Freitag, 7. August 2015

Vergessen



Bildquelle

von Elke Pistor

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.08.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 08.08.2014
  • Verlag : Ullstein TB
  • ISBN: 9783548286105
  • Flexibler Einband 304 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

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Bücher der Reihe:

Vergessen
Treuetat


Inhalt


Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?
(Quelle: Ullstein)


Meine Meinung


Eine Reihe unklarer Todesfälle hält die Polizistin Verena Irlenbusch auf Trab. Die Verstorbenen scheinen sich gekannt zu haben, doch mehr als das ist nicht bekannt. Gleichzeitig häufen sich bei der Polizistin die privaten Probleme.

Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt. Auffällig ist dabei, dass die Autorin Elke Pistor zwar grundsätzlich die Vergangenheitsform gewählt hat, die Abschnitte aus Sicht des Entführungsopfers Mia aber in der Gegenwart erzählt. Dieser Stilwechsel hat mich etwas irritiert, denn es blieb mir unklar, was die Autorin damit bezweckt. Ob die beiden Erzählstränge zur selben Zeit stattfinden und was sie miteinander zu tun haben, wird erst im Laufe des Buches klar. Wie durch den Klappentext angetönt wird, nimmt das Privatleben der Ermittlerin Verena Irlenbusch einen grossen Teil der Geschichte ein. Nicht nur die Erkrankung ihrer Grossmutter, bei der sie aufgewachsen ist, sondern auch das Verhältnis zu ihrem neuen Partner Christoph Todt wird thematisiert.

Der Schreibstil der Autorin Elke Pistor lässt sich flüssig lesen, ich würde ihn als unauffällig bezeichnen. Die Autorin beschreibt die Geschehnisse eher nüchtern, lässt aber doch auch die Gefühle der Protagonisten in die jeweiligen Szenen einfliessen. Zunächst empfand ich Verena und Christoph als recht blass, doch im Laufe der Geschichte wird mehr über die Hintergründe und Motive der Figuren dargelegt, sodass ich ihr Verhalten dann gut nachvollziehen konnte.

Die Handlung ist ansprechend gestaltet, über lange Zeit hinweg ist absolut unklar, was oder wer hinter den Verbrechen steckt, erst ab Buchmitte gibt es erste Hinweise. Die grosse Spannung bleibt zwar aus, Überraschungen gibt es keine, doch „Vergessen“ ist durchaus unterhaltsam und wird nie langweilig. Bei einem Film würde ich von „Popcorn-Unterhaltung“ sprechen.

Mein Fazit

Unterhaltsamer Krimi mit Schwerpunkt auf dem Privatleben der Ermittler, der sich locker durchlesen lässt. Den zweiten Band der Reihe habe ich bereits auf meinem SuB und werde ihn gleich als nächstes lesen.




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