Freitag, 27. Februar 2015

Sakrament des Todes



Bildquelle


von Andreas M. Sturm (Herausgeber)

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.12.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 08.12.2014
  • Verlag : fhl Verlag Leipzig
  • ISBN: 9783942829588
  • Buch: 208 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Herausgeber Andreas M. Sturm hat mir das Taschenbuch im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde kostenlos zugeschickt, vielen Dank dafür!


Inhalt


In dreizehn mörderischen Storys treibt der Tod in heiligen Hallen sakraler Gebäude seinen Tribut ein. Eine Kirche sollte eigentlich ein Ort der Geborgenheit und Besinnung sein, aber Krimiautorinnen und -autoren lassen in ihren Erzählungen katholische Gotteshäuser zum Schauplatz von Verbrechen werden. Die Täter gehen zur Erreichung ihre Ziele über Leichen und scheren sich nicht um die Zehn Gebote. Von Deutschland über Frankreich bis nach Japan wurden die Kulissen für die Sakrilege gefunden.

Die spannenden Geschichten erzählen jedoch nicht nur von Mord und Totschlag, sondern rücken auch die geweihten Gebäude in den Fokus des Lesers. Die Einbeziehung von Architektur und Geschichte der Bauwerke verleiht den Kurzkrimis dieser Anthologie einen ganz besonderen Reiz.
(Quelle: Homepage zum Buch)



Mein Fazit



Verbrechen auf geheiligtem Boden – das ist die Gemeinsamkeit, die die 13 Kurzgeschichten in diesem Sammelband haben. Von uralt und halb verfallen bis zu hypermodern, von kleinen Kapellen bis zu riesigen Kathedralen, von Deutschland über Frankreich bis nach Japan haben sich hier die katholischen Kirchen versammelt, in denen oder um die Verbrechen begangen wurden. Jede Kirche wird dabei innerhalb der jeweiligen Kurzgeschichte mit einem Schwarzweissfoto abgebildet, was mir sehr gut gefallen hat.

Auch inhaltlich unterscheiden sich die Geschichten stark. Weitere gemeinsame Nenner – ausser den katholischen Kirchen – gibt es keine. Während einige Geschichten im klassischen Krimi-Stil geschrieben wurden, enthält das Buch auch eher mystische Geschichten, Horrorerzählungen und Persiflagen. Einige der Erzählungen sind in der Vergangenheit angesiedelt, andere spielen klar zur heutigen Zeit. Für jeden Geschmack etwas, könnte man sagen.

Wie es bei Kurzgeschichtensammlungen von verschiedenen Autoren zu erwarten war, haben mir nicht alle Abschnitte gleich gut gefallen. „Sakramente des Todes“ beinhaltet Geschichten, die ich so toll fand, dass ich sie am liebsten als Roman ausgeschmückt gelesen hätte, durch andere musste ich mich durchkämpfen, weil sie mir wirklich nicht gefallen haben. Da mich doch einige der Geschichten nicht überzeugen konnten, sei es inhaltlich oder vom Schreibstil des jeweiligen Autors, würde ich meine Bewertung etwa dreieinhalb Sternen festlegen. Weil mir die Idee, die Auswahl der Schauplätze und die Abbildungen der Kirchen wirklich gut gefallen haben, runde ich hier auf vier Sterne auf.





Daggis Buch-Challenge


"Sakrament des Todes" enthält 13 Kurzgeschichten von 13 verschiedenen Autoren. Damit ist Aufgabe 40 der Challenge erfüllt, ein Buch, das von mindestens zwei Autoren geschrieben wurde.



Rezensionsexemplar




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