Mittwoch, 25. Februar 2015

Arcadia



Bildquelle


von Felix A. Münter

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 26.03.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 26.03.2015
  • Verlag : Mantikore-Verlag
  • ISBN: 9783939212850
  • Flexibler Einband: 340 Seiten

 Der Autor Felix A. Münter hat mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Inhalt


Gelockt vom großen Geld und der Aussicht auf die sprichwörtliche Story seines Lebens schließt sich der Journalist Neil White der Antarktisexpedition des Milliardärs Bailey an, der im ewigen Eis den größten Meteoriten gefunden haben will, den es auf der Erde gibt. Schnell wird deutlich, dass es bei der Expedition nicht um Wissenschaft allein geht, sondern Bailey sich mit der Entdeckung ohne Rücksicht auf Verluste einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern will.
Als die Gruppe das Mutterschiff Arcadia erreicht beginnt die Expedition aus dem Ruder zu laufen. Etwas Schreckliches hat die Besatzung befallen und es breitet sich rasend schnell aus. Das Vorhaben wird zu einem Horrortrip, auf das Nigel nichts in der Welt hätte vorbereiten können…
(Quelle: Felix A. Münter)


Mein Fazit


Der Journalist Neil White soll eine Antarktis-Expedition begleiten und darüber berichten. Bei der Ankunft im ewigen Eis treffen er und seine Begleiter jedoch nicht auf Forscher, sondern auf etwas ganz anderes…

Der Autor Felix Münter beginnt in „Arcadia“ ohne grosse Einleitung gleich mitten in der Geschichte. Der Protagonist Neil White erzählt die Geschehnisse aus seiner Perspektive, beginnend mit der Schiffsreise in den Süden, mit einigen Rückblicken, wie es dazu kam. Neil ist übrigens auch der einzige, bei dem ich nach der Lektüre das Gefühl hatte, ihn zu kennen. Über die weiteren Figuren erfährt man teilweise nur sehr wenig, was wohl auch an der gewählten Erzählperspektive liegt.

Felix Münter schafft es in „Arcadia“ geschickt, den Leser über längere Zeit im Dunkeln zu lassen. Was genau los ist und wer hinter der Sache steckt wird erst ganz zum Schluss (wenn auch eigentlich nur andeutungsweise) aufgeklärt, ohne dass ich am Buchende das Gefühl hatte, etwas fehle.

Der Autor mischt in „Arcadia“ verschiedene Elemente zusammen, einerseits ist das Buch sehr actionreich, andererseits enthält es auch Horror- und SciFi-Elemente. Im Laufe der Lektüre wird zudem klar, dass sich Felix Münter unter Anderem von Akte X hat inspirieren lassen, was ich als grosser Fan der Serie natürlich sehr mochte. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, schreckt aber nicht vor blutigen Schilderungen zurück. Mir machte das nichts aus, aber sensible Gemüter sollten sich von  „Arcadia“ eher fernhalten.

Mir hat das Buch gefallen, die Spannung wurde durch die ganze Geschichte ohne Durchhänger aufrechterhalten. Empfehlen möchte ich „Arcadia“ allen Akte X Fans und Liebhabern von SciFi-Horror. Ein eher starker Magen ist jedoch Voraussetzung, um an der Lektüre Spass zu haben.





Daggis Buch-Challenge


"Arcadia" erfüllt Aufgabe 26, ein Buch mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie mein Blog.



Rezensionsexemplar



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