Dienstag, 22. Dezember 2015

[Kurzrezension] Im Zeichen des Ypsilon


Bildquelle


von Dimitri Clou
übersetzt durch ?

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.03.2005
  • Aktuelle Ausgabe : 14.11.2008
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551356475
  • Flexibler Einband 349 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Dieses Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich. Ich habe nicht die abgebildete Edition aus dem Carlsen Verlag, sondern das Hardcover aus dem Thienemann Verlag gelesen.


Inhalt


Seit dem Tod seines Freundes treibt sich der 13-jährige Finn Hasselblatt, genannt Silber, auf den Dächern und Dachböden der Stadt herum. Nur Turmfalke Six kennt seine Verstecke. In der Einsamkeit dort oben will Finn Frieden finden. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als ein geheimnisvolles Mädchen auftaucht, das von einem Mann im langen, weißen Mangel verfolgt wird. Wer ist dieses Mädchen? Und was hat es mit der Flasche auf sich, die sie in hohem Bogen durch die Luft wirft, bevor sie in die Nacht verschwindet? Oder mit dem barfüßigen Jungen, den Finn später halb erfroren in der Nähe der Flasche findet? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, muss Finn die gefährliche Reise nach Ypsaland wagen, wo die verworfenen Möglichkeiten des Lebens versammelt sind. 
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Ohne Einleitung beginnt „Im Zeichen des Ypsilon“ gleich mitten in der Handlung. Dies soll wohl bezwecken, den Leser gleich ins Geschehen hineinzuziehen, bei mir hatte es aber die gegenteilige Wirkung, es dauerte eine Weile, bis ich mich in der Geschichte zurecht fand.

Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, immer abwechslungsweise ein Kapitel aus der Sicht des Teenagers Finn und des Wissenschaftlers York. Wie die beiden Geschichten zusammenhängen wird dabei erst im Laufe des Buches klar. Die Figuren blieben in meinen Augen durch die ganze Geschichte hinweg recht blass, wirklich mitfiebern konnte ich nicht.

Die Handlung selbst ist recht komplex gestaltetet, mich hat sie oft eher verwirrt als unterhalten (ich lese meist im Zug auf dem Heimweg von der Arbeit und bin dann nicht mehr 100% fit und aufmerksam…), daher würde ich sagen, dass sich „Im Zeichen des Ypsilon“ eher weniger zum nebenbei lesen eignet, sondern eine gewisse Konzentration erfordert. Unter diesen Umständen wird es wohl auch um nachdenken anregen, was bei mir aber nicht wirklich passiert ist.

Mein Fazit

Wenn man mit grosser Konzentration dahinter geht, wohl recht spannend und anregend. Mich hat es eher gelangweilt. 




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