Dienstag, 21. August 2018

Ostfriesengrab


Bildquelle

von Klaus-Peter Wolf



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 25.07.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 25.07.2013
  • ISBN: 9783596513024
  • Flexibler Einband: 528 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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Bücher der Reihe:
Ostfriesenkiller
Ostfriesenblut
Ostfriesengrab
Ostfriesensünde
Ostfriesenfalle
Ostfriesenangst
Ostfriesenmoor
Ostfriesenfeuer
Ostfriesenwut
Ostfriesenschwur
Ostfriesentod
Ostfriesenfluch




Inhalt


Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …
(Quelle: Fischer)


Meine Meinung



Eine Tote im Schlosspark, drapiert wie auf einem Gemälde. Der Täter überlässt offenbar nichts dem Zufall. Können Ann Kathrin Klaasen und ihr Team den Mörder schnappen, bevor noch mehr Menschen sterben müssen?

"Ostfriesengrab" ist der dritte Krimi um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Die Bände bauen lediglich locker aufeinander auf was das Privatleben der Ermittler betrifft und können daher auch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Die Geschichte wird in der Vergangenheitsform aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt, der sich hauptsächlich auf die Protagonistin Ann Kathrin und den lange unbekannten Täter konzentriert. Besonders tiefgründig sind die Figuren nicht gestaltet, was ich bei einem reinen Unterhaltungskrimi aber auch nicht erwarte. Bei Ann Kathrin bin ich mir nie so sicher, ob ich sie nun eigentlich mag oder nicht. Manchmal ist sie mir sympathisch, manchmal einfach zu selbstmitleidig. In diesem Band handelt sie mir oft zu unüberlegt, zu impulsiv.

Die Handlung wird linear geschildert, wobei die Ermittler ein, zwei Mal in die falsche Richtung suchen. Aufgrund der Szenen aus Tätersicht war mir schon relativ bald klar, wer der Täter sein musste, und wie sich herausstellte, hatte ich auch recht mit meiner Vermutung. Das machte den Krimi aber nicht langweilig, ich wollte bis zum Schluss wissen, ob ich wirklich recht hatte. Der Autor Klaus-Peter Wolf hat sich bei dieser Reihe angewöhnt, die Handlung in einem Thriller-artigen Showdown gipfeln zu lassen, bei dem sich Ann Kathrin üblicherweise, so auch hier, in einer sehr brenzligen Situation befindet.

Der Schreibstil des Autors Klaus-Peter Wolf ist eher einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Wie in allen seinen Ostfrieslandbüchern werden auch hier tatsächlich existierende Orte wie Restaurants und Läden erwähnt, die die Geschichte sehr authentisch wirken lassen. Wer einen Krimi sucht, der einfach gut unterhält, durchaus Spannung sucht, aber nicht die ganze Lektüre durch an den Fingernägeln kauen muss, ist hier gut bedient.

Mein Fazit

Spannender Unterhaltungskrimi











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