Montag, 8. April 2019

[Hörbuch] Die Krone der Sterne


Bildquelle

von Kai Meyer
gelesen von Philipp Schepmann

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 23.02.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 23.02.2017
  • Verlag : Argon
  • ISBN: 9783839814918
  • Mp3-Download: 11h 51
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Die Krone der Sterne
Hexengötter
Machinenmacht



Inhalt


Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Raumkathedrale nach Tiamande gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern müssen zusammenarbeiten, um Iniza zu retten. Im Laserfeuer gewaltiger Schiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.
(Quelle: Argon)


Meine Meinung


Die junge Prinzessin Iniza soll zur Gottkaiserin gebracht werden, um ihr zu dienen. Sie sieht sich aber nicht als Nonne und plant daher mit ihrem heimlichen Geliebten die Flucht. Doch nichts läuft nach Plan, und schon bald werden aus den beiden erst drei, dann vier und sogar fünf Personen, die auf der Flucht vor dem religiösen Orden quer durchs Universum schippern…

Nachdem ich Kai Meyer bisher nur als Fantasyautoren kannte, macht er mit "Die Krone der Sterne" seinen ersten Ausflug ins Sci Fi-Genre. Ok, er nennt es "Space Fantasy", weil die Technik, die "Science" für ihn keine grosse Rolle spielt. Was man auch merkt, er haut seinen Lesern Begriffe wie Pilgerkorridor, Kathedrale, Hyperschleuse um die Ohren, ohne nur im Entferntesten zu erklären, was er damit meint.

Ohne grosse Einleitung wirft Kai Meyer seine Leser mitten in die Geschichte und zumindest bei mir dauerte es eine ganze Weile, bis ich den Überblick über die verschiedenen Figuren, Technologien und Fraktionen hatte. Vor allem bei den beiden männlichen Hauptfiguren, Kranit und Glanis, hatte ich zunächst grosse Probleme, sie auseinanderzuhalten, weil die Namen ausgesprochen doch sehr ähnlich klingen (und man beim Hörbuch ja das Schriftbild nicht sieht). Wirklich berührt hat mich allerdings keine der Figuren, weder die beiden Männer noch die Frauen Iniza und Shara.

Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, von denen mehrmals zwei zusammengeführt und dafür ein weiterer abgespalten wird. So wird der Leser immer wieder mit Szenenwechseln konfrontiert. Die Handlungsstränge an sich sind interessant, langjährigen Sci Fi Fans werden aber viele Ähnlichkeiten zu anderen Büchern oder Filmen des Genres auffallen (ein unterdrückendes Imperium, das keine Abweichler zulässt, eine bewusstseinserweiternde Droge, die praktisch jeder nimmt, die Weltraumprinzessin, die gerettet werden muss [oder sich selbst rettet]…). Ich wurde durchaus gut unterhalten, aber innovativ werden die Handlung wohl nur Leser finden, die bisher kaum Kontakt zu Sci Fi hatten. Das Erzähltempo ist sehr hoch, eine Verfolgungsjagd folgt auf die andere und lässt dem Leser bis zum Cliffhanger-Ende kaum eine Verschnaufpause.

Gelesen wird das Hörbuch von Philipp Schepmann, der seine Sache gut machte und dem ich gerne zugehört habe. Da die meisten Szenen aus der Sicht einer weiblichen Protagonistin geschildert werden, hätte ich eine Frau als Vorleserin allerdings passender gefunden.

Mein Fazit

Unterhaltsam, aber nicht innovativ






Daggis Buchchallenge

Aufgabe 27, ein Buch, das mit einem Cliffhanger endet


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