Donnerstag, 7. Juli 2016

CyberWorld 1.0: Mind Ripper


Bildquelle

von Nadine Erdmann

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 07.04.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 15.05.2016
  • Verlag : Greenlight Press
  • ISBN: 9783958342033
  • E-Buch Text 334 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Die Autorin Nadine Erdmann und der Greenlight Press Verlag haben mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Mind Ripper
House of Nightmares


Inhalt


Er will nur deine Seele…

London 2038: Das Cybernetz ist der größte Freizeitspaß, besonders unter Jugendlichen. Egal, ob man als Avatar in sozialen Netzwerken neue Leute treffen oder in interaktiven Rollenspielen virtuelle Abenteuer erleben möchte, die schöne neue Technikwelt bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch Jemma, Jamie und Zack verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freunden.

Doch plötzlich fallen drei Jungen während ihres Aufenthalts in der virtuellen Welt ins Koma. Ihre Körper sind unversehrt, doch ihr Bewusstsein ist in der CyberWorld verschwunden. Wer oder was steckt dahinter?
Jemma, Jamie und Zack suchen nach Antworten – und kommen dabei dem Mind Ripper gefährlich nahe…
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Schon drei Jugendliche sind bei einem Computerspiel ins Koma gefallen. Jemma, ihr Bruder Jamie und dessen Freund Zack versuchen, die Hintergründe aufzuklären.

Die Geschichte spielt einige Jahre in unserer Zukunft und wird abwechslungsweise aus der Sicht von Jemma, Jamie und Zack erzählt. Computerspiele, bei denen die Spieler mit Hilfe einer Cyberbrille komplett ins Spiel einsteigen und sich dort wie in der echten Welt bewegen können, gehören zum Alltag. Die drei Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch, ihre Gedanken- und Gefühlswelt ist stets nachvollziehbar, auch wenn ich ihr Verhalten nicht in jedem Fall gutheissen konnte.

Der Schreibstil der Autorin Nadine Erdmann liest sich angenehm flüssig. Die Spielewelten, in denen sich die Jugendlichen bewegen, werden anschaulich beschrieben, sodass mit einige Male die Gänsehaut über den Rücken lief, während das zukünftige London, in dem die Geschichte spielt, ziemlich blass bleibt. Dies zieht sich auch inhaltlich durch das Buch: sobald sich die Jugendlichen in ihre Spielewelt zurückziehen, steigt die Spannung hoch, während ausserhalb oft banales Alltagsgeplänkel die Spannung drückt. Auch die Auflösung konnte mich nicht komplett überzeugen; zu schnell wurden alle Lügen und Betrügereien verziehen (auch wenn die Motivation dazu nachvollziehbar war). Trotz diesen Negativpunkten hat mich „Mind Ripper“ sehr gut unterhalten und ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen.

Mein Fazit

Spannende Jugend-SciFi, von der ich gerne mehr lese.





Rezensionsexemplar

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