Mittwoch, 12. August 2015

[Hörbuch] Lockwood & Co. 2 - Der wispernde Schädel


Bildquelle

von Jonathan Stroud
gelesen von Anna Thalbach
übersetzt durch Katharina Orgaß, Gerald Jung

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 27.10.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 27.10.2014
  • Verlag : cbj audio
  • ISBN: 9783837126464
  • Audio CD: 2 CDs, Laufzeit 12h31
  • Sprache: Deutsch 

Der cbj audio Verlag hat mir das Hörbuch kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Achtung: dies ist eine MP3-CD und kann von älteren CD-Playern vielleicht nicht gelesen werden.

Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Die seufzende Wendeltreppe
Der wispernde Schädel
Die raunende Maske


Inhalt


Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.
(Quelle: cbj audio)


Meine Meinung


Nachdem Lockwood, Lucy und George vor einigen Monaten durch die Lösung eines komplizierten Falles einen gewissen Prominenten-Status erhalten haben, werden sie zusammen mit ihrer grossen Konkurrenz, der Agentur Fittes, mit einer neuen Geisterjagd beauftragt.

„Der wispernde Schädel“ ist der zweite Band der Jugend-Geisterjäger-Reihe „Lockwood & Co.“. Das Buch (oder in meinem Fall das Hörbuch) baut in einem gewissen Mass auf dem Vorgänger auf, kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wie der Vorgänger wird auch dieser Band aus der Ich-Perspektive der Geisterjägerin Lucy erzählt.

Die Handlung selbst ist spannend geschrieben und spinnt die zum Schluss des ersten Bandes angesprochene Geschichte weiter. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und richtet sich merklich an ein eher junges Publikum. Was mir schon im ersten Band aufgefallen ist und sich nun auch im Nachfolger wiederholt ist, dass alle paar Seiten jemand „mit den Achseln zuckt“. Abgesehen davon, dass man doch nicht den Schultern, und nicht mit den Achseln zuckt, ist mir diese ewige Zuckerei mit der Zeit etwas auf die Nerven gegangen. Zudem hat mir in „Der wispernde Schädel“ eine charakterliche Weiterentwicklung der Figuren gefehlt. Der Autor Jonathan Stroud erzählt dem Leser nur wenig Neues über die drei Geisterjäger. Das ist leider in Jugendbuchreihen nicht allzu selten, und hier ist es mir besonders störend aufgefallen. Nachdem die Figuren schon im ersten Band nicht übermässig deutlich gezeichnet waren, erschienen sie mir hier nun noch blasser. Vor allem Lockwood, der Anführer der Truppe, scheint kaum Eigenschaften zu besitzen.

Nachdem mich die Sprecherin des ersten Bandes nicht überzeugen konnte, bin ich natürlich nicht unglücklich, dass für Band 2 eine andere ausgewählt wurde. Anna Thalbach macht ihre Sache gut, je nach Szene variiert sie im Tempo und der Tonlage, und sie versucht jeder Figur eine eigene Stimme zu geben. Ich fand sie als Sprecherin zwar nicht absolut perfekt, aber doch sehr angenehm. Ich habe ihr deutlich lieber zugehört als ihrer „Vorgängerin“ Judith Hoersch. Der Verlag scheint auch meiner Ansicht zu sein, der dritte Band, der im Oktober erscheinen wird, wird ebenfalls mit Anna Thalbach vertont.

Mein Fazit

Durch die neue Sprecherin gefällt mir dieser Band doch merklich besser als der Vorgänger. Wie beim Vorgänger möchte ich auch hier eine Empfehlung für Leser ab 10 Jahren aussprechen, das Buch ist doch merklich an junges Publikum gerichtet. „Der wispernde Schädel“ kann stellenweise recht gruselig wirken, ängstliche Kinder sollten es vielleicht nicht oder nur zusammen mit den Eltern lesen oder hören. 





Rezensionsexemplar



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