Donnerstag, 22. September 2016

Theo Boone und der unsichtbare Zeuge


Bildquelle

von John Grisham
übersetzt durch Imke Walsh-Araya

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.11.2010
  • Aktuelle Ausgabe : 08.10.2012
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453409330
  • Flexibler Einband 288 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Theo Boone und der unsichtbare Zeuge
Theo Boone und das verschwundene Mädchen
Theo Boone - Unter Verdacht
Theo Boone - Der Überfall


Inhalt


Theo Boone, Anwaltssohn mit ausgeprägtem Sinn für Recht und Gerechtigkeit, löst die schwierigsten Fälle – und er ist erst dreizehn! Als in seinem Heimatstädtchen Strattenburg, Louisiana, ein aufsehenerregendes Verbrechen geschieht, ist Theo wie elektrisiert – nun endlich kann er aus nächster Nähe einen großen Prozess verfolgen. Es scheint das perfekte Verbrechen zu sein, und schnell zeichnet sich ab, dass der Angeklagte seiner gerechten Strafe entkommen wird. Doch niemand hat mit Theo gerechnet: Er allein weiß, dass es einen Augenzeugen gibt – und er hat eine so geniale wie gefährliche Idee …
(Quelle: Heyne)


Meine Meinung


Der dreizehnjährige Theo Boone, Sohn zweiter Rechtsanwälte, kann es kaum erwarten, selbst als Anwalt arbeiten zu dürfen. Seinen Freunden hilft er gerne bei rechtlichen Problemen aller Art und mischt sich dabei auch mal in einen Mordprozess ein…

„Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ ist der erste von mittlerweile fünf Krimis um den Schüler Theo Boone, geschrieben vom bekannten Rechtsanwalt und Thrillerautor John Grisham. Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht des Teenagers Theo erzählt, der gerne Anwalt (oder wahlweise auch Richter) werden möchte und einen grossen Teil seiner Freizeit im Gericht verbringt. Sehr viel mehr erfährt man als Leser jedoch nicht über ihn, und auch die anderen Figuren bleiben eher blass. Vor allem durch seine Perfektheit wirkt Theo langweilig: sympathisch, beliebt, gut in der Schule, hilfsbereit, einfach zu schön um wahr zu sein.

Die Handlung ist relativ einfach und geradelinig aufgebaut und richtet sich eindeutig an ein junges Publikum, das sich Krimis nicht gewohnt ist. Für krimierfahrene Leser wie mich ist „Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ etwas zu simpel aufgebaut, um wirklich spannend zu sein. Zudem werden einige Handlungsstränge angedeutet, die sich am Schluss einfach in Luft auflösen. Vielleicht werden sie in den späteren Bänden der Reihe wieder aufgegriffen, aber so liessen mich diese losen Enden etwas unbefriedigt zurück. Auch die vielen Erklärungen auf einem sehr tiefen Level (was ist eine Zwangsvollstreckung; was passiert während einer Gerichtsverhandlung etc.) richten sich klar an ein unerfahrenes Publikum.

Der Schreibstil von Jon Grisham erschien mir hier etwas zäh und steif, besonders die Dialoge erschienen mir recht hölzern. Es ist schon Jahre her, dass ein anderes John Grisham Buch gelesen habe, daher kann ich nicht beurteilen, ob dies nur hier der Fall ist (vielleicht liegt es ja auch am Übersetzer?), oder ob mich sein Schreibstil einfach nicht wirklich packt.

Mein Fazit

Merklich an ein relativ junges und unerfahrenes Publikum gerichtet. 







Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 51, ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat.
Das Buch habe ich aus dem öffentlichen Bücherschrank am Strandboden in Biel. 

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