Donnerstag, 21. September 2017

Der Mann am Gartenzaun


Bildquelle

von Roger Graf

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.08.2008
  • Aktuelle Ausgabe : 01.01.2010
  • Verlag : Pendragon
  • ISBN: 9783865321640
  • Flexibler Einband 384 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Das Buch ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich.



Bücher der Reihe:
Die Frau am Fenster
Der Mann am Gartenzaun
Die rechte Hand


Inhalt


Auf dem Gelände einer stillgelegten Fabrik in Zürich wird ein Skelett entdeckt. Wer war der junge, groß gewachsene Mann und weshalb musste er sterben? Damian Stauffer und sein Team von der Kripo Zürich versuchen dem Toten ein Gesicht und einen Namen zu geben. Doch je mehr sie in Erfahrung bringen, umso rätselhafter erscheint der Fall. Jene, die den Toten gekannt haben, scheinen alle einem anderen Menschen begegnet zu sein ... Und ein kranker Mann wittert seine letzte große Chance.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Auf einem verlassenen Fabrikgelände wird eine Leiche gefunden, die dort schon seit Jahren lag. Um den Mord aufzuklären müssen Damian Stauffer und sein Team erst mal herausfinden, wer der Tote überhaupt war.

Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, wobei der Erzähler in jeder Szene auf eine andere Figur fokussiert und den Leser an deren Gedanken teilhaben lässt. Dieser Erzählstil führt dazu, dass niemand so wirklich die Hauptrolle des Buches zu übernehmen vermag, da die Wechsel schnell kommen und man so trotz den teilweise tiefen Einblicken kaum etwas über die Figuren erfährt. Die meisten bleiben blosse Namen, die ich oft verwechselt habe (wer ist nun Teil des Ermittlerteams und wer Privatperson, wer ist Mann, wer Frau). Teilweise wird dem Leser auch gar nicht verraten, wer nun die Person ist, die gerade in Fokus steht, da nur er/sie erwähnt wird, ohne einen Namen zu nennen.

Die Handlung besteht aus zwei Strängen, der Suche nach dem Mörder der aufgefundenen Leiche sowie die Suche nach einem vor vielen Jahren verschwundenen Mädchen. Wie die beiden Stränge zusammenhängen wird erst spät klar. Leider ziehen sich beide Stränge ziemlich in die Länge, worunter die Spannung leidet. Hier hätten wohl eine Straffung und das Weglassen vieler falscher Spuren nicht geschadet.

Der Autor Roger Graf ist in der Schweiz vor allem als Autor und Erschaffer der Hörspielreihe "Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney" bekannt. Obschon ich diese Reihe liebe, konnte mich "Der Mann am Gartenzaun" nicht packen. Da fehlen einfach die prägnanten Figuren und der trockene Humor, die "Maloney" so anziehend machen. Wirklich schlecht fand ich das Buch allerdings nicht, ich konnte es gut lesen, ohne mich darüber zu ärgern, nur hätte ich mir mehr Spannung erhofft.

Mein Fazit

Fehlende Spannung mit blassen Figuren







Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 46, ein Buch aus einem Indie-Verlag (am 18. März 2017 ist IndieBookDay)

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