Freitag, 8. Januar 2016

Hexenkind


Bildquelle

von Sabine Thiesler

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.10.2007
  • Aktuelle Ausgabe : 01.01.2008
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453432741
  • Flexibler Einband 574 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Heyne Verlag und Jellybooks haben mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


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Bücher der Reihe:
Hexenkind
Die Totengräberin
Der Menschenräuber
Nachtprinzessin
Bewusstlos


Inhalt


Ein Pilzesammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toscana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die Kehle durchgeschnitten. Dieser Mord ist aber erst der Anfang für ein Verhängnis, das vor Jahren in Deutschland begann, sich nun über die ganze Familie auszubreiten beginnt und sich bis zu einem bitterbösen Ende steigert.
(Quelle: Heyne)


Meine Meinung


„Hexenkind“ ist der erste „Krimi“ um den Polizisten Donato Neri. Dabei geht es im Buch nur sehr am Rande um den Commissario. Er wird ein paar Mal erwähnt, macht aber eigentlich nichts, und er klärt erst recht keinen Fall auf. Das Verbrechen, ein Mord an einer in der Toscana lebenden Deutschen mittleren Alters, steht in diesem Buch ohnehin eher am Rand. Viel mehr geht es darum, wie es überhaupt zu der Tat kam. Die Geschichte beginnt dabei 18 Jahre zuvor, als das spätere Opfer gerade mit ihrer kleinen Tochter beim Vater der Kleinen ausgezogen ist und sich in ihren italienischen Nachbarn verliebt hat.

Sarah, so heisst die Protagonistin, war mir über das ganze Buch hinweg ziemlich unsympathisch, ebenso ihre Tochter Elsa und die meisten weiteren klischeebeladenen Figuren, inklusive dem Commissario. Der Einzige, der mir einigermassen sympathisch blieb, war Sarahs Ehemann Romano, aber auch er konnte mich nicht wirklich begeistern. Die unsympathischen Figuren führten dazu, dass es mir während der Lektüre eigentlich ziemlich egal war, wem was warum passiert, und ob der Mordfall aufgeklärt werden kann.

Der Schreibstil der Autorin Sabine Thiesler lässt sich flüssig lesen. Da in „Hexenkind“ eigentlich kaum wirklich etwas passiert, empfand ich die Lektüre trotzdem als eher zäh. Zeitsprünge sollen wohl Interesse wecken, wirkten aber auf mich nur verwirrend. Die Handlung plätschert vor sich hin, durchaus auf ihre Weise unterhaltsam, aber weit entfernt von Spannung oder Action. Auch die Bezeichnung Krimi oder gar Thriller empfinde ich hier als unangebracht, ich würde den Roman als Familiendrama bezeichnen.

Mein Fazit

Als Familiendrama durchaus unterhaltsam, als Krimi oder gar Thriller enttäuschend.




Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 29: ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich) von dem Du bisher noch nichts gelesen hast.


Rezensionsexemplar

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