Donnerstag, 13. September 2018

Das andere Haus


Bildquelle

von Rebecca Fleet
übersetzt durch Eva Kemper



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.08.2018   
  • Aktuelle Ausgabe : 20.08.2018
  • Verlag : Goldmann
  • ISBN: 9783641225636
  • E-Buch Text: 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch  


Der Goldmann Verlag hat mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Leseprobe
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Inhalt


Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ...
(Quelle: Goldmann)


Meine Meinung


Um günstige Ferien verbringen zu können, tauschen Caroline und Francis ihr Haus mit einer ihnen unbekannten Person, die in der Nähe von London lebt. Als die beiden das Haus betreten, fallen Caroline sofort ein paar Dinge ins Auge. Will sie jemand bewusst an ihre Vergangenheit erinnern?

Die Geschichte wird grösstenteils ich der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt, meist aus der Sicht von Caroline, manchmal auch aus der Sicht ihres Mannes Francis. Mit Caroline wurde ich nicht wirklich warm, sie schien mir sehr ich-bezogen und ohne Gedanken daran, wie ihr Handeln andere beeinflussen oder verletzen könnte. Sie sieht sich als Opfer und kommt nicht auf die Idee, für ihr Verhalten geradezustehen.

Die Handlung besteht aus zwei Strängen, einerseits der Gegenwart, in der Caroline und Francis ihre Ferien in Chiswick in der Nähe von London verbringen, und andererseits in der Vergangenheit, in der Caroline eine Affäre mit ihrem Arbeitskollegen Carl hatte. Der Gegenwartstrang spielt sich innerhalb einer Woche ab, während der Strand in der Vergangenheit über mehrere Monate andauert. Die Kapitel sind jeweils mit dem Datum versehen, ich fand es doch recht anspruchsvoll, den Überblick zu behalten, was wann passiert. Sehr viel passiert allerdings nicht, die ersten rund 80 % des Buches belaufen sich auf Alltagsbeschreibungen, Ehestreit und Sex. Erst gegen Schluss kommt mit einer unerwarteten Wendung doch noch etwas Spannung auf. Leider geschah dies für meinen Geschmack zu spät, um mich noch zu fesseln. Ich hatte anhand des Klappentextes erwartet, dass ich zusammen mit Caroline schon bald nicht mehr wissen würde, woran ich bin und woran ich noch glauben kann, aber dieser Faktor blieb komplett aus. Für einen Thriller hat mir hier einfach der Thrill gefehlt. Dass die Handlung sich schlussendlich als die wohl weltgrösste Anhäufung von Zufällen entpuppt, hilft da auch nicht.

Positiv anmerken kann ich allerdings den Schreibstil der Autorin Rebecca Fleet, er liess sich sehr füssig lesen, sodass ich schnell durchs Buch kam.

Mein Fazit

Die Spannung kommt zu spät







Rezensionsexemplar



 

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