Dienstag, 6. Dezember 2016

Im kalten Licht des Frühlings


Bildquelle

von Ann Cleeves
übersetzt durch Anja Schünemann

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.03.2009
  • Aktuelle Ausgabe : 01.04.2010
  • Verlag : ROWOHLT Taschenbuch
  • ISBN: 9783499247101
  • Flexibler Einband 432 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Die Nacht der Raben
Der längste Tag
Im kalten Licht des Frühlings
Sturmwarnung
Tote Wasser


Inhalt


Frühling auf Whalsay: Wind fegt über die alten Steinhäuser, die Tage auf der kargen Shetland-insel werden wieder länger.
Die Archäologin Hattie ist froh, nach der Winterpause ihre Ausgrabungen wiederaufnehmen zu können. Bis sie auf dem Land der alten Mima ein Skelett entdeckt. Kurz danach ist Mima tot, angeblich ein Jagdunfall. Detective Jimmy Perez ist sich da nicht so sicher. Und wenig später geschieht ein weiterer Mord. Welches Geheimnis verbirgt die kleine Gemeinde der Hochseefischer im hohen Norden?
(Quelle: Rowohlt)


Meine Meinung


Während auf der Shetland Insel Whalsay archäologische Ausgrabungen durchgeführt werden, stirbt die Eigentümerin des untersuchten Grundstücks an einer Schussverletzung. Was zunächst als Jagdunfall abgetan wird, weckt aber dann doch das Interesse der Polizei.

„Im Kalten Licht des Frühlings“ ist bereits der dritte Band um den Polizisten Jimmy Perez. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte aber kein Problem, der Handlung zu folgen. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis nicht nötig. Die Geschichte wird in der dritten Person aus wechselnder Perspektive erzählt. Einen eindeutigen Protagonisten konnte ich nicht ausmachen, die Sicht der beiden Polizisten Sandy und Perez wird aber am häufigsten verwendet. Wirklich anfreunden konnte ich mich mit den beiden aber nicht. Sandy ist ein selbstmitleidiger Säufer, und Perez blieb die ganze Geschichte hinweg ziemlich blass.

Die Handlung startet sehr zäh und dreht sich in erster Linie um das Leben der Einwohner von Whalsay. Erst deutlich nach der Mitte des Buches kommen die Krimi-Aspekte mehr zum Tragen, da erst dann langsam klar wird, ob hier überhaupt ein Verbrechen vorliegt. Endgültige Sicherheit über diesen Punkt erlangt der Leser erst in den Schlusskapiteln. Das Tempo bleibt aber bis zu Schluss sehr gemütlich, wer auf der Suche nach Spannung ist, wird hier nicht fündig.

Der Schreibstil der Autorin Ann Cleves ist sehr ausführlich, was zwar dem Leser die Insel Whalsay sehr nahe bringt, gleichzeitig aber ebenfalls der Spannung abträglich ist, da die ellenlangen Beschreibungen das Tempo zusätzlich ausbremsen.

Mein Fazit

Schön düstere Shetland Inseln – Leider fehlt der Krimi grösstenteils, und mit ihm die Spannung.






Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 18, ein Buch rund um das Thema Frühling oder Ostern im Titel oder auf dem Cover

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