Samstag, 7. Juli 2018

Küstenmorde


Bildquelle

von Nina Ohlandt
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 13.03.2014  
  • Aktuelle Ausgabe : 13.03.2014
  • Verlag : Bastei Entertainment
  • ISBN: 9783838746111
  • E-Buch Text: 511 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


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Bücher der Reihe:
Küstenmorde
Möwenschrei
Nebeltod
Sturmläuten
Eisige Flut



Inhalt


Abgründig, raffiniert und norddeutsch - die neue Serie von der Krimiküste
Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt?
Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln - bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen.
(Quelle: Lübbe)


Meine Meinung


Ein älteres, zurückgezogen lebendes Ehepaar wird ermordet aufgefunden. Schon bald stellt sich heraus, dass die Opfer mehr als nur etwas zu verbergen hatten. Ist das Motiv für die Taten weit in ihrer Vergangenheit zu finden?

Die Geschichte wird in der 3. Person in der Vergangenheit erzählt. Wer eigentlich der Protagonist ist, ist schwierig zu erkennen. Die Perspektive wechselt zwischen so vielen Figuren hin und her, dass er mir schwer fiel, sie alle auseinanderzuhalten und mich für eine Hauptfigur zu entscheiden. Dadurch hatte ich Mühe, mit irgendjemandem mitzufiebern.

Das Erzähltempo ist sehr ruhig, fast schon zäh. Vor allem am Anfang geht die Geschichte nur in ganz kleinen Schritten vorwärts. Anstatt zu ermitteln gehen die Polizisten lieber Pullover kaufen, Verwandte besuchen oder Grillparties veranstalten. Zudem ist die Handlung in mehrere Stränge aufgeteilt, die Szenenwechsel finden meist mitten in den Kapitel statt, womit die Übersicht neben den vielen Figuren weiter erschwert wurde. Ein gewisses Mass an Spannung ist durchaus vorhanden, aber nicht so, dass ich das Buch kaum weglegen konnte (ich las über eine Woche daran, was für meine Verhältnisse sehr lange ist).

Der Schreibstil der Autorin Nina Ohlandt lässt sich flüssig lesen, kürzere Kapitel, die die Szenenwechsel klar anzeigen, hätten allerdings den Überblick erleichtert.

Mein Fazit

Zu viele Figuren, zu wenig Schwung









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