Mittwoch, 24. Mai 2017

Das Klavier, die Stimme und der Tod


Bildquelle

von Rita Maria Janaczek

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 02.05.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 02.05.2011
  • Verlag : Machandel Verlag
  • ISBN: B004ZOYG2U
  • E-Buch Text: 255 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Das Klavier, die Stimme und der Tod
Der Fluss, die Steine und der Tod
Das Urteil, die Liste und der Tod


Inhalt


London 1991. In einem einsam gelegenen Haus in Kingston wird die Leiche einer Frau mit zugenähtem Mund gefunden. Augenblicklich drängen sich den Ermittlern von Scotland Yard Parallelen zu einem vergangenen Fall auf, der fast zwei Jahre zuvor ungelöst zu den Akten gelegt wurde. Sergeant Beverly Evans, ihre Vorgesetzten und Kollegen verfolgen schon bald zwei heiße Spuren, die sie nach Birmingham und West Bromwich führen. Doch ebenso schnell geraten die Ermittlungen ins Stocken. Scotland Yard beauftragt den jungen Psychologen Daniel Fleming, das Team bei der Suche nach dem Täter zu unterstützen, und Beverly entwickelt mehr als nur berufliches Interesse für diesen Mann. Dann überschlagen sich die Ereignisse, und Beverly gerät in einen Strudel, der sie sowohl dienstlich als auch privat an die Grenzen ihrer emotionalen Belastbarkeit bringt. 
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Nach dem Auffinden einer Frauenleiche entdeckt Scotland Yard Verbindungen zu einem früheren Fall. Die Polizistin Beverly Evans macht sich auf die Suche nach dem Serientäter…

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonistin Beverly erzählt. Leider konnte ich mit ihr nicht viel anfangen. Polizistin zu werden war schon immer ihr Lebensziel, sie nahm sogar medizinische Hilfe in Anspruch, um die körperlichen Voraussetzungen zu erfüllen, doch nun, da sich ihr Traum erfüllt hat, denkt sie an nichts Anderes als an Männer. Sie begegnet kaum einem, mit dem sie nicht sofort ins Bett steigen möchte, oder es bereits getan hat. Die wenigen, von denen sie nichts will, stehen dann aber umgekehrt auf sie und können mit der Abweisung nicht umgehen. Das wurde mir schnell zu viel. Zudem konnte ich mich mit ihrer Angewohnheit, ständig mit verheirateten Männern eine Affäre anzufangen (und sich dann selbst zu bemitleiden, dass sie den Typen nicht für sich haben kann), überhaupt nicht anfreunden.

Die Handlung dreht sich eher nebensächlich um den Kriminalfall, der für meinen Geschmack zudem viel zu schnell und zu einfach gelöst wurde. Der Hauptfokus liegt aber auf Beverlys Privatleben – und ihren Männergeschichten. So fehlte es für meinen Geschmack bald an der Spannung.

Der Schreibstil der Autorin Rita Maria Janaczek ist einfach gehalten mit kurzen, stellenweise abgehackt wirkenden Sätzen. Diese 3-5-Wort-Sätze verhinderten bei mir ein flüssiges Lesen.

Mein Fazit

"Männerverschlingende" Protagonistin, zu wenig Krimi. Nicht mein Fall. 








Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 58, ein Buch, das schon mindestens ein Jahr auf Deinem SuB liegt. Das Buch lag seit April 2016 auf meinem SuB


ABC-Challenge der Protagonisten

Beverly = B weiblich




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