Dienstag, 17. Juli 2018

AchtNacht


Bildquelle

von Sebastian Fitzek

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.03.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 14.03.2017
  • Verlag : Knaur Taschenbuch
  • ISBN: 9783426521083
  • Flexibler Einband: 416 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Inhalt


Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!
(Quelle: Knaur)


Meine Meinung


Einmal im Jahr, am 8. August um acht nach acht abends, wird ein Mensch für 12 Stunden für vogelfrei erklärt. Jeder darf mit ihn umgehen, wie er will, ohne sich vor Konsequenzen fürchten zu müssen. Im Gegenteil, wer den AchtNächtler umbringt, auf den warten mehrere Millionen. Dass es die AchtNacht überhaupt gibt, erfährt Ben nur zufällig – in dem Moment, als er sein eigenes Gesicht im Fernseher sieht und als AchtNächtler präsentiert wird…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt. Die Perspektive wechselt dabei oft, wobei bei Kapitelbeginn immer der Name des jeweils im Fokus stehenden genannt wird, damit es übersichtlicher wird. Am Häufigsten wird dabei die Sicht von Ben gewählt, dem Mann, der durch die AchtNacht als vogelfrei bezeichnet wurde.

Die Handlung erinnert vom Grundprinzip her nicht zufällig an den amerikanischen Film "The Purge". Der Autor Sebastian Fitzek hält im Nachwort selber fest, die Idee zu "AchtNacht" sei ihm im Kino bei eben diesem Film gekommen. Die Ähnlichkeiten zum Film sind allerdings nur in der ersten Hälfte des Buches zu erkennen. Ab etwa Buchmitte nimmt die Handlung eine Wendung und entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als Ben erkennt, dass er nicht zufällig für die AchtNacht ausgewählt wurde. Leider nahm für mich damit auch die Spannung ab, ich fand die Geschichte viel mitreissender, als Ben und Arezu noch vor allen auf der Flucht waren. Vor allem gegen Schluss wird die Handlung ziemlich unübersichtlich, mit vielen schnellen Szenenwechseln und grossem Durcheinander.

Der Schreibstil von Sebastian Fitzek liest sich gewohnt flüssig, sodass ich das rund 400 Seiten starke Buch rasch durchgelesen hatte. Allerdings fand ich die Handlung doch etwas gar konstruiert, weshalb sie mir sehr unglaubwürdig erschien.

Mein Fazit

Leider kann das Ende nicht mit dem Anfang mithalten.







Daggis Buchchallenge

Aufgabe 21, ein Buch mit einer Zahl auf Cover oder Titel 

Lovelybooks Themenchallenge

Aufgabe 4, ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017)




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