange Zeit um die Einführung des Lesers (und der Protagonistin Mila) in die magische Welt, in der die Reihe spielt, gedreht hat, geht es im zweiten Teil schon relativ bald mit der Action los. Während ich im ersten Band Milas mangelnde Eigeninitiative bemängelt hatte, bessert dies hier etwas, sie lässt sich für meinen Geschmack allerdings immer noch zu sehr von aussen dirigieren. Die Dreiecksgeschichte, die mich schon im Vorgänger nicht überzeugen konnte, wird auch hier nicht besser sondern einfach nur noch kitschiger.

Während sich die Magie im ersten Band noch relativ dezent verhielt, wird hier aus allen Rohren geschossen. Zwar können die Beteiligten nicht wirklich zaubern, aber sie können die Realität umschreiben, und somit Feinde verwirren, teleportieren und sogar Tote wieder zum Leben erwecken. Während ich Fantasy und auch magische Geschichten grundsätzlich liebe (sonst wäre ich mit dieser Reihe ja auch schlecht bedient), so war mir das ganze doch zu sehr "simsalabim", zu übermächtig, um mich wirklich überzeugen zu können. Jede Schwierigkeit wird einfach weggezaubert, worauf der Bösewicht natürlich auch noch mächtiger zaubert, und die Guten dann noch viel viel mächtiger… Anstatt Probleme wirklich anzugehen wird einfach so lange eine neue Realität geschrieben, bis die Gegenseite nicht mehr nachkommt.

Auch der zweite Band wird von Uta Dänekamp und Mark Bremer gelesen, die sich in erster Linie nach männlichen und weiblichen Figuren aufteilen. Bei Dialogen führt das zu einem Hörspiel-Effekt, sodass sehr gut unterschieden werden kann, welche Figur welche Zeilen spricht. Auch hier ist mir öfters die "bescheidene" Aussprache von Namen und Orten aufgefallen, keiner der beiden Sprecher beherrscht wohl Französisch.

Mein Fazit

Zu viel "simsalabim"








Montag, 17. September 2018

[Hörbuch] Die Fabelmacht-Chroniken 1: Flammende Zeichen


Bildquelle

von Kathrin Lange
gelesen von Uta Dänekamp und Mark Bremer



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.07.2017  
  • Aktuelle Ausgabe : 24.07.2017
  • ISBN: B0743DZNFS
  • Audible-Download: 11h 40
  • Sprache: Deutsch


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Nicholas' Geschichte
Flammende Zeichen
Brennende Worte



Inhalt


Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann.
Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht – und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin.
(Quelle: Rubikon)


Meine Meinung



Nach einem Streit mit ihrer Mutter haut Mila ab und fährt alleine nach Paris, der Stadt, in der sie geboren wurde und in die ihre Mutter nie wieder einen Fuss setzen will, nachdem dort Milas Vater und Bruder gestorben sind. Schon bald findet Mila heraus, dass hinter dem Tod ihrer Familienmitglieder mehr steckt als ein einfacher Unfall…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. Neben der Protagonistin Mila kommen vor allem ihre beiden Begleiter Nicholas und Eric zu Wort, aber auch einige Nebenfiguren dürfen kurzzeitig ihre Sichtweise beisteuern. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe mit Mila, weil sie einfach von zu Hause abhaut und ihre Mutter in 1000 Ängsten zurücklässt, aber sie ist 17, da kann unvernünftiges und egozentrisches Verhalten schon mal vorkommen (was es zwar nicht entschuldigt, aber doch immerhin erklärt). Allerdings hätte ich mir im späteren Verlauf der Geschichte mehr Eigeninitiative von ihr gewünscht. Sie erfährt Dinge, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen, hinterfragt aber nichts, sondern tut einfach nur, was ihr angeblich vorbestimmt ist. Von einer toughen jungen Frau erwarte ich da eigentlich mehr.

Die Handlung braucht einige Anlaufzeit, fast die Hälfte des Bandes wurde dafür verwendet, dem Leser die Welt, in der die Geschichte spielt, näherzubringen. Richtig los geht es erst nach längerer Zeit. Während der Einführung dachte ich öfters daran, das Hörbuch einfach mangels Interesse abzubrechen, da wenig passierte und ich wie erwähnt mit der Protagonistin nicht wirklich warm wurde. Später war ich aber froh, dass ich weitergehört habe, denn mit der Welt der Fabelmacht, in der bestimmte Menschen die Welt durch Schreiben nach ihren Wünschen gestalten können, hat die Autorin Kathrin Lange eine unterhaltsame Fantasywelt geschaffen, die viel Raum für weitere Abenteuer birgt. Die Liebesgeschichte konnte mich allerdings nicht überzeugen. Wieder mal eine Dreierkiste, und bei keiner der beiden (möglichen) Verbindungen konnte ich irgendwelche Gefühle erkennen. Die ewige Liebe wird zwar behauptet, kam bei mir aber nicht an. Da es sich hier um einen Reihenauftakt handelt, bleibt das Ende natürlich einigermassen offen, um die Neugier auf den nächsten Band zu schüren.

Beim Hören ist mir insbesondere aufgefallen, dass die Autorin wohl eine Vorliebe für in die Augen fallende Haare hat. In beinahe jeder Szene, in der irgendetwas über das Aussehen von Nicholas oder Eric gesagt wird, fallen ihm die Haare in die Augen (wie oft das vorkam kann ich nicht sagen, ich habe nach fünf Mal mit dem Zählen aufgehört…). Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, Uta Dänekamp und Mark Bremer, die sich in erster Linie nach männlichen und weiblichen Figuren aufteilen. Bei Dialogen führt das zu einem Hörspiel-Effekt, sodass sehr gut unterschieden werden kann, welche Figur welche Zeilen spricht. Allerding spricht keiner der beiden sonderlich gut Französisch, mit der Aussprache von Orten und Namen happerte es öfters…

Mein Fazit

Lange "Aufwärmphase" in eine spannende Welt













Montag, 10. September 2018

[Hörbuch] Evolution 2: Der Turm der Gefangenen


Bildquelle

von Thomas Thiemeyer
gelesen von Mark Bremer

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.01.2017
  • Aktuelle Ausgabe :01.01.2017 
  • Verlag : Rubikon Audioverlag
  • ISBN: 9783945986394
  • Audio CD: 8h 28
  • Sprache: Deutsch 


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Die Stadt der Überlebenden
Der Turm der Gefangenen
Die Quelle des Lebens




Inhalt


Evolution ist unaufhaltsam Evolution ist unausweichlich. Sie macht vor niemandem Halt.  Auch nicht vor uns Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder aufgelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht - die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Nach ihrem Flugzeugabsturz in die Zukunft und der Flucht in die Berge werden Jem und seine Freunde getrennt. Während seine Freunde bei den einheimischen Menschen Zuflucht finden, muss Jem sich alleine durch die gefährliche Wildnis schlagen…

"Der Turm der Gefangenen" ist der zweite Band der 2Evolution"-Trilogie und schliesst inhaltlich direkt an den ersten Teil an. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis notwendig, auch wenn die Geschehnisse von Band 1 als Prolog zusammengefasst werden. Um alles zu verstehen reicht das aber doch nicht aus.

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Sicht erzählt. Meist liegt der Fokus auf Lucie oder Jem, aber auch andere Figuren stehen immer wieder im Mittelpunkt. Beim ersten Band hatte ich angemerkt, dass man über die Figuren nur wenig erfahre, hier ist das leider nicht anders. Ich konnte sie durchaus in "sympathisch" und "unsympathisch" einordnen, aber wirkliche Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheiden, konnte ich niemandem zuordnen. Ihr Handeln passte teilweise gut in das Bild, das ich von ihnen hatte (Marek), bei anderen wie Lucie konnte ich die Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehen.

Auch im zweiten Band schreitet die Handlung ohne grosse Wendungen geradelinig voran. Wie auch im ersten Band gab es zwar die eine oder andere Erkenntnis, im Grossen und Ganzen blieb die Geschichte allerdings vorhersehbar. Was ich im ersten Band noch verschmerzen konnte, da es sich um die Einführung handelte, stört mich hier nun merklich. Der zweite Band einer Trilogie ist eigentlich dazu da, die Handlung voranzutreiben und auf das grosse Finale vorzubereiten, wovon ich hier aber nicht viel gemerkt habe.

Der zweite Band wird, wie auch der erste, von Mark Bremer gelesen, der mir auch hier gut gefallen hat. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Autor Thomas Thiemeyer alle seine Figuren im selben Stil mit demselben Vokabular sprechen lässt. Das ist ja in Ordnung, wenn alle dieselbe Herkunft haben, aber in "Evolution" haben wir es mit zwei Gruppen zu tun, einerseits mit den Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert, andererseits mit Menschen aus dem 25. Jahrhundert, sie seit 500 Jahren in einer abgeschiedenen Kommune ohne Kontakt nach aussen leben. Da erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Sprache nicht entwickelt haben sollte. Auch sonst gibt es immer wieder kleinere und grösser Logiklöcher, die sich auch schon im ersten Band aufgetan hatten.

Mein Fazit

Etwas zu geradelinig






Montag, 7. Mai 2018

[Hörbuch] Evolution 1: Die Stadt der Überlebenden


Bildquelle

von Thomas Thiemeyer
gelesen von Mark Bremer

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.07.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 01.07.2016
  • Verlag : Rubikon Audioverlag
  • ISBN: 9783945986370
  • Audio CD: 7h 40
  • Sprache: Deutsch 


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Die Stadt der Überlebenden
Der Turm der Gefangenen
Die Quelle des Lebens



Inhalt


Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat? …
(Quelle: Rubikon)


Meine Meinung


Eine Gruppe von Schülern ist auf dem Weg in einen Schüleraustausch in den USA, als ihr Flugzeug notlanden muss. Doch die USA hätten sich alle anders vorgestellt, nicht so menschenleer, von Pflanzen überwuchert und von seltsamen Tieren bevölkert…

Die Geschichte wird in der dritten Person aus wechselnder Sicht erzählt. Meistens liegt der Fokus auf den beiden Schülern Jem und Lucie, nur wenige Abschnitte werden aus der Sicht Dritter geschildert. Über Lucie erfährt der Leser recht wenig, über Jem etwas mehr, aber ganz durchschaut habe ich noch keinen der beiden. Aber da es sich bei "Die Stadt der Überlebenden" um den ersten Band einer Trilogie handelt, bleibt dafür ja noch etwas Zeit.

Die Handlung verläuft geradelinig und ohne grosse Überraschungen. Das eine oder andere Mal hatte ich zwar einen kurzen Aha-Moment, aber es gab nichts, das mich aus den Socken gehauen hätte. Ein Grossteil der Geschichte dreht sich hier darum, den Leser in die Welt, in der sie spielt, einzuführen. Die eigentliche Handlung wird wohl erst in den Nachfolgebänden so richtig anziehen. Trotzdem hat mir das Setting sehr gut gefallen, die Jugendlichen, die sich praktisch ohne Erwachsene in der Wildnis rumschlagen und dabei erst mal herausfinden müssen, was eigentlich mit ihnen passiert ist.

Der Schreibstil des Autors Thomas Thiemeyer ist flüssig, allerdings haben sich der eine oder andere Fehler und kleinere Logiklöcher eingeschlichen, vor allem in der Einführung. So wird immer wieder erwähnt, dass sich eine Gruppe der Jugendlichen mit ihren Gameboys beschäftigten. Dagegen spricht ja an und für sich nichts, ausser der Tatsache, dass der Gameboy 2004 durch den DS abgelöst und danach nicht mehr hergestellt wurde, das Buch allerdings erst 2016 erschien (und wohl auch dann spielt, jedenfalls haben alle Figuren Smartphones, mit denen sie sich intensiv beschäftigen). Und wieso ein Pilot, der mit massiven technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, erst noch einen 30 Minuten entfernten Flughafen ansteuern sollte, wo er notzulanden plant, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Auf weitere Logiklöcher möchte ich zur Vermeidung von Spoilern nicht eingehen.

Das Hörbuch wird von Mark Bremer gelesen. Der Sprecher passt gut zum Buch und hat seine Arbeit überzeugend abgeliefert. Das Ende des Buches ist sehr offen gestaltet und wer wissen will, was mit Jem & Co. nun wirklich passiert ist, muss auch Band 2 (und sicher auch Band 3) lesen oder hören).

Mein Fazit

Schönes Setting ohne grosse Überraschungen








Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 8, ein Buch, das mit einem Cliffhanger endet



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