Samstag, 11. November 2017

Origin


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von Dan Brown

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 03.10.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 03.10.2017
  • Verlag : Bantam Press
  • ISBN: 9780593078754
  • Fester Einband 480 Seiten
  • Sprache: Englisch 


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Bücher der Reihe:
Illuminati
Sakrileg
Das verlorene Symbol
Inferno
Origin



Inhalt


Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.


Meine Meinung


Der Symbolologe Robert Langdon nimmt in Bilbao an einer Präsentation teil, anlässlich der sein ehemaliger Student Edmond Krisch eine weltverändernde Entdeckung preisgeben will. Noch vor der Veröffentlichung wird Kirsch erschossen und Langdon findet sich auf der Flucht vor den Attentätern wieder…

"Origin" ist bereits der fünfte Band um Professor Robert Langdon. Vorkenntnisse sind zum Verständnis keine nötig, die Bände sind jeweils in sich abgeschlossen.

Wie bei der Reihe üblich wird die Geschichte aus wechselnder Perspektive erzählt. Keine der Figuren wird dabei besonders tiefgründig charakterisiert, besonders über den Protagonisten Langdon habe ich dieses Mal überhaupt nichts erfahren, was ich nicht schon vorher wusste. Dan Browns Bücher leben nicht von den Figuren, sondern von der Handlung, aber etwas plastischere Charaktere, die nicht nur aus einem blossen Namen und einer oberflächlichen äusserlichen Beschreibung bestehen, wäre dennoch angenehm.

Die Handlung ist für Fans der Reihe im Grunde altbekannt. Wie immer muss Langdon (selbstverständlich begleitet durch eine attraktive Frau) Rätsel lösen, um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Während ich zu Beginn noch hell begeistert war, konnte mich "Origin" im Laufe der Lektüre je länger je weniger überzeugen. Gleich wie bei "Das verlorene Symbol" fehlte mir hier das Reisen, Langdon fliegt lediglich von Bilbao nach Barcelona und bleibt dann dort. Das Wettrennen von Stadt zu Stadt, wie es in anderen Bänden der Reihe vorkam, fehlte mir hier. Auch fand ich das Tempo hier sehr gemütlich. Während "Illuminati" oder "Sakrileg" bei mir atemberaubende Spannung hervorriefen, plätscherte "Origin" eher ruhig vor sich hin, der Sog fehlte. Die vielen Rätsel, von denen die Buchreihe bisher lebte, beschränken sich in "Origin" auf ein einziges, nämlich die Frage nach dem Passwort zu Edmond Kirschs Supercomputer. Keine Schnitzeljagd, keine zu knackenden Codes, keine versteckten Hinweise. Die grosse Enthüllung, nach der das ganze Buch über gesucht wurde, entpuppt sich schlussendlich als laues Lüftchen.

Wer "Origin" wie ich im amerikanischen Original lesen möchte, sollte sehr gute Englischkenntnisse mitbringen, den Dan Brown verwendet eine ziemlich komplexe Sprache. So lautet gleich der erste Satz des Buches "As the ancient cogwheel train clawed its way up the dizzying incline, Edmond Kirsch surveyed the jagged mountaintop above him." Für Ungeübte empfehle ich daher die deutsche Übersetzung.

Mein Fazit

Zu wenige Reisen, zu wenige Rätsel, zu wenig Tempo







Kommentare:

  1. Huhu,
    sieht so aus, als hätte Dan Brown seine beste Zeit auch hinter sich, oder? Na, vielleicht werde ich es irgendwann mal lesen, aber momentan reizt es mich nicht wirklich.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und schicke dir liebe Grüße
    Tamara

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    1. Hallo Tamara
      Leider schaut es wirklich danach aus, als sei die Luft draussen. Dabei hat er sich bei dem Buch sogar noch mehr Zeit gelassen als geplant, ursprünglich war das Erscheinen ja schon für Juli angekündigt. Bei dem hohen Preis für die deutsche Ausgabe (die englische, die ich habe, war deutlich günstiger) würde ich an deiner Stelle auch warten bis der Preis runterkommt, wenn es dich eh nicht so reizt...

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