Samstag, 27. Januar 2018

Last Haven - Tödliche Geheimnisse


Bildquelle

von Lisbeth Jarosch

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 12.01.2018
  • Aktuelle Ausgabe : 12.01.2018
  • Verlag : Piper
  • ISBN: 9783492500098
  • Flexibler Einband 360 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Die Autorin Lisbeth Jarosch und der Piper Verlag haben mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Leseprobe
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Inhalt


Nordamerika im Jahr 2335. Vor mehr als 200 Jahren wurde hier der Staat Last Haven als internationales Projekt zur Lösung der Überbevölkerung der Erde gegründet. Als einziger Ort auf der Welt bietet er Sicherheit und Lebensqualität – zumindest denjenigen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Doch was passiert, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Wie schnell es dazu kommen kann, erfährt die 18-jährige Aida am eigenen Leib, als sie sich bei einem Arbeitsunfall verletzt. Auf einmal steht sie selbst auf dem Prüfstand und muss ihren Wert unter Beweis stellen. Zum Glück gibt es da jemanden, der ihr bei ihrem Kampf um einen Platz in der Gesellschaft eng zur Seite steht. Denn Last Haven ist gnadenlos gegenüber allen, die dem Land auf der Tasche liegen...
(Quelle: Piper)


Meine Meinung


Nachdem es durch die Überbevölkerung zu bitteren Kriegen gekommen ist, lebt Aida in einer der wenigen Siedlungen, die es noch gibt. Durch einen Arbeitsunfall kann sie ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben und wird einer neuen Arbeit, ja gar einem neuen Leben zugeteilt. Doch ist Last Haven wirklich ein sicherer Hafen für die Menschheit?

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Aida erzählt. Während sie zu Beginn noch ziemlich naiv ist und zufrieden mit ihren Leben die Umstände in Last Haven nicht hinterfragt, beginnt sie schon bald zu merken, dass nicht alles so rosig ist, wie es scheint. Sobald sie die grossen Ungerechtigkeiten begreift, will sie sofort dagegen ankämpfen, nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für alle, die es schlechter haben als sie. Das machte sie mir sympathisch.

Die Handlung beginnt gleich ohne grosse Einleitung mit Aidas Alltag, der schon nach wenigen Seiten komplett verändert wird. Dabei wird aber genügend erklärt, dass grundsätzliche Fragen nicht lange offen bleiben. Das Setting würde ich als "klassisch dystopisch" beschreiben. Nach einer grossen Revolution lebt die Gesellschaft (oder zumindest der Teil davon, um den es in der Geschichte geht) in einem abgesperrten Bereich, in dem die verschiedenen Tätigkeiten strikt voneinander getrennt werden. Wer für Nahrung sorgt, hat keinen Kontakt zu den Handwerkern, die wiederum kennen die Bürokräfte nur vom hören sagen und so weiter. Schon als Kind wird man getestet, zugeteilt und kann seine Gruppe normalerweise nie wieder verlassen. Doch natürlich lassen sich die Menschen nicht auf ewig fremdbestimmen. Obschon das Setting und auch die Handlung nicht viel Neues bieten, so ist das Buch doch ansprechend aufgebaut und die sympathischen Figuren sorgen dafür, dass ich mit Spannung dabei blieb.

Der Schreibstil der Autorin Lisbeth Jarosch lässt sich flüssig lesen und wirkt eher jugendlich, was gut zu der erst 18jährigen Ich-Erzählerin passt.

Mein Fazit

Altbekannt, aber unterhaltsam.







Cover Challenge

Aufgabe 13, ein Buch mit einer Stadt auf dem Cover.

ABC-Challenge der Protagonisten

Romulus = R männlich

Lovelybooks Themenchallenge

Aufgabe 36, ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen oder den eurer Mutter, eures Vaters oder eures Kindes trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.). Mein Vorname ist Andrea und so heisst auch die Sekretärin/Empfangsdame im Krankenhaus von Last Haven.



Rezensionsexemplar





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