Montag, 16. Februar 2015

Ein Gespür für Mord



Bildquelle


von Alex Winter

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.04.2005
  • Aktuelle Ausgabe : 01.02.2013
  • Verlag : bookshouse
  • ISBN: 9789963724383
  • Flexibler Einband: 284 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Weitere Rezensionen zur Reihe:
Ein Gespür für Mord
Die Toten von Moonlight Bay
Schwarzer Fluch
Mörderische Gier
Die Leiche im Wrack


Inhalt


 Auf einer abgelegenen Rinderfarm im Westen Australiens verschwindet ein Pilot spurlos. Seine Kleider, die man am Ufer eines düsteren Teichs nahe der Farm entdeckt, sind der einzige Hinweis. Ist er ertrunken? Wurde er Opfer des großen, einäugigen Krokodils, das in dem Billabong Gewässer lebt? Oder war es Mord?

Detective Daryl Simmons steht vor einem Rätsel. Nur mithilfe des besonderen Wissens, das er einem Aborigine-Lehrmeister verdankt, kann er schließlich Licht in das Dunkel dieses Falles bringen …
 (Quelle: Amazon)



Mein Fazit


Der australische Polizist Daryl Simmons soll undercover den Tod eines Piloten aufdecken. Dabei entdeckt er, dass viel mehr hinter der Sache steckt, als er zuerst vermutet hatte.

„Ein Gespür für Mord“ ist der erste Band der Krimi-Reihe um Daryl Simmons. Ich habe bereits den aktuellen fünften Band „Die Leiche im Wrack“ gelesen und bin dann hier eingestiegen, da mit der Krimi gut gefallen hatte.

Der Protagonist Detective Daryl Simmons ist rein körperlich zwar weiss, im Herzen jedoch ein Aborigine, was ihm das Leben nicht unbedingt leichter macht. Er schafft es jedoch meist, das Vertrauen der australischen Ureinwohner zu gewinnen – und meine Sympathie: ich mag Daryl, was für mich eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um ein Buch zu mögen. Wenn ich den Protagonisten nicht ausstehen kann, wird es meist auch mit dem ganzen Buch nichts. Hier im ersten Band der Reihe erfährt der Leser noch nicht sonderlich viel über Daryl, allgemein bleiben die Figuren hier noch eher blass. Da ich bereits einen anderen Band der Reihe kenne weiss ich, dass der Autor Alex Winter es besser kann als er in „Ein Gespür für Mord“ zeigt, wahrscheinlich brauchte er erst etwas „Anlauf“.

Das Erzähltempo ist eher gemütlich, dem Lebensrhythmus im australischen Outback angepasst (so stelle ich es mir zumindest vor, ich war noch nie in Australien). Alex Winter füllt die Seiten mehr mit ruhigem Beobachten und Gesprächen als mit überstürzter Action. Trotzdem bleibt der Krimi spannend, die Handlung nachvollziehbar und die Auflösung logisch, wenn auch etwas überfüllt. Mehrere Handlungsstränge fügen sich zum Schluss zu einem Ganzen, die zwar zu Beginn unabhängig schienen, dann aber überzeugend zusammengeführt werden.

Wer gerne Krimis abseits von Deutschland, England und USA liest, dem kann ich nur empfehlen, die Krimi-Reihe um Daryl Simmons mal unter die Lupe zu nehmen. „Ein Gespür für Mord“ hat mir zwar nicht ganz so gut gefallen die der aktuelle fünfte Band, aber auch hier handelt es sich um einen soliden, unterhaltsamen Krimi ohne viel Blut.






Daggis Buch-Challenge


 Auch Aufgabe 51, ein Buch, das in Afrika, Asien oder Australien spielt, ist hiermit erfüllt.

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