Dienstag, 4. April 2017

Post Mortem - Tage des Zorns


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von Mark Roderick

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 16.03.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 16.03.2017
  • Verlag : FISCHER Taschenbuch
  • ISBN: 9783596297078
  • Flexibler Einband 512 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Der Fischer Verlag hat mir das Taschenbuch im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Post Mortem - Tränen aus Blut
Post Mortem - Zeit der Asche
Post Mortem - Tage des Zorns


Inhalt


Emilia Ness ermittelt noch in einem aktuellen Interpol-Fall, als sie ein grausiges Päckchen erhält – mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft: Ihre Tochter Becky wurde entführt. Und alles deutet darauf hin, dass das Ohr von ihr stammt.
Es gibt nur einen Menschen, der ihr jetzt helfen kann: Profikiller Avram Kuyper. Der hat im Moment jedoch ganz andere Sorgen, denn er verfolgt die Spur eines alten Rivalen. Viel zu spät wird ihm klar, dass er – genau wie Emilia – in eine hinterhältige Falle gelockt wurde. Ihr Gegner will nicht nur ihren Tod, er will sie leiden sehen. Denn sie haben beide seinen Zorn auf sich gezogen.


Meine Meinung


Während die Interpol-Beamtin Emilia die neusten Opfer eines Serienmörders begutachtet, erhält der Profikiller Avram einen seltsamen Auftrag: für eine halbe Million soll er jemanden töten. Wen, das erfährt er aber erst, wenn er den Auftrag annimmt…

„Post Mortem – Tage des Zorns“ ist bereits der dritte Teil der „Post Mortem“-Thrillerreihe. Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht, konnte der Geschichte aber dennoch gut folgen und hatte keine gravierenden Wissenslücken. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis nicht zwingend, aber stellenweise wohl durchaus hilfreich.

Die Handlung besteht aus zwei Strängen, die im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden, und die jeweils aus der Sicht eines der beiden Protagonisten erzählt werden. Emilia erschien mit während des Thrillers eher blass und ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar. Mit Avram konnte ich mich hingegen eher anfreunden, er erschien mir realistischer.

Die Handlung ist spannend und unterhaltsam gestaltet, jedoch auch ziemlich vorhersehbar. Es bleibt aber noch vieles offen, was wohl im nächsten Band geklärt werden soll. Einige Szenen sind ziemlich unappetitlich gehalten, sodass sich empfindliche Leser davon fernhalten sollten. Der Thriller hat mich gut unterhalten, jedoch sollte man während der Lektüre nicht zu sehr über das gelesene nachdenken, das könnte den Lesespass dämpfen.

Die Kapitel sind kurz gehalten und enden oft in einem Cliffhanger, sodass ich beim Lesen schnell in den bekannten „nur noch ein Kapitel“-Sog kam und schnell über die Seiten flog. Der Schreibstil des Autors Mark Roderick lässt sich flüssig lesen, allerdings stören vereinzelte inhaltliche oder Schreibfehler stellenweise den Lesefluss. Ebenfalls unpassend fand ich den Klappentext, der verrät nämlich viel zu viel und stört die Spannung.

Mein Fazit

Voraussehbar und stellenweise unnötig plakativ brutal – aber dennoch sehr unterhaltsam. 






Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 21, ein Buch rund um die sieben Todsünden im Titel oder auf dem Cover Hochmut (auch Stolz, Übermut), Geiz (auch Habgier), Neid (auch Eifersucht), Zorn (auch Wut, Rachsucht), Wollust, Völlerei (auch Maßlosigkeit), Trägheit


Rezensionsexemplar


 

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