Samstag, 2. Januar 2016

Falsche Schuld. Private London


Bildquelle
von James Patterson
übersetzt durch Helmut Splinter

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 18.05.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 18.05.2015
  • Verlag : Goldmann Verlag
  • ISBN: 9783442481163
  • Flexibler Einband 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Goldmann Verlag hat mir zusammen mit Jellybooks das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Die Spur der Schuld. Private L.A.
Countdown des Todes. Private Games
Der Tage der Rache. Private Berlin
Der letzte Verdacht. Private Suspect
Falsche Schuld. Private London


Inhalt


Dan Carter ist der Chef der Londoner Dependance von PRIVATE – der weltweit erfolgreichsten Detektivagentur. Sein derzeit bedeutenster Fall ist Hannah Shapiro, die Tochter eines reichen und wichtigen Klienten. Sie wurde bereits als Kind zusammen mit ihrer Mutter entführt. Hannah überlebte, ihre Mutter konnte nicht entkommen. Heute ist Hannah Studentin an einer Eliteuni, und Carters Job ist es, sie zu beschützen. Doch dann wird Hannah ein zweites Mal gekidnappt. Und gleichzeitig geht ein gnadenloser Serienmörder um, der es auf junge Frauen abgesehen hat ...
(Quelle: Goldmann)


Meine Meinung


Die Studentin Hannah wird in London entführt, der Privatdetektiv Dan Carter soll sei zurückbringen. Vor knapp 20 Jahren wurde Hannah schon einmal entfüht. Hängen die beiden Fälle zusammen?

"Falsche Schuld" ist bereits der fünfte Band der "Private"-Reihe. Die Bände spielen jeweils in einer anderen Stadt und damit auch mit einer anderen Agentur. Wie stark die einzelnen Bände zusammenhängen, kann ich nicht beurteilen, ich hatte bei der Lektüre jedoch nie das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlte.

Die Geschichte wird in erster Linie aus der Ich-Perspektive des Detektiven Dan Carter erzählt. Dan war mir durchaus sympathisch, über die anderen Figuren erfährt der Leser nur wenig, sie bleiben ziemlich flach.

Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen, jedoch sind mir die sehr kurzen Kapitel eher negativ aufgefallen. Die wenigsten Kapitel umfassen mehr als drei Seiten, einige sogar nur eine einzige. Da mit den Kapitelwechseln oft auch die Szene oder der Sichtwinkel verändert wird, fiel es mir oft schwer, mich auf die Geschichte einzulassen, da ich alle paar Seiten wieder herausgerissen wurde und umdenken musste.

Die Handlung selber ist etwas verwirrend, es dauerte eine Weile, bis ich verstand, worum es genau ging. Die Auflösung ist überraschend, in sich aber stimmig. Leider schweift der Autor vor allem gegen Ende immer wieder von der Haupthandlung ab, was die Spannung etwas absacken liess. Der Thriller hat mich durchaus unterhalten, aber ein „must-read“ ist es in meinen Augen nicht. Wenn mir einer der anderen Bände der Reihe in die Hände fällt, werde ich ihn wohl lesen, danach suchen werde ich aber nicht.

Mein Fazit

Durchaus spannend, aber nicht aussergewöhnlich. Unterhaltsame Thriller-Kost, aber nicht mehr. 




Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 12: Ein Buch mit einem Gebäude oder Bauwerk auf dem Cover.
Hie sogar mehrere: Houses od Parliament (inklisive Big Ben), Westminster Bridge etc.

Rezensionsexemplar

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