Samstag, 21. Februar 2015

Schweinezeiten - Ein Voodoo-Kriminalroman




Bildquelle


von Gary Victor

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 31.12.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 31.12.2014
  • Verlag : CulturBooks - elektrische Bücher
  • ISBN: 9783944818702
  • E-Buch Text: 130 Seiten

Der CulturBooks Verlag hat mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Inhalt


Ein drückend heißer Sommer in Haiti. Inspektor Dieuswalwe Azémar hält sich für eine gescheiterte Existenz: Da er sich mit der allgemeinen Korruption nicht abfinden kann, wird er immer als Versager gelten, dem nur noch der Alkohol Trost spenden kann. Als jedoch das Leben seiner Tochter durch die Machenschaften einer Sekte in Gefahr gerät, findet er seine Reflexe als Elitepolizist wieder.

Ein weiteres Mal zieht der »Dirty Harry« von Port-au-Prince mit seiner Beretta und viel Zuckerrohrschnaps in den Kampf gegen Verbrechen, Korruption und okkulte Mächte. Was verbirgt sich hinter der »Kirche vom Blut der Apostel«? Was hat der Traum seiner Tochter zu bedeuten? Und was hat all das mit der seltsamen Verwandlung zu tun, die mit seinem ehemaligen Assistenten vor sich geht?

Ein Voodoo-Krimi mit all den Zutaten, die Inspektor Azémar in Haiti zur Kultfigur machen.
(Quelle: Culturbooks)




Mein Fazit



Dieuswalwe Azémar lebt in Haiti. Aber nicht dem Haiti aus dem Ferienkatalog, mit Sandstränden und Exotik, sondern im wirklichen Haiti, in dem Dreck, Gewalt, Armut und Korruption vorherrschen. Während des ganzen Buches wird kein einziges positives Wort über Haiti verloren. 

Azémar ist Polizist, was im vorliegenden Fall bedeutet, dass er sich den ganzen Tag besäuft, macht was er will und ab und zu mit seiner Polizeimarke herumwedelt. Wie man merkt ist mir der Protagonist Azémar alles andere als sympathisch, was leider auch eine starke Auswirkung auf meine Meinung zum Buch hat. Ich mag nur Bücher, bei denen ich den Protagonisten entweder mag, oder es Spass macht, ihn zu hassen. Hier ist leider keines von beidem der Fall. Azémar ist ein ungepflegter Alkoholoker, der in erster Linie an sich selbst denkt und dabei keinen Respekt vor fremdem Eigentum oder den Rechten anderer zeigt. 

Der eigentliche Kriminalfall nimmt in „Schweinezeiten“ im Grunde nur einen sehr kleinen Teil ein, ein Grossteil des Buches beschreibt die Armut, der Dreck, die Gewalt Haitis. Was ebenfalls einen beträchtlichen Teil einnimmt sind mysteriöse Vorkommnisse, die nicht weiter erklärt werden. Hier soll wohl der Untertitel „ein Voodoo-Kriminalroman“ als Erklärung ausreichen. 

Leider kann ich dem Krimi „Schweinezeiten“ keine gute Wertung aussprechen. Ein abstossender Protagonist, zu wenig Krimi, zu viel Unerklärtes, dies alles führte dazu, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Aber wie immer ist natürlich auch das Geschmackssache. 







 Daggis Buch-Challenge


Aufgabe Nr. 10 beinhaltet ein Buch, dessen Cover mich nicht angesprochen hat. Ich finde das Cover von "Schweinezeiten" ehrlich gesagt ziemich langweilig, daher erachte ich diese Aufgabe als erfüllt.



Rezensionsexemplar



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